![]() | Heinrich C. Kuhn Titel Themen Sprachen BücherLatein und Deutsch in Ingolstädter Veröffentlichungen des 15. mit 18. Jahrhunderts [1] |
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Will man fragen, ◊ zu welchen Themen in der Germania latina auf Deutsch und auf Latein veröffentlicht wurde, ◊ will man fragen, welches Gewicht die beiden Sprachen früher hatten, ◊ will man fragen, wofür sie in gedruckten Werken verwendet wurden, ◊ will man fragen, welche Prominenz diese Sprachen in welchen institutionellen Kontexten haben, · so scheint es sinnvoll zur Beantwortung solcher Fragen auch die Datenbanken zu nutzen, in denen der gedruckte Niederschlag des Gebrauchs des Lateinischen und des Deutschen seinen elektronischen Niederschlag gefunden hat. [2]
Will man Antworten auf solche Fragen haben, ohne von der Menge der Ausgangsdaten völlig überwältigt zu werden, so empfiehlt sich vermutlich (zumindest derzeit) eine gewisse Beschränkung des befragten Materials. [3] Zweierlei Beschränkungen habe ich gewählt: Die eine zeitlich: auf die Jahre bis 1800, die andere örtlich: auf einen einzelnen Druckort. Es sind, dennoch eine reichliche Zahl von zu untersuchenden Datensätzen übrig geblieben (mindestens 44803 Bücher, die rund 31000 Ausgaben entsprechen).
Eine weitere Gruppe von Beschränkungen, die ich - im Unterschied zu den erwähnten - nicht wählen konnte verdient der Erwähnung: die Einschränkungen technischer Art, von denen es bei einer bibliometrischen Untersuchung wie der hier vorlegten zu viele gibt, als dass ich sie sinnvollerweise alle hier auch nur erwähnen könnte ·- in einem Paper, das ich vor ca. einem Jahr in Padua zu anderen Themen, die ich allerdings auch bibliometrisch (auf Basis anderen Materials) bearbeitet hatte, vorgetragen habe, hatte ich 27 derartige Einschränkungen erwähnt. [4]
Für das was ich hier vorstellen möchte seien nur zwei Gruppen von Einschränkungen besonders zur Sprache gebracht: · die erste beruhend auf dem zugrundeliegenden Datenmaterial: ◊ Es gibt zwischen den mir zur Verfügung stehenden Datensätzen Überschneidungen, [5] die nur zum Teil eliminiert werden konnten, und es gibt z.T. wohl auch Fälle, wo nicht-identisches als identisch zusammengefasst wurde; · die andere Einschränkung beruht darauf, dass ich zur Bestimmung von Sprachen, Fachzuordnungen, und anderem, neben dem eigenäugigen Blick auf Datensätze, die halbwegs offensichtlich von problematischer Zuordenbarkeit waren, in Anbetracht der großen Zahl von Datensätzen auf automatische Analysen zurückgegriffen habe; soweit ich die Ergebnisse stichprobenartig überprüft habe, haben diese Analysen brauchbare Ergebnisse geliefert, doch werden sie in manchem Falle dennoch zu Fehlern geführt haben; · die meisten der Zahlen, die Basis des in den folgenden Minuten Vorgetragenen sein werden, sind von eingeschränkter - wenn auch soweit erkennbar hinreichender - Korrektheit.
Doch damit zunächst genug hiervon, · und hin von dem was nicht genau ist, zu dem was ist.
Angemessen der Tatsache, dass der Kongress "Germania latina - Latinitas teutonica" an der Ludwig-Maximilians-Universität stattfand, wurde als untersuchter Druckort jene Stadt gewählt, die für die längste Zeit des Bestehens dieser Universität (nämlich die Jahre von 1472 bis 1800) Ort der Ludwig-Maximilians-Universität war: Ingolstadt.
Meinem Text zugrunde liegen die rund 31000 Ausgaben und (dublettenbereinigt) rund 41000 Exemplare Ingolstädter Drucke, die vom Beginn des Buchdrucks bis zum Jahr 1800 entstanden sind, und in den Datenbanken des VK97, des VD17 und des Bayerischen Bibliotheksverbundes nachgewiesen sind. [6]
Ingolstadt dürfte eine der wenigen Universitäten sein, in deren Fall die Universität mit all ihrer Geschichte weit weniger weltweiten Ruhm genießt, als der berühmteste ihrer Studenten: Victor Frankenstein. [7] Worüber ich hier berichte, kann allerdings kaum von seinem, Frankensteins, Ruhme zehren: von Werken seiner akademischen Lehrer, Waldman und Krempe fehlt in den Daten, die Grundlage meines Textes sind, leider jede Spur ... .
Dennoch reicht die Wirkung und Verbreitung der Ingolstädter Drucke der hier untersuchten Zeit deutlich weiter, als die Schatten der Ingolstädter Kirchtürme: von den 225 Bibliotheken, in denen in den mir vorliegenden Daten Ingolstädter Drucke vor 1801 nachgewiesen sind, von diesen 225 Bibliotheken liegen immerhin 182, d.h. über 80% außerhalb Bayerns [8] - auch wenn 80,74% der erhaltenen Exemplare ihren Ort in bayrischen Bibliotheken haben. [9]
Von solcher bayerischen Prädominanz zu lesen, mag nicht bei allen Lesenden gleiche Freude auslösen. Anders wird dies möglicherweise mit der folgenden Prädominanz sein - da sie belegt, dass Ingolstädter Drucke der Zeit bis 1800 in der Tat von Relevanz für das Thema des Kongresses, dessen Akten Sie gerade lesen, sind:
Die prädominante Sprache für derlei Drucke ist: Latein: [10]
(Diagramm 1: Ausgaben nach Sprache)
Der Sprachanteil des Lateinischen ist jedoch über all die untersuchten Jahre hinweg nicht konstant, sondern durchaus Veränderungen unterworfen: hier der Blick auf diese Veränderungen (der Einfachheit halber nur die beiden Sprachen Deutsch und Latein betrachtend):
(Diagramm 2: Ausgaben nach Sprache: Jahresübersicht)
Die Ausschläge sind, wie erkennbar, recht extrem, doch erst im letzten Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts erreicht der Anteil der deutschen Drucke einen Wert von im Mittel immerhin etwas über 47%. Der nächsthöchste Anteil deutscher Drucke pro Jahrzehnt liegt in den Jahren 1561 mit 70 (bei 40,75%); am niedrigsten ist dieser Anteil in den Jahrzehnten 1631-40 und 1641-50 (mit jeweils gut 15 und knapp 16 Prozent). D.h.: am niedrigsten ist der Anteil der deutschen Drucke in den letzten Jahren des 30jährigen Krieges und im darauffolgenden Jahrzehnt.
Zweierlei scheint vor solchem Hintergrund von Interesse: ◊ die Zahl der Drucke, die insgesamt in den einzelnen Jahren in Ingolstadt erschienen sind (um zu sehen, ob den starken Ausschlägen der Sprachanteile ebensolche Ausschläge in der Zahl der Drucke insgesamt entsprechen) ◊ und der Anteil des universitären Schrifttums an der Gesamtzahl der Drucke in den einzelnen Jahren.
Zunächst: zur Entwicklung der Zahlen der Ausgaben: Aufgrund des mir zur Verfügung stehenden Datenbestands ergibt sich folgendes Bild für die Entwicklung der Ausgaben wie auch der jeweils noch nachgewiesenen Exemplare dieser Ausgaben pro Jahr:
(Diagramm 3: Zahl der Ausgaben und Exemplare: Jahresübersicht)
D.h.: Der Anteil lateinischer und deutscher Drucke bleibt - trotz all seinen Schwankens weitaus konstanter als die Zahl der Drucke überhaupt: Das "Sprachprofil" der Ingolstädter Drucke ist weitaus "stabiler" als die Zahl der Drucke und Ausgaben: Die Zahl der Drucke steigt in den 1540er Jahren deutlich an, sinkt dann stark, steigt von den 1560er Jahren bis ungefähr zum Beginn des Dreißigjährigen Krieges stark an, fällt bis 1631 gemächlich, und stürzt 1632 rapide ab [11] - und bleibt in all den folgenden Jahren bis 1800 (von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen) deutlich unter dem in der Vorkriegszeit erreichten Niveau.
Die Hochschulschriften (Dissertationen u. dgl.) gewinnen gegen Anfang des letzten Drittels des 16. Jahrhunderts an Bedeutung für das "Ingolstädter Druckwesen", doch ist das Ingolstädter Verlags- und/bzw. Druckereiwesen insgesamt betrachtet keineswegs nur Dienstleister für die Universität:
(Diagramm 4: Anteil Dissertationen etc.: Jahresübersicht)
Betrachtet man den Anteil der Hochschulschriften an den in Ingolstadt gedruckten Ausgaben in lateinischer Sprache, so ergibt sich folgendes Bild:
(Diagramm 5: Anteil Dissertationen etc. an lateinischen Ausg.: Jahresübersicht)
D.h.: Auch wenn die Sprache der Universität Latein ist (und das ist sie: von den 5414 Datensätzen, bei denen automatisiert ein Hochschulkontext im engeren Sinn vermutet wurde [12] sind gerade einmal 80 auf Deutsch erschienen [nicht zum geringsten Teil Übersetzungen theologischer Disputationen], 2 zweisprachig Deutsch und Latein, 3 Griechisch und Latein, der ganze Rest von 4329 Ausgaben die die von mir verwendeten Algorithmen [13] solchem Hochschulkontext zugewiesen haben ist lateinisch), ◊ auch wenn also die Sprache der Universität Latein ist, so ist Latein doch auch in Ingolstadt mehr als nur die Sprache der Universität.
Für einzelne "Fächer", "Gebiete", etc., habe ich aufgrund verschiedenster Kennworte eine Zuordnung der Ausgaben versucht; das Ergebnis ist das folgende:
|
Fach |
Sprache |
Ausgaben |
|---|---|---|
|
Drama |
Latein |
130 |
|
Drama |
Deutsch |
34 |
|
Drama |
Unbekannt |
4 |
|
Perioche |
Latein |
439 |
|
Perioche |
Deutsch |
331 |
|
Perioche |
Deutsch & Latein |
16 |
|
Perioche |
Unbekannt |
2 |
|
Sonstige Dichtung |
Latein |
750 |
|
Sonstige Dichtung |
Griechisch u. Latein |
22 |
|
Sonstige Dichtung |
Deutsch |
4 |
|
Sonstige Dichtung |
Deutsch & Latein |
1 |
|
Geschichte |
Latein |
376 |
|
Geschichte |
Deutsch |
113 |
|
Geschichte |
Griechisch u. Latein |
14 |
|
Grammatik |
Latein |
143 |
|
Grammatik |
Deutsch |
15 |
|
Grammatik |
Französisch |
1 |
|
Grammatik |
Griechisch u. Latein |
1 |
|
Mathematik |
Latein |
142 |
|
Mathematik |
Deutsch |
32 |
|
Mathematik |
Griechisch u. Latein |
3 |
|
Medizin |
Latein |
662 |
|
Medizin |
Deutsch |
83 |
|
Medizin |
Griechisch u. Latein |
1 |
|
Medizin |
Griechisch |
1 |
|
Philosophie |
Latein |
3813 |
|
Philosophie |
Deutsch |
54 |
|
Philosophie |
Griechisch u. Latein |
10 |
|
Recht |
Latein |
4372 |
|
Recht |
Deutsch |
712 |
|
Recht |
Griechisch u. Latein |
34 |
|
Recht |
Deutsch & Latein |
11 |
|
Recht |
Griechisch, Latein & Deutsch |
2 |
|
Rhetorik |
Latein |
146 |
|
Rhetorik |
Griechisch u. Latein |
10 |
|
Rhetorik |
Deutsch |
8 |
|
Theologie |
Latein |
5930 |
|
Theologie |
Deutsch |
4905 |
|
Theologie |
Griechisch u. Latein |
66 |
|
Theologie |
Deutsch & Latein |
4 |
|
Theologie |
Unbekannt |
2 |
|
Theologie |
Deutsch & Lateinisch |
1 |
|
Theologie |
Englisch |
1 |
|
Unbekannt |
Latein |
3577 |
|
Unbekannt |
Deutsch |
1315 |
|
Unbekannt |
Griechisch u. Latein |
125 |
|
Unbekannt |
Unbekannt |
56 |
|
Unbekannt |
Griechisch, Latein & Deutsch |
9 |
|
Unbekannt |
Italienisch |
6 |
|
Unbekannt |
Deutsch & Latein |
5 |
|
Unbekannt |
Griechisch |
2 |
(Tabelle 1: Fächer und Sprachen)
Die Bedeutung des Lateinischen für die einzelnen Gebiete und Fächer ist also unterschiedlich (besonders hoch: Philosophie, Dichtung, Medizin, Rhetorik, Grammatik), doch für jedes der hier verwendeten Fächer bzw. Gebiete ist Latein die Sprache, in der die meisten Ausgaben erschienen sind.
(Diagramm 6: Anteil der einzelnen "Fächer" an den Ausgaben)
Die drei "großen" Gebiete sind also letztendlich doch drei der klassischen Universitätsfächer: Theologie, Recht und Philosophie. Für jedes von Ihnen sei die Entwicklung der Ausgaben über die Zeit hin, und die Entwicklung der Anteile von Ausgaben Lateinischer und Deutscher Sprache vorgestellt:
Zunächst zur Theologie
(Diagramm 7: Ausgaben Theologie: Latein und Deutsch nach Jahren)
Starke Schwankungen also, ◊ einen ersten (moderaten) Höhepunkt um die Mitte des 16. Jahrhunderts, primär mit Ausgaben in lateinischer Sprache, ◊ ein zweiter Höhepunkt im letzten Drittel des 16. Jahrhunderts mit einem durchaus nicht unbeträchtlichen Anteil an Werken in deutscher Sprache, ◊ der sich in den 1610er und 1620er Jahren fortsetzt, diesmal mit einem eher etwas geringeren Anteil von Ausgaben in deutscher Sprache, ◊ um dann (wie ja auch die Ausgabenzahl insgesamt) 1632 kräftig abzustürzen, ◊ und sich trotz aller Schwankungen, die noch kommen, bis 1800 nie mehr auf "Vorkriegsstand" zu erholen.
Betrachtet man die das Recht betreffenden Texte, so ergibt sich folgendes Bild:
(Diagramm 8: Ausgaben Recht: Latein und Deutsch nach Jahren)
Hier ist im Vergleich zur Theologie ◊ der Anteil der deutschsprachigen Texte (mit Ausnahme der Mitte des 16. Jahrhunderts und der letzten Jahre des 18. Jahrhunderts) geringer, ◊ ansonsten die Entwicklung zunächst ähnlich, doch gibt es ab 1633 eine durchaus nicht unbeträchtliche Erholung, die deutlich weniger auf Einzeljahre beschränkt ist, als im Falle der Theologie.
Nun zur Philosophie:
(Diagramm 9: Ausgaben Philosophie: Latein und Deutsch nach Jahren)
Philosophie ist also das lateinische Fach schlechthin. Deutsch ist als Sprache hier quasi irrelevant, ◊ mit einigen "Zwischensenken" und Zwischengipfeln steigt die Anzahl der Drucke kontinuierlicher als bei den anderen Fächern bis in die 1620er Jahre, ◊ dann - wie auch bei den anderen Fächern - der Absturz, ◊ um danach, mit Schwankungen auf ungefähr einem Drittel bis der Hälfte des Vorkriegsniveaus zu bleiben.
Ich habe bislang vieles über Latein gesagt, doch immer wieder eine zweite Sprache erwähnt: Deutsch. Das Ingolstadt der Drucke vor 1801 ist nicht nur eine prädominant lateinische Stadt, sondern eine mehrsprachige Stadt auch in seinen Drucken: nach Latein sind sie mit weitem Abstand vor jeder anderen Sprache Deutsch. Vor solchem Hintergrund ist es u.U. nicht uninteressant, einen Blick auf die Zahlen für die in Ingolstadt in jener Zeit gedruckten Übersetzungen zu werfen (da Übersetzungen ja stets mit Ein- und Mehrsprachigkeit zu tun haben) - auch wenn diese Zahlen für Übersetzungen insgesamt recht gering sind: 850 Ausgaben, entsprechend nur 2,74 Prozent der gesamten Ausgaben.
Hier die Verteilung der Übersetzungen gemäß ihren Zielsprachen über die Jahre (ohne die 8 mehrsprachigen Ausgaben):
(Diagramm 10: Übersetzungen: Zielsprachen Latein und Deutsch nach Jahren)
547 Übersetzungen haben als Zielsprache Deutsch, 228 als Zielsprache Latein. Ansonsten scheint mir das Diagramm wenig Bemerkenswertes zu zeigen - außer dem Übergewicht der Übersetzungen mit Zielsprache Latein ab 1755.
Betrachten wir die Gebiete, denen die Übersetzungen zugeordnet werden können, so ergibt sich für die Zielsprache Latein:
(Diagramm 11: "Gebiete" von Übersetzungen ins Lateinische)
Und für die Übersetzungen ins Deutsche:
(Diagramm 12: "Gebiete" von Übersetzungen ins Deutsche)
Unter den Übersetzungen, die meine Algorithmen einem bestimmten Gebiet zuordnen konnten, nehmen in beiden Fällen Theologie und Recht den Löwenanteil an, bei den Übersetzungen ins Lateinische folgen dann Philosophie und Mathematik, während bei den Übersetzungen ins Deutsche die Geschichte folgt.
Nach Einigem an Zahlen und Einzelergebnissen sei nun eine "Übersetzung" eines Teils dieser Zahlen und Einzelergebnisse in allgemeinere "Thesen" (Thesen im alten Sinne: etwas was bestritten und aufgrund von Material auch verteidigt werden kann) versucht:
Bibliometrische Analysen zu Themen wie den hier behandelten sind möglich, unterliegen jedoch der Notwendigkeit wählbarer Beschränkungen der zugrundeliegenden Datenmenge, und unterliegen bestenfalls teilweise wählbaren und bestenfalls teilweise aufhebbaren Beschränkungen aufgrund technischer Vorgaben und einzelmenschlicher Beschränktheit.
Ingolstadt als Untersuchungsgegenstand hat seine Relevanz zum Teil als ein Druckort, der zugleich Universitätsort ist, und aufgrund der zumindest geographisch weiten Ausstrahlung der dortigen Veröffentlichungen.
In der Zeit vor 1801 (also in der Zeit, in der Ingolstadt Universitätsstadt war), handelt es sich beim weit überwiegenden Teil der dort gedruckten Ausgaben um Ausgaben von Texten in lateinischer Sprache, auch wenn der Anteil von deutschsprachigen Texten durchaus nicht vernachlässigenswert ist.
Abgesehen vom letzten Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts (wo deutschsprachige Ausgaben an Gewicht zunehmen) ist der Anteil lateinischer Drucke zwar schwankend, behält aber ein klares Übergewicht.
Das Schwanken des Anteils lateinischer und deutscher Ausgaben ist soweit erkennbar unberührt von den dramatischen Veränderungen in der Gesamtzahl Ingolstädter Drucke im Laufe der Zeit, insbesondere unberührt von der drastischen Verringerung der Zahlen Ingolstädter Drucke ab 1632.
Analoges scheint auch weitgehend für den Anteil der Hochschulschriften an den Ingolstädter Drucken zu gelten. Sowohl was die Sprachen, als auch was den Hochschulschriftenanteil betrifft, bleibt das "Profil" der "Ingolstädter Druckerei" insgesamt deutlich konstanter als die Zahl der dort gedruckten Ausgaben und der erhaltenen Exemplare.
Die Sprache der Universität ist Latein, aber Latein ist mehr als nur die Sprache der Universität.
Das Übergewicht der Lateinischen Sprache existiert auf allen fachlich/sachlichen Gebieten, doch ist es auf einzelnen Gebieten unterschiedlich groß, mit am höchsten in Philosophie, Dichtung und Medizin, am geringsten im Bereich der Theologie im weiteren Sinne.
Sowohl die Anzahl der Ausgaben pro Jahr, als auch der Anteil deutschsprachiger und Lateinischer Ausgaben hieran pro Jahr unterscheiden sich zwischen den untersuchten Gebieten Theologie, Recht und Philosophie sehr deutlich. Der "Latinitätsgrad" dieser Gebiete unterscheidet sich beträchtlich.
Anders als bei den originalsprachlichen Ausgaben, überwiegt bei Übersetzungen die Zielsprache Deutsch deutlich die Zielsprache Latein. Texte aus Theologie (hier wie auch sonst immer inkl. Frömmigkeitsliteratur verstanden) und Recht stellen jedoch in beiden Fällen den größten Teil der übersetzten Texte. Auf den weiteren Rängen der erkannten Gebiete der Übersetzungen unterscheiden sich die beiden Zielsprachen jedoch deutlich.
Die Untersuchung der Ingolstädter Drucke zeigt uns Druckwerke für ein mehrsprachiges und/oder gemischtsprachiges Publikum. Das Drucken in lateinischer Sprache und das Drucken in deutscher Sprache geschehen gleichzeitig und meist mit ähnlichen Entwicklungen, doch z.T. mit gleichem und z.T. mit unterschiedlichem "fachlichem" Profil.
Latein ist die internationale Sprache im regionalen und lokalen Kontext. Die Bedeutung dieses regionalen und lokalen Kontexts für Veröffentlichungen in lateinischer Sprache - und u.U. auch für ihre Rezeption -könnte durch der meinen vergleichbare Untersuchungen für andere Druckorte, z.T. im deutschsprachigen, z.T. im nicht-deutschsprachigen Bereich, könnte durch solche der meinen vergleichbare (und gerne auch der meinen überlegene) Untersuchungen ebenso besser verstanden werden, wie derlei Untersuchung unser Verständnis für die Dialektik zwischen der Internationalität und der Regionalität Lateinischer Texte verbessern kann oder zumindest könnte.
Frankenstein, Ingolstadts berühmtester Student fand sein berühmtes Geschöpf, Produkt seiner technischen Manipulationen, monströs, gar allzu monströs. Ich hoffe, Sie, der Sie dies lesen, möchten das Ihnen hier vorgetragene, das Produkt meiner EDVgestützten Manipulationen nicht allzu monströs finden.
Anhang A: Bibliotheken mit Ingolstädter Drucken der Zeit vor 1801 und Nachweis in VK97, VD17 und BVB
|
Bibliothek |
Bayern |
|---|---|
|
Aachen, B d. Rhein.-Westf. Techn. HS |
Nein |
|
Aachen, ÖB |
Nein |
|
Amberg, Staatl. B |
Ja |
|
Amberg-Weiden, Bibl. d. FH |
Ja |
|
Ansbach, Bibl. d. FH |
Ja |
|
Ansbach, Staatl. Bibl. |
Ja |
|
Aschaffenburg, HofB |
Ja |
|
Augsburg, FHB |
Ja |
|
Augsburg, Staats- u. Stadtbibl. |
Ja |
|
Augsburg, UB |
Ja |
|
Bamberg, SB |
Ja |
|
Bamberg, UB |
Ja |
|
Bayreuth, UB |
Ja |
|
Berlin (B 496) |
Nein |
|
Berlin, SB |
Nein |
|
Berlin, UB FU |
Nein |
|
Berlin, UB TU |
Nein |
|
Berlin, Zentral- u. LB |
Nein |
|
Bielefeld (Bi 7) |
Nein |
|
Bielefeld, StB |
Nein |
|
Bielefeld, UB |
Nein |
|
Bochum, FHB |
Nein |
|
Bochum, UB |
Nein |
|
Bonn, B d. Friedrich-Ebert-Stiftung |
Nein |
|
Bonn, UuLB |
Nein |
|
Bornheim, B.St.Albert |
Nein |
|
Braunschweig, ÖB (UB Braunschweig) |
Nein |
|
Braunschweig, StBuStArchiv |
Nein |
|
Braunschweig, UB |
Nein |
|
Bremen, SUB |
Nein |
|
Bretten? (nicht in LV-Tabelle!) |
Nein |
|
Celle, StBü |
Nein |
|
Chemnitz, UB d. Techn. Univ. |
Nein |
|
Clausthal-Zellerfeld, UB |
Nein |
|
Coburg, FHB |
Ja |
|
Coburg, LB |
Ja |
|
Cottbus, UB TU |
Nein |
|
Cuxhaven, StBü (LB Oldenburg) |
Nein |
|
Darmstadt, Hess. LuHB |
Nein |
|
Detmold, Lipp. LB |
Nein |
|
Dillingen, Studienbibl. |
Ja |
|
Dortmund, StuLB |
Nein |
|
Dortmund, UB |
Nein |
|
Dresden, HSB d. HS f. Technik u. Wirtschaft (SLUB Dresden) |
Nein |
|
Dresden, SLUB |
Nein |
|
Dresden, SLUB/ Standort Zellescher Weg. |
Nein |
|
Dresden, SuUB |
Nein |
|
Dresden? (D 41) |
Nein |
|
Duisburg, UB |
Nein |
|
Düsseldorf (Due20) |
Nein |
|
Düsseldorf (Due58) |
Nein |
|
Düsseldorf, UuLB |
Nein |
|
Eichstätt, UB |
Ja |
|
Ellwangen, Peutinger-Gymnasium |
Nein |
|
Erlangen-Nürnberg, UB |
Ja |
|
Essen, UB |
Nein |
|
Frankfurt (Oder), UB d. Europa-Univ. Viadrina |
Nein |
|
Frankfurt a. M., Senckenb. B |
Nein |
|
Frankfurt a. M., StUB |
Nein |
|
Frankfurt? (F 36) |
Nein |
|
Freiberg i. Sa., UB/BA |
Nein |
|
Freiburg i. Br., B d. PH (UB Freiburg) |
Nein |
|
Freiburg, UB |
Nein |
|
Freiburg? (Frei 123) |
Nein |
|
Freiburg? (Frei 26) |
Nein |
|
Fulda, Hess. LB |
Nein |
|
Gelsenkirchen, FHB |
Nein |
|
Gifhorn, StBü (UB Braunschweig) |
Nein |
|
Gotha, FLB |
Nein |
|
Göttingen, StB |
Nein |
|
Göttingen, SUB |
Nein |
|
Göttingen, SuUB |
Nein |
|
Greifswald, UB |
Nein |
|
Gundelsheim/Württ., Siebenbürgische B (UB Heidelberg) |
Nein |
|
Hagen, UB d. Fernuniv. |
Nein |
|
Halle, ULB |
Nein |
|
Hamburg, B d. HWWA - Inst. für Wirtschaftsforschung |
Nein |
|
Hamburg, SUB |
Nein |
|
Hamburg, UB d. Univ. d. Bundeswehr |
Nein |
|
Hannover, B d. Tierärztl. HS |
Nein |
|
Hannover, Nds. LB |
Nein |
|
Hannover, StB |
Nein |
|
Hannover, UB u. TIB |
Nein |
|
Heidelberg, UB |
Nein |
|
Heilbronn, B d. FH (LB Stuttgart) |
Nein |
|
Hennef, UB PhTh HS Geistingen |
Nein |
|
Herne, Martin-Opitz-B (StBü Bochum) |
Nein |
|
Herne, StBü |
Nein |
|
Hildesheim, HSB (LB Hannover) |
Nein |
|
Hildesheim, StB |
Nein |
|
Hof, Bibl. d. FH |
Ja |
|
Ilmenau, UB d. Techn. Univ. |
Nein |
|
Ingolstadt, Armeebibl. |
Ja |
|
Ingolstadt, Bibl. d. Wiss.Stadtbibl. |
Ja |
|
Jena, UuLB |
Nein |
|
Kaiserslautern, UB |
Nein |
|
Karlsruhe, B d. Bundesverfassungsgerichts (LB Karlsruhe) |
Nein |
|
Karlsruhe, B d. Staatl. Kunsthalle (LB Karlsruhe) |
Nein |
|
Karlsruhe, B d. Zentrums f. Kunst u. Medientechnologie u. d. Staatl. Hochschule f. Gestaltung |
Nein |
|
Karlsruhe, LB |
Nein |
|
Karlsruhe, UB |
Nein |
|
Kassel, GHB/LB u. Murh. B |
Nein |
|
Kiel, B d. Inst. f. Weltwirtschaft |
Nein |
|
Kiel, UB |
Nein |
|
Koblenz, LB |
Nein |
|
Koblenz, Wehrtechn. B beim Bundesamt f. Wehrtechnik u. Beschaffung |
Nein |
|
Köln, Erzb.Dioez. |
Nein |
|
Köln, StBü |
Nein |
|
Köln, StuUB |
Nein |
|
Köln, ZB d. Sportwiss. |
Nein |
|
Köln, ZB d. Sportwiss. (UuStB Köln) |
Nein |
|
Köln, ZB Med |
Nein |
|
Köln? (Kn125) |
Nein |
|
Köln? (Kn133) |
Nein |
|
Köln? (Kn166) |
Nein |
|
Konstanz, Heinrich-Suso-Gymnasium |
Nein |
|
Konstanz, UB |
Nein |
|
Konstanz, Wessenberg-B (UB Konstanz) |
Nein |
|
Krefeld, StBü |
Nein |
|
Leibzig, UB |
Nein |
|
Lübeck, Zentr. HSB |
Nein |
|
Lüneburg, HSB |
Nein |
|
Magdeburg, UB |
Nein |
|
Magdeburg, ZB Medizin d. UB |
Nein |
|
Mainz, StB |
Nein |
|
Mainz, StB UB |
Nein |
|
Mainz? (Mz 1) |
Nein |
|
Mannheim, B. d. Landesmuseums für Technik u. Arbeit (UB Manheim) |
Nein |
|
Mannheim, UB |
Nein |
|
Merseburg, ZweigB. Technik d. ULB Halle (UuLB Halle) |
Nein |
|
Mittweida, HSB d. HS f. Technik u. Wirtschaft (UB Chemnitz) |
Nein |
|
Mönchengladbach, StB |
Nein |
|
München, B d. Inst. f. Zeitgesch |
Ja |
|
München, Bibl d. dt. Alpenvereins |
Ja |
|
München, Bibl. d. Dt. Museums |
Ja |
|
München, Bibl. d. HS f. Philosophie (S.J.) |
Ja |
|
München, BSB |
Ja |
|
München, FHB |
Ja |
|
München, Internat. Jugendbibl. (IJB) |
Ja |
|
München, UB |
Ja |
|
München, UB d. Techn. Univ. |
Ja |
|
München, UB der TU |
Ja |
|
München? (M 37) |
Ja |
|
München? (M 468) |
Ja |
|
München? (M13) |
Ja |
|
Münster, ULB |
Ja |
|
Münster, UuLB |
Nein |
|
Neubrandenburg, B d. FH (UB Greifswald) |
Nein |
|
Neuburg, Staatl. Bibl. |
Ja |
|
Neuss, StB |
Nein |
|
Nordhorn, Euregio-Bü, StuKrBü (LB Oldenburg) |
Nein |
|
Nürnberg? (N26) |
Ja |
|
Offenburg, StB (LB Karlsruhe) |
Nein |
|
Oldenburg, LB |
Nein |
|
Oldenburg, UB |
Nein |
|
Osnabrück, StB |
Nein |
|
Osnabrück, UB |
Nein |
|
Paderborn, Erzbischöfl. Akad. Bibl. |
Nein |
|
Paderborn, UB |
Nein |
|
Passau, Staatl. Biblioth. |
Nein |
|
Passau, UB |
Ja |
|
Rastatt, Historische Bibliothek der Stadt Rastatt |
Nein |
|
Regensburg, FHB |
Ja |
|
Regensburg, Neuburg, Staatl. Bibl. |
Ja |
|
Regensburg, UB |
Ja |
|
Reutlingen, HSB (UB Tübingen) |
Nein |
|
Rosenheim, B d. FH |
Ja |
|
Rostock, UB |
Nein |
|
Saarbrücken, UB |
Nein |
|
Salzgitter, StBü |
Nein |
|
Schwerin, LB Mecklenburg-Vorpommern |
Nein |
|
Siegen, UB |
Nein |
|
Sigmaringen, B d. FH Albstadt-Sigmaringen (UB Tübingen) |
Nein |
|
Soest, Stadtarchiv u StB |
Nein |
|
Solingen, StBü |
Nein |
|
Speyer, Pfälz. LB |
Nein |
|
Speyer? (Sp 3) |
Nein |
|
Steinfurt, Arnoldinum |
Nein |
|
Stuttgart, UB |
Nein |
|
Stuttgart, UB Hohenheim |
Nein |
|
Stuttgart, Württembergische Landesbibliothek |
Nein |
|
Trier, StB |
Nein |
|
Trier, UB |
Nein |
|
Tübingen, UB |
Nein |
|
Überlingen, Leopold-Sophien-Bibliothek |
Nein |
|
Ulm, StB |
Nein |
|
Ulm, UB |
Nein |
|
Unbekannt (B 208) |
Nein |
|
Unbekannt (Cla 1) |
Nein |
|
Unbekannt (Gk1) |
Nein |
|
Unbekannt (Ha 2) |
Nein |
|
Unbekannt (He 129) |
Nein |
|
Unbekannt (He z6) |
Nein |
|
Unbekannt (Hoer 1) |
Nein |
|
Unbekannt (HV 114) |
Nein |
|
Unbekannt (HV 15) |
Nein |
|
Unbekannt (HV111) |
Nein |
|
Unbekannt (HV114) |
Nein |
|
Unbekannt (Kv 1) |
Nein |
|
Unbekannt (Loen 4) |
Nein |
|
Unbekannt (Ml1) |
Nein |
|
Unbekannt (Net1) |
Nein |
|
Unbekannt (nrw) |
Nein |
|
Unbekannt (OLD2) |
Nein |
|
Unbekannt (Rtw 1) |
Nein |
|
Unbekannt (Stg 117) |
Nein |
|
Unbekannt (Stg 257) |
Nein |
|
Unbekannt (Vln 1) |
Nein |
|
Unbekannt (Wrf 1) |
Nein |
|
Unebkannt (Goe 164) |
Nein |
|
Weimar, HAAB |
Nein |
|
Weingarten, B d. HS (UB Konstanz) |
Nein |
|
Wiesbaden, Hess. LB |
Nein |
|
Wilhelmshaven, B d. FH (LB Oldenburg) |
Nein |
|
Wilhelmshaven, StBü (LB Oldenburg) |
Nein |
|
Wolfenbüttel, HAB |
Nein |
|
Wolfsburg, StBü |
Nein |
|
Worms, StB |
Nein |
|
Wuppertal, StB |
Nein |
|
Wuppertal, UB |
Nein |
|
Würzburg, B d. FH Würzburg-Schweinfurt-Aschaffenburg, Abt. Würzburg |
Ja |
|
Würzburg, Bibl. d. FH |
Ja |
|
Würzburg, UB |
Ja |
|
Xanten, StiftsB |
Nein |
|
Zwickau, HSB d. HS f. Technik u. Wirtschaft (UB Chemnitz) |
Nein |
Anhang B: Anzahl der Ausgaben nach Sprache
|
Sprache |
Ausgaben |
|---|---|
|
Latein |
20612 |
|
Deutsch |
9950 |
|
Griechisch u. Latein |
286 |
|
Unbekannt |
67 |
|
Deutsch & Latein |
38 |
|
Englisch |
34 |
|
Griechisch, Latein & Deutsch |
11 |
|
Italienisch |
8 |
|
Griechisch |
4 |
|
Französisch |
2 |
|
Griechisch & Deutsch |
2 |
|
Schwäbisch |
2 |
|
Englisch, Französisch, Italienisch |
2 |
|
Französisch & Deutsch |
1 |
|
Deutsch, Französisch, Italienisch |
1 |
|
Deutsch, Englisch, Italienisch |
1 |
|
Deutsch, Englisch, Französisch |
1 |
|
Deutsch & Lateinisch |
1 |
|
Deutsch & Italienisch |
1 |
|
Deutsch & Englisch |
1 |
|
Spanisch |
1 |
Anhang C: Dublettenanteile: Tabelle
|
DruckJahr |
Exemplare (mit Dubletten) |
Exemplare (ohne Dubletten) |
Dublettenanteil |
|---|---|---|---|
|
1492 |
2 |
2 |
0,00% |
|
1501 |
1 |
1 |
0,00% |
|
1505 |
2 |
2 |
0,00% |
|
1510 |
3 |
3 |
0,00% |
|
1515 |
1 |
1 |
0,00% |
|
1516 |
2 |
2 |
0,00% |
|
1517 |
15 |
14 |
6,67% |
|
1519 |
61 |
55 |
9,84% |
|
1520 |
10 |
9 |
10,00% |
|
1521 |
18 |
18 |
0,00% |
|
1522 |
33 |
32 |
3,03% |
|
1523 |
6 |
6 |
0,00% |
|
1524 |
16 |
16 |
0,00% |
|
1525 |
3 |
2 |
33,33% |
|
1526 |
36 |
32 |
11,11% |
|
1527 |
57 |
57 |
0,00% |
|
1528 |
19 |
19 |
0,00% |
|
1529 |
39 |
33 |
15,38% |
|
1530 |
35 |
33 |
5,71% |
|
1531 |
20 |
18 |
10,00% |
|
1532 |
50 |
42 |
16,00% |
|
1533 |
166 |
141 |
15,06% |
|
1534 |
51 |
48 |
5,88% |
|
1535 |
15 |
15 |
0,00% |
|
1536 |
25 |
13 |
48,00% |
|
1537 |
20 |
18 |
10,00% |
|
1538 |
2 |
2 |
0,00% |
|
1539 |
16 |
16 |
0,00% |
|
1540 |
67 |
54 |
19,40% |
|
1541 |
186 |
165 |
11,29% |
|
1542 |
163 |
143 |
12,27% |
|
1543 |
277 |
218 |
21,30% |
|
1544 |
352 |
299 |
15,06% |
|
1545 |
238 |
188 |
21,01% |
|
1546 |
316 |
257 |
18,67% |
|
1547 |
126 |
105 |
16,67% |
|
1548 |
147 |
125 |
14,97% |
|
1549 |
146 |
124 |
15,07% |
|
1550 |
115 |
91 |
20,87% |
|
1551 |
155 |
132 |
14,84% |
|
1552 |
26 |
24 |
7,69% |
|
1553 |
66 |
62 |
6,06% |
|
1554 |
68 |
59 |
13,24% |
|
1555 |
47 |
41 |
12,77% |
|
1556 |
60 |
50 |
16,67% |
|
1557 |
84 |
76 |
9,52% |
|
1558 |
73 |
61 |
16,44% |
|
1559 |
100 |
86 |
14,00% |
|
1560 |
69 |
62 |
10,14% |
|
1561 |
80 |
69 |
13,75% |
|
1562 |
188 |
161 |
14,36% |
|
1563 |
171 |
151 |
11,70% |
|
1564 |
313 |
240 |
23,32% |
|
1565 |
307 |
267 |
13,03% |
|
1566 |
385 |
319 |
17,14% |
|
1567 |
262 |
224 |
14,50% |
|
1568 |
303 |
239 |
21,12% |
|
1569 |
243 |
208 |
14,40% |
|
1570 |
250 |
204 |
18,40% |
|
1571 |
260 |
211 |
18,85% |
|
1572 |
311 |
262 |
15,76% |
|
1573 |
155 |
126 |
18,71% |
|
1574 |
146 |
118 |
19,18% |
|
1575 |
223 |
189 |
15,25% |
|
1576 |
279 |
239 |
14,34% |
|
1577 |
504 |
425 |
15,67% |
|
1578 |
352 |
304 |
13,64% |
|
1579 |
370 |
304 |
17,84% |
|
1580 |
515 |
429 |
16,70% |
|
1581 |
434 |
352 |
18,89% |
|
1582 |
526 |
430 |
18,25% |
|
1583 |
495 |
403 |
18,59% |
|
1584 |
751 |
609 |
18,91% |
|
1585 |
492 |
399 |
18,90% |
|
1586 |
599 |
493 |
17,70% |
|
1587 |
531 |
408 |
23,16% |
|
1588 |
491 |
406 |
17,31% |
|
1589 |
635 |
511 |
19,53% |
|
1590 |
701 |
562 |
19,83% |
|
1591 |
438 |
371 |
15,30% |
|
1592 |
518 |
429 |
17,18% |
|
1593 |
469 |
390 |
16,84% |
|
1594 |
530 |
442 |
16,60% |
|
1595 |
563 |
456 |
19,01% |
|
1596 |
289 |
233 |
19,38% |
|
1597 |
245 |
201 |
17,96% |
|
1598 |
362 |
299 |
17,40% |
|
1599 |
442 |
366 |
17,19% |
|
1600 |
585 |
461 |
21,20% |
|
1601 |
451 |
344 |
23,73% |
|
1602 |
980 |
757 |
22,76% |
|
1603 |
498 |
397 |
20,28% |
|
1604 |
641 |
492 |
23,24% |
|
1605 |
436 |
331 |
24,08% |
|
1606 |
490 |
385 |
21,43% |
|
1607 |
739 |
560 |
24,22% |
|
1608 |
625 |
477 |
23,68% |
|
1609 |
549 |
422 |
23,13% |
|
1610 |
720 |
558 |
22,50% |
|
1611 |
579 |
457 |
21,07% |
|
1612 |
625 |
498 |
20,32% |
|
1613 |
620 |
494 |
20,32% |
|
1614 |
552 |
425 |
23,01% |
|
1615 |
657 |
514 |
21,77% |
|
1616 |
586 |
470 |
19,80% |
|
1617 |
543 |
428 |
21,18% |
|
1618 |
553 |
422 |
23,69% |
|
1619 |
417 |
314 |
24,70% |
|
1620 |
499 |
391 |
21,64% |
|
1621 |
524 |
395 |
24,62% |
|
1622 |
467 |
375 |
19,70% |
|
1623 |
489 |
399 |
18,40% |
|
1624 |
378 |
304 |
19,58% |
|
1625 |
380 |
263 |
30,79% |
|
1626 |
396 |
284 |
28,28% |
|
1627 |
268 |
198 |
26,12% |
|
1628 |
184 |
140 |
23,91% |
|
1629 |
368 |
294 |
20,11% |
|
1630 |
279 |
217 |
22,22% |
|
1631 |
210 |
173 |
17,62% |
|
1632 |
61 |
56 |
8,20% |
|
1633 |
39 |
28 |
28,21% |
|
1634 |
88 |
65 |
26,14% |
|
1635 |
34 |
30 |
11,76% |
|
1636 |
82 |
68 |
17,07% |
|
1637 |
163 |
133 |
18,40% |
|
1638 |
86 |
72 |
16,28% |
|
1639 |
81 |
61 |
24,69% |
|
1640 |
106 |
91 |
14,15% |
|
1641 |
86 |
65 |
24,42% |
|
1642 |
158 |
125 |
20,89% |
|
1643 |
97 |
84 |
13,40% |
|
1644 |
139 |
107 |
23,02% |
|
1645 |
278 |
203 |
26,98% |
|
1646 |
180 |
143 |
20,56% |
|
1647 |
156 |
129 |
17,31% |
|
1648 |
105 |
71 |
32,38% |
|
1649 |
68 |
54 |
20,59% |
|
1650 |
210 |
163 |
22,38% |
|
1651 |
125 |
103 |
17,60% |
|
1652 |
120 |
90 |
25,00% |
|
1653 |
230 |
170 |
26,09% |
|
1654 |
189 |
149 |
21,16% |
|
1655 |
51 |
40 |
21,57% |
|
1656 |
148 |
122 |
17,57% |
|
1657 |
124 |
105 |
15,32% |
|
1658 |
151 |
114 |
24,50% |
|
1659 |
117 |
92 |
21,37% |
|
1660 |
134 |
109 |
18,66% |
|
1661 |
102 |
84 |
17,65% |
|
1662 |
56 |
46 |
17,86% |
|
1663 |
79 |
69 |
12,66% |
|
1664 |
39 |
33 |
15,38% |
|
1665 |
112 |
90 |
19,64% |
|
1666 |
50 |
43 |
14,00% |
|
1667 |
46 |
36 |
21,74% |
|
1668 |
71 |
62 |
12,68% |
|
1669 |
44 |
39 |
11,36% |
|
1670 |
134 |
111 |
17,16% |
|
1671 |
89 |
67 |
24,72% |
|
1672 |
154 |
123 |
20,13% |
|
1673 |
134 |
99 |
26,12% |
|
1674 |
129 |
94 |
27,13% |
|
1675 |
116 |
94 |
18,97% |
|
1676 |
116 |
82 |
29,31% |
|
1677 |
166 |
128 |
22,89% |
|
1678 |
141 |
109 |
22,70% |
|
1679 |
54 |
47 |
12,96% |
|
1680 |
90 |
72 |
20,00% |
|
1681 |
40 |
34 |
15,00% |
|
1682 |
52 |
45 |
13,46% |
|
1683 |
39 |
28 |
28,21% |
|
1684 |
37 |
29 |
21,62% |
|
1685 |
96 |
85 |
11,46% |
|
1686 |
39 |
29 |
25,64% |
|
1687 |
48 |
40 |
16,67% |
|
1688 |
51 |
44 |
13,73% |
|
1689 |
58 |
48 |
17,24% |
|
1690 |
42 |
31 |
26,19% |
|
1691 |
70 |
60 |
14,29% |
|
1692 |
79 |
70 |
11,39% |
|
1693 |
51 |
42 |
17,65% |
|
1694 |
90 |
76 |
15,56% |
|
1695 |
27 |
22 |
18,52% |
|
1696 |
54 |
46 |
14,81% |
|
1697 |
76 |
66 |
13,16% |
|
1698 |
56 |
46 |
17,86% |
|
1699 |
50 |
44 |
12,00% |
|
1700 |
61 |
55 |
9,84% |
|
1701 |
91 |
81 |
10,99% |
|
1702 |
31 |
27 |
12,90% |
|
1703 |
21 |
19 |
9,52% |
|
1704 |
10 |
8 |
20,00% |
|
1705 |
40 |
34 |
15,00% |
|
1706 |
85 |
72 |
15,29% |
|
1707 |
55 |
45 |
18,18% |
|
1708 |
23 |
22 |
4,35% |
|
1709 |
123 |
104 |
15,45% |
|
1710 |
127 |
108 |
14,96% |
|
1711 |
93 |
70 |
24,73% |
|
1712 |
52 |
42 |
19,23% |
|
1713 |
57 |
53 |
7,02% |
|
1714 |
69 |
58 |
15,94% |
|
1715 |
107 |
86 |
19,63% |
|
1716 |
114 |
94 |
17,54% |
|
1717 |
88 |
70 |
20,45% |
|
1718 |
125 |
80 |
36,00% |
|
1719 |
84 |
63 |
25,00% |
|
1720 |
84 |
75 |
10,71% |
|
1721 |
106 |
66 |
37,74% |
|
1722 |
98 |
86 |
12,24% |
|
1723 |
138 |
113 |
18,12% |
|
1724 |
94 |
77 |
18,09% |
|
1725 |
101 |
84 |
16,83% |
|
1726 |
279 |
216 |
22,58% |
|
1727 |
164 |
117 |
28,66% |
|
1728 |
158 |
118 |
25,32% |
|
1729 |
118 |
88 |
25,42% |
|
1730 |
71 |
59 |
16,90% |
|
1731 |
163 |
129 |
20,86% |
|
1732 |
206 |
140 |
32,04% |
|
1733 |
131 |
105 |
19,85% |
|
1734 |
97 |
78 |
19,59% |
|
1735 |
104 |
88 |
15,38% |
|
1736 |
53 |
41 |
22,64% |
|
1737 |
167 |
136 |
18,56% |
|
1738 |
107 |
80 |
25,23% |
|
1739 |
131 |
97 |
25,95% |
|
1740 |
120 |
87 |
27,50% |
|
1741 |
70 |
45 |
35,71% |
|
1742 |
40 |
30 |
25,00% |
|
1743 |
11 |
10 |
9,09% |
|
1744 |
19 |
14 |
26,32% |
|
1745 |
45 |
42 |
6,67% |
|
1746 |
94 |
82 |
12,77% |
|
1747 |
125 |
102 |
18,40% |
|
1748 |
136 |
110 |
19,12% |
|
1749 |
102 |
83 |
18,63% |
|
1750 |
107 |
90 |
15,89% |
|
1751 |
152 |
129 |
15,13% |
|
1752 |
136 |
104 |
23,53% |
|
1753 |
140 |
121 |
13,57% |
|
1754 |
122 |
103 |
15,57% |
|
1755 |
116 |
89 |
23,28% |
|
1756 |
131 |
106 |
19,08% |
|
1757 |
145 |
109 |
24,83% |
|
1758 |
153 |
121 |
20,92% |
|
1759 |
179 |
144 |
19,55% |
|
1760 |
126 |
103 |
18,25% |
|
1761 |
163 |
127 |
22,09% |
|
1762 |
103 |
81 |
21,36% |
|
1763 |
109 |
85 |
22,02% |
|
1764 |
95 |
78 |
17,89% |
|
1765 |
119 |
97 |
18,49% |
|
1766 |
100 |
86 |
14,00% |
|
1767 |
87 |
71 |
18,39% |
|
1768 |
148 |
120 |
18,92% |
|
1769 |
56 |
47 |
16,07% |
|
1770 |
82 |
66 |
19,51% |
|
1771 |
36 |
30 |
16,67% |
|
1772 |
140 |
115 |
17,86% |
|
1773 |
113 |
88 |
22,12% |
|
1774 |
122 |
96 |
21,31% |
|
1775 |
84 |
71 |
15,48% |
|
1776 |
104 |
81 |
22,12% |
|
1777 |
107 |
92 |
14,02% |
|
1778 |
35 |
30 |
14,29% |
|
1779 |
23 |
16 |
30,43% |
|
1780 |
36 |
32 |
11,11% |
|
1781 |
63 |
53 |
15,87% |
|
1782 |
40 |
34 |
15,00% |
|
1783 |
97 |
79 |
18,56% |
|
1784 |
86 |
68 |
20,93% |
|
1785 |
91 |
68 |
25,27% |
|
1786 |
31 |
24 |
22,58% |
|
1787 |
62 |
52 |
16,13% |
|
1788 |
101 |
84 |
16,83% |
|
1789 |
73 |
58 |
20,55% |
|
1790 |
76 |
60 |
21,05% |
|
1791 |
93 |
75 |
19,35% |
|
1792 |
69 |
55 |
20,29% |
|
1793 |
124 |
91 |
26,61% |
|
1794 |
61 |
44 |
27,87% |
|
1795 |
34 |
25 |
26,47% |
|
1796 |
22 |
18 |
18,18% |
|
1797 |
73 |
57 |
21,92% |
|
1798 |
31 |
25 |
19,35% |
|
1799 |
36 |
30 |
16,67% |
|
1800 |
25 |
23 |
8,00% |
|
|
|
|
|
|
Durchschnitt |
|
|
17,83% |
|
|
|
|
|
|
Summe |
|
40955 |
|
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[1] Herzlicher Dank gilt allen Personen, die mir bei der Beschaffung der Daten, auf denen diese (reichlich vorläufige) Studie basiert behilflich waren, insbesondere: Marinnae Doerr und Wolfgang Wohner (VD17), Frau Hella Braune und Rainer Müller (EDBI: VK97), Eva Jantschek (BVB), sowie last not least Manuela Kahle und Elisabeth Bauer (für Diskussionen und gemeinsame Tests zu Beginn dieses Projekts).
[2] Die hier vorgelegte Arbeit versteht sich nicht als Konkurrenz, sondern bestenfalls als Ergänzung zu den Arbeiten von Gerhard Stalla (insbes. "Bibliographie der Ingolstädter Dtucker des 16. Jahrhunderts" [Baden-Baden 1.1971 bis 7.1977/1977] und "Der Ingolstädter Buchdruck von 1601 bis 1620: Die Offizinen Adam Sartorius, Andreas Angermaier und Elisabeth Angermaier" [Badeb-Baden 1980]), Günther Richters Rezension dazu ("Ingolstädter Drucke des 16. und 17. Jahrhunderts (bis 1621)" in: Buchhandelsgeschichte 2/10.1981, pp. 567-586 [nebenbei: m.E. als Rezension nicht unproblematisch, als Ausgangspunkt für Überlegungen dazu, was Bibliographien sein können, sein sollen, nicht sein können, nicht sein sollen hingegen von großem Interesse]), Alfons Euler ("Die Geschichte der Buchdrucker und Verleger Ingolstadts" [Ingolstadt 1957]), Birgit Boge ("Die Drucke der Offizin Haenlin in Dillingen und Inglostadt von 1610 bis 1668: Eine kommentierte Bibliographie" [Wiesbaden 2001: dort pp. 68-77 ein für Untersuchungen zu Ingolstädter Drucken und "Verwandtem" hochnützliches Quellen- und Literaturverzeichnis]) und Ilse Ernst (insbes. "'Getruckt zu Ingolstadt': Zur Geschichte des Ingolstädter Buchdrucks" in: Gerd Riedel & Thomas Neumaier (redd.): "Ingolstadt - vom Werden einer Stadt: Geschichten und Gesichter" s.l. [Inglostadt?], s.a. [2000], pp. 126-137 mit Literaturangaben am Ende des Bandes).
[3] Die Datenbanken der deutschen Bibliotheksverbünde selbst ohne das VD17 (das über 150000 Titeldaten enthält) bieten (nach dem Informationsstand, der mir am 29. August 2001 über die Webseiten der Verbünde bzw. ihrer Rechenzentren zugänglich war) enthalten Informationen zu über 175 Millionen Büchern (Exemplaren).
[4] Eine überarbeitete Version dieses in Padua vorgetragenen Papers is im Druck; bis zum erscheinen mögen die folgenden URLs (die auf die in Padua vorgetragene Fassung veweisen) als Ersatz besserer bibliographischer Information dienen: ◊ www.phil-hum-ren.uni-muenchen.de/php/Kuhn/ePub/Padova00/V1/Vortrag20000904.htm#Stelle5 und ◊ www.phil-hum-ren.uni-muenchen.de/php/Kuhn/ePub/Padova00/V1/Vortrag20000904.htm#FN7 .
[5] Die Exemplare betreffend lässt sich das Ausmaß dieser Überschneidungen immerhin recht genau bestimmen : im Schnitt der Jahre liegt es bei 17,83 Prozent (siehe Anhang C). Eine Bestimmung des Überschneidungsgrades bei Ausgaben ist ohne Autopsie jedes ihrer Exemplare oder Verfügbarkeit von "Fingerprints" nicht sinnvoll möglich.
[6] Diese Daten wurden für die Feststellung von Sprachen, Fächern, Übersetzungen durch Algorithmen aufbereitet; es steht zu erwarten, dass EDV auch in diesem Falle (und erst recht, da von mir angewendet) nicht in jedem Falle zu korrekten Ergebnissen geführt hat: sowohl bei Sprachbestimmungen, als auch bei Fachbestimmungen, als auch beim Schluss eine bestimmte Ausgabe sei eine Übersetzung wird es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu Fehlern gekommen sein; ich hoffe bei meinen Stichproben auf die "richtigen" Datensätze gestoßen zu sein, und dass die Anteil dieser Fehler wirklich annähernd so gering ist, wie er mir derzeit zu sein scheint.
[7] siehe: Mary Wolstonecraft Shelley: "Frankenstein: or the Modern Prometheus", London 1994, pp. 41sqq..
[8] Siehe Anhang A
[9] Dublettenbereinigte Zahlen: 36172 "bayerische" Exemplare gegenüber 8631 außerbayrischen. Die Dublettenbereinigung erfolgte aufgrund der Annahme, dass selbe Signatur bei selber Bibliothek und selbem Erscheinungsjahr für jeweils ein identisches Exemplar stehen. D.h.: Die Zahl der Exemplare dürfte noch geringfügig größer sein, da sich in einigen Fällen mehrere Werke aus dem selben Erscheinungsjahr in einem Band unter einer Signatur zusammengefasst finden dürften.
[10] Siehe auch Anhang B.
[11] Zu möglichen Ursachen vgl. Boge, op. cit., p. 35.
[12] Wobei hier in einigen Fällen Fehler aufgetreten sind: die "richtige" Zahl würde unter der EDV-technisch erzeugten liegen - insbesondere bei Texten in anderen Sprachen als Latein.
[13] nach Kennwörter wie
"Theses", "Assertiones", "Disputatio" etc.
suchend ... .
Generell
ist zu sagen, dass das von mir für die diesem Vortrag zugrundeliegenden
Analysen verwendete Verfahren (Sprach-, Kontext- und Gebietsbestimmungen
weitgehend aufgrund des [gewichteten] Vorhandenseins bestimmter Wörter oder
Wortteile vorzunehmen) potentiell suboptimal ist; u.U. hätte ein
"lernender Algorithmus" (der z.B. für die Bestimmung von Ausgaben,
die solche von Hochschulschriften sind, ◊ seinen Ausgang von denen
genommen hätte, die es [da sie einen Respondens nennen] gewiss sind, ◊
dann nach Gemeinsamkeiten zwischen den Titelaufnahmen für diese Texte gesucht
hätte, ◊ aufgrund von Clustern solcher Gemeinsamkeiten nach
"Ähnlichem" gesucht hätte, ◊ die Ergebnisse menschlicher
Bewertung vorgelegt hätte, ◊ aufgrund solcher Bewertung die Cluster mit
"Wahrscheinlichkeitsgewichten" versehen hätte, ◊ dann aufgrund
solcher Gewichtung mit diesen erneut gesucht hätte,...) bessere, genauere,
fehlerärmere Ergebnisse geliefert. Die hier vorgelegte Untersuchung ist
durchaus vorläufig. Ich hoffe in halbwegs absehbarer Zeit eine Untersuchung zur
Ingolstädter Universitätsphilosophie beginnen zu können, die sich auch erneut
mit Themen wie den hier diskutierten beschäftigen wird, jedoch auf einer (noch)
größeren Datenbasis fußen soll. Für einen derartigen "zweiten
Durchgang" habe ich vor mit derlei "lernenden Algorithmen"
zumindest zu experimentieren.
[Index Actorum symposii] / [Leitseite Kongress] / [Homepage of the conference]
Autor (author): Heinrich C. Kuhn
Dokument erstellt (document created): 2002-08-16
Dokument geändert (last update): 2002-08-19
WWW-Redaktion (conversion into HTML): Manuela Kahle & Stephan Halder
Schlussredaktion (final editing): Heinrich C. Kuhn