Vivat GGREN!

Gastvortrag Dorothea Heitsch am 1. Juli 2008:

Zur Seelentheorie der Renaissance: Jacques Peletier du Mans, Pierre de Ronsard, Guillaume Du Bartas, René Bretonnayau (1555-1584)



Das Seminar für Geistesgeschichte und Philosophie der Renaissance beehrt sich, zu folgendem Vortrag mit anschließender Diskussion einzuladen:

Termin:
Dienstag, 1. Juli 2008, 18h c.t.
Ort:
Ludwigstr. 28, Rückgebäude, Raum 025
Vortragende:
Dr. Dorothea Heitsch (The University of North Carolina at Chapel Hill, Department of Romance Languages)
Vortragstitel:
Zur Seelentheorie der Renaissance: Jacques Peletier du Mans, Pierre de Ronsard, Guillaume Du Bartas, René Bretonnayau (1555-1584)
Erläuterung von Frau Heitsch zum Vortrag:
Für die Renaissance ist eines der drängenden Probleme die Seelentheorie. So finden wir Passagen zur Seelenwanderung und zur Unsterblichkeit der Seele in Jacques Peletier’s Amour des amours (1555), in Pierre de Ronsard’s Hymnen (1555, 1556) und seinem Gedicht Le chat, in Guillaume Du Bartas’ Sepmaine (1578, 1584), und in René Bretonnayau’s La génération de l’homme et le temple de l’âme (1583), ein Text, der wenig besprochen worden ist und nicht wiederaufgelegt wurde. Obwohl diese Dichter nicht unmittelbar zusammenarbeiten, ist es doch sinnvoll, ihre Texte vergleichend zu lesen vor dem Hintergrund platonischer und neuplatonischer, aristotelischer, und theologischer Ansätze zur Seelentheorie. So wird klar, dass durch die Beschreibung vorgeblich empirischer Tatsachen diese Autoren die Natur der Seele zu definieren suchen sowie einen philosophisch-psychologischen Diskurs zum Leib-Seele Problem entwickeln möchten.
→ PDF-version dieser Einladung



Kontakt: Dr. Heinrich C. Kuhn oder Sekretariat des Seminars
Dokument erstellt: 2008-03-14
Dokument geändert: 2008-03-14
Redaktion: Dr. Heinrich C. Kuhn