Vivat GGREN!

Seminar für Geistesgeschichte und Philosophie der Renaissance:

Lehrveranstaltungen Winter-Semester 2000/2001


Informationen zu:

  1. Vorlesungen:

  2. Proseminaren:

  3. Hauptseminaren:

  4. Oberseminar/Colloquium:

  5. Kurs:





Schön und schweigsam? Philosophische Konzepte von Weiblichkeit in Spätmittelalter und Renaissance


Allgemeines


Veranstaltungsart: Proseminar (2stündig, PhA, GkTPh (Spätmittelalter & Renaissance))
Dozent: Dr. Sabrina Ebbersmeyer
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31/IV, Bibliothek / Dienstags, 10-12h / ab: 17. Oktober 2000

Beschreibung:

In der Antike wird die Inferiorität der Frau vor allem in philosophischen und medizinischen Diskursen festgeschrieben (Aristoteles, Galen). Diese Wertung wird im Mittelalter aufgegriffen, fortgesetzt und durch christlich-theologische Topoi und Diskurse ergänzt. Erst mit dem Humanismus, dessen Erziehungskonzepte und Menschenbilder sich auch auf Frauen erstreckten, beginnt sich das Frauenbild und auch das konkrete Leben der Frauen maßgeblich zu wandeln. Frauen und Männer greifen zur Feder, um misogyne Argumente zu widerlegen.

Im Seminar wollen wir anhand ausgewählter Quellentexte die philosophischen Argumentation und Positionen ermitteln, die eine Abwertung der Frau legitimerten, bzw. deren Aufwertung ermöglichten. Schließlich werden wir auch die sozio-kulturellen Umstände betrachten, die den Ausschluß, bzw. den Zugang der Frauen zu wissenschaftlichen Diskursen maßgeblich konditionierten.

Teilnahmevoraussetzungen:

Bereitschaft zu regelmäßiger aktiver Teilnahme an den Diskussionen und Bereitschaft zur Übernahme eines Kurzreferats.

Voraussetzungen für Scheinerwerb:

Proseminararbeit oder ausgearbeitetes Referat; regelmäßige aktive Teilnahme.

Literaturhinweise:

Bemerkungen:

Die Veranstaltung ist geeignet als Begleitseminar zur Wahlpflichtvorlesung "Geschichte und klassische Texte der Philosophie des späten Mittelalters und der Renaissance" gemäß der überarbeiteten Studienordnung für den Magisterstudiengang Philosophie.


Œconomica: Die Wiedergeburt des Dritten Zweigs der Praktischen Philosophie: Renaissance & antike Voraussetzungen


Allgemeines


Veranstaltungsart: Proseminar (2stündig, GkTPh, Eth, P)
Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31/IV, Bibliothek / Mittwochs, 17-19h / ab: 18. Oktober 2000

Beschreibung:

Oft wird vergessen, daß Praktische Philosophie mehr umfasst, als nur Ethik und Politische Philosophie. Ethik handelt vom Verhalten der Menschen als Individuen, Politische Philosophie vom Verhalten der Menschen als Bürger, Untertanen, Herrscher, beide bestenfalls am Rande vom Verhalten der Menschen als auch im engeren Umkreis sozialen Lebewesen: als Angehöhrige einer Familie, als Mitglieder eines Haushalts, als Personen die Geschäfte tätigen, &c. &c. pp.. Diesem Bereich zwischen Individualverhalten und Staatskontext, in der Mitte zwischen Ethik und Politik, im Zentrum menschlichen Alltagslebens war seit der Antike, seit Xenophon und wohlvertreten durch die Schule des Aristoteles eine eigene Disziplin der Praktischen Philosophie gewidmet: die Ökonomik. In der Renaissance, der Epoche philosophischer Reflexion des Alltagslebens, erlebte sie zahlreiche und vielfältige Wiedergeburten und Transformationen. Ihnen und ihren antiken Grundlagen wird dies Seminar gewidmet sein.

Teilnahmevoraussetzungen:

Bereitschaft zu regelmäßiger aktiver Teilnahme an den Diskussionen und Bereitschaft zur Übernahme eines Kurzreferats.

Voraussetzungen für Scheinerwerb:

Proseminararbeit und/oder Übernahme eines Hauptreferats; regelmäßige aktive Teilnahme.

Literatur:

Vorgestellt und diskutiert werden sollen unter anderem folgende Texte:

Griechische, Lateinische und z.T. auch Italienische Texte werden in moderner Deutscher oder Englischer Übersetzung gelesen.
Zur Einführung empfohlen: Rudolph M. Bell, "How to Do It: Guides to Good Living for Renaissance Italians", Chicago [University of Chicago Press] 1999 (behandelt Italienische Ratgeberliteratur: weniger tiefschürfende Reflexion als praktische Oritentierungshilfen …)

Bemerkungen:

Geeignet als Begleitseminar zu den Pflicht- bzw. Wahlpflichtvorlesungen zur Praktischen Philosophie gemäß § 16 der Studienordnung Philosophie (MA) vom 14. Februar 2000 (Überblicksvorlesungen "Praktische Philosophie I" und "Praktische Philosophie II" )


Dialektik. Stationen eines Hauptbegriffs der Philosophie von der Antike bis zur frühen Neuzeit


Allgemeines


Veranstaltungsart: Proseminar (2stündig, GkTPh, L, E)
Dozent: Dr. Rudolf Schicker
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31/IV, Bibliothek / Dienstags, 17-19h / ab: 17. Oktober 2000

Beschreibung:

Zu denjenigen philosophischen Begriffen, die vielfach unter einer unreflektierten Verwendung zu leiden haben, gehört auch der Begriff 'Dialektik'. So liest man etwa von "Sachverhalten, die in einem dialektischen Spannungsverhältnis zueinander stehen", und fragt nicht nach dem Sinn dieser Aussage, weil man seinem eigenen vagen Vorverständnis von 'dialektisch' vertraut, ohne freilich zu wissen, welche philosophiegeschichtliche Position dieses Vorverständnis geprägt hat.

Ziele des Seminars sind, mittels Vorstellung, Deutung und Bewertung ausgewählter, 'Dialektik' thematisierender philosophischer Texte die jeweiligen Antworten auf die Leitfrage der philosophiegeschichtlichen Diskussion nach Stellung und Wert von 'Dialektik' herauszuarbeiten sowie zur Klärung unserer jeweils eigenen Verständnis- und Verwendungsweise dieses Begriffs anzuregen. Die im Seminartitel genannten "Stationen", d. h. die zu behandelnden Philosophen und ihre Texte, umspannen einen Zeitraum, der vom 4. Jahrhundert v. Chr. (Platon) bis zum 16. Jahrhundert (Mario Nizolio) langt. Falls die Zeit ausreicht, soll zusätzlich das Dialektikverständnis von Kant und Hegel betrachtet werden.

Voraussetzungen für Scheinerwerb:

Ein benoteter Schein kann mit einer schriftlichen Hausarbeit erworben werden.

Literatur:

Sämtliche Texte werden vom Seminarleiter in kopierter Form zugänglich gemacht und in deutscher Übersetzung gelesen werden.


Zur Theorie der Erkenntnis und der Wissenschaft bei Wilhelm von Ockham


Allgemeines


Veranstaltungsart: Proseminar (2stündig, GkTPh (Spätmittelalter), M)
Dozent: Dr. Helmut Viechtbauer
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31/IV, Bibliothek / Montags, 18-20h / ab: 16. Oktober 2000

Beschreibung:

Wilhelm von Ockham (1285 - 1349), der zwanzig entscheidende Jahre seines Lebens als Philosoph, Theologe und politischer Denker im Asyl in München gewirkt hat, gilt als einer der bedeutendsten Exponenten eines folgeträchtigen Bewußtseinswandels im Verständnis von Philsophie und Wissenschaft des ausgehenden Mittelalters. Dieser Wandel manifestiert sich vor allem in einer aus vielfachen Quellen gespeisten, bei Ockham zuvörderst jedoch theologisch gestützten Grundüberzeugung einer von ihm radikal gefaßten durchgängigen Kontingenz der Welt, eine Grundüberzeugung mit unmittelbar weitreichenden erkenntnis- und wissenschaftstheoretischen Konsequenzen, steht sie doch in unverkennbarem Gegensatz zur maßgebenden philosophischen Tradition platonischer wie aristotelisch-scholastischer Provenienz, die in der Bindung an die Allgemeinheit und Notwendigkeit unveränderlicher Wissensgehalte das konstitutive Merkmal wissenschaftlichen Erkennens sah. Ockham verfolgt diese Konsequenzen in scharfsinnigen Analysen, deren zuweilen verblüffende Aktualität immer wieder hervorgehoben und gewürdigt worden ist. Ihr Kern konzentriert sich um zwei grundlegende Thesen, die im Mittelpunkt der Seminarbemühungen stehen werden: Was Menschen erkennen, läßt sich nach Ockham nicht unmittelbar über die jeweiligen Gegenstände, sondern nur über die Bedeutung der Begriffe in Sätzen erschließen. Die von ihm dezidiert an den Anfang seiner Logik gestellte Analyse sprachlicher Bedeutung wird somit zur Grundlage der Erkenntnislehre. Und entsprechend: Allgemeinheit und Notwendig- keit, die konstitutiven Merkmale wissenschaftlichen Erkennens, kennzeichnen keine Eigenschaft oder Qualität von Dingen oder Gegenständen, sondern haben ihren Ort aus- schließlich in den Aussagen über Dinge, im Bereich von Sätzen und Begründungen. Daß sich in diesen Thesen auch ein neuartiges Konzept menschlicher Freiheit als Prinzip von Wissenschaft den Weg bahnt, kennzeichnet die Modernität dieses Denkers. Die Textgrundlage des Seminars bilden ausgewählte Partien aus dem Sentenzenkommentar, dem Physikkommentar und der Summa logicae Ockhams in lateinisch- deutscher Fassung.

Voraussetzungen für Scheinerwerb:

Proseminarscheine können sowohl mit schriftlichen Arbeiten, als auch mit Referaten erworben werden.

Literaturempfehlung:


Prisca sapientia und Neue Wissenschaft. Entwürfe philosophischen Lebens in der frühen Neuzeit


Allgemeines


Veranstaltungsart: Hauptseminar (4stündig, MO, NPh, PhA)
Dozentin: Dr. Michaela Boenke
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31/IV, Bibliothek / Donnerstags 16-19h / ab: 19. Oktober 2000

Beschreibung:

In der frühen Neuzeit war Wissenschaft kein isoliertes Unternehmen. Forscher, Philosophen und Alchemisten suchten die Harmonisierung von neuer Wissenschaft und prisca sapientia in paganen und christlichen Offenbarungsschriften; sie formulierten wissenschaftliche Theorien als Beweise für die Wahrheit theistischer oder deistischer Gottesvorstellungen und als Argumente in den theologischen Auseinanandersetzungen ihrer Zeit. Diese theologischen Vorstellungen verbanden sich mit der Verteidigung monarchischer oder republikanischer Staatsformen und mit der Gründung neuer wissenschaftlicher und religiöser Sozietäten; frühneuzeitliche Naturforscher sahen sich selbst als Propheten und Interpreten von göttlichem Willen oder Vorsehung am Vorabend der Welt und am Beginn einer neuen Zeit.

Im Seminar werden wir uns mit Textlektüre und Referaten einen Überblick über wichtige Etappen auf diesem verschlungenen Weg in die Moderne erarbeiten.

Literatur:

Behandelt werden Schriften zur Magie, Alchemie, Chemie, Physiologie und Kosmologie von Paracelsus, Michael Maier, Jacob Böhme, Francis Bacon, Isaac Newton, u.a.

Bemerkungen

Ein detaillierter Stundenplan mit Literaturliste und Referatthemen wird vor Semesterbeginn in der Institutsbibliothek ausgelegt.


Die Verräumlichung des Denkens in der Renaissance


Allgemeines


Veranstaltungsart: Hauptseminar (Blockseminar!) (2stündig, GkTPh (Renaissance))
Dozent: Dr. Martin Mulsow
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31/IV, Bibliothek / Blockseminar: 15.-18. Januar 2001 / ab: Vorbesprechung (obligatorisch): 26.10.2000, 10.00 Uhr

Beschreibung:

Die Renaissance hat verschiedene Versuche herviorgebracht, das philosophische Denken durch geometrische Analogien zu präzisieren und die Fülle des pluralisierten neuen Wissens in dreidimensionalen Modellen zu beherrschen. Diesen Befund stützen nicht nur Titelmetaphern wie die vom 'Theatrum' als Gattungsbezeichnung für 'Schauplätze' des Wissens. Er ergibt sich vor allem, wenn man den Zusammenfall von unterschiedlichen Wissenschaftsentwicklungen der Renaissance bedenkt: (1) Der Renaissanceplatonismus seit Marsilio Ficino entwickelt Ontologie und Erkenntnistheorie anhand der optischen Geometrie der Perspektiventheoretiker; (2) Angewandte Geometrie und astronomischer Instrumentenbau erleben eine Konjunktur; (3) Die Renaissancediskussion um 'Methode' führt zu Modellen einer sowohl 'anylytischen' als auch 'synthetischen' Methodik; (4) Der Buchdruck führt zu einer Explosion der wißbaren Fakten und somit zu einem Bedarf nach Disziplinierung dieses Wissens; die Konjunktur und spekulative Ausformung der Gedächtniskunst (ars memorativa) ist eine Folge; (5) Die Aktualisierung des mittelalterlichen Lullismus gibt der entstehenden Universalwissenschaft eine kombinatorische Grundlage.

All diese Entwicklungen haben ein Phänomen erzeugt, das man vorsichtig als 'Verräumlichung des Denkens und Wissens' bezeichnen könnte. Damit sollen die Versuche gemeint sein, die Orientierngsfunktionen der Universalwissenschaft durch die Auseinanderlegung in alle drei räumlichen Dimensionen zu erreichen.

Das Blockseminar wird einführend einige Grundzüge der optisch-geometrischen Argumentationsweise Ficinos erarbeiten und dann ausgewählte Textabschnitte der 'Ars cycolgnomica' (1569) des Platonikers Cornelius Gemma diskutieren. Gemma, zugleich Philosoph und Mathematiker, hat versucht, ein Modell der idealen Wissensrepräsentation zu konstruieren, das in den drei Dimensionen Höhe, Tiefe, Breite in Skalen die philosophischen Kategorien enthält. In der Art eines Planetariums wird der Erkenntnisgang der Seele als eine Kreisbahn um dieses Modell verstanden. Dieser immer noch weitgehend unerschlossene Entwurf kann als einer der aufregendsten frühneuzeitlichen Versuche einer verräumlichten philosophischen Universalwissenschaft gelten.

Die Textabschnitte sollen in Referaten präsentiert und erarbeitet werden. Flankierend werden wir Giulio Camillos weitaus bekannteres 'Gedächtnistheater' und das zeitgenössische Konzept vom 'Theater der Natur' behandeln.

Teilnahmevoraussetzungen:

Zumindest rudimentäre Lateinkenntnisse und Interesse am Erarbeiten eines unbekannten Forschungsfeldes.

Voraussetzungen für Scheinerwerb:

Referat und schriftliche Seminararbeit.

Literatur:


Einführung in das wissenschaftliche Informationswesen, insbesondere am Beispiel der Geistesgeschichte der Renaissance


Allgemeines


Veranstaltungsart: Kurs: Theoretischer Teil (2stündig)
Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31/IV, Bibliothek / Donnerstags, 13-15h / ab: 19. Oktober 2000

Beschreibung:

Ziel des Kurses ist es, den Teilnehmenden zum einen verbesserte eigene Literatursuchen und Literaturverwendung zu ermöglichen, und ihnen zum anderen auch außeruniversitär nutzbare und gesuchte Zusatzqualifikationen zu vermitteln.

Was für relevante Informationen gibt es? Wo findet man sie? Wie findet man sie? Wer hilft einem dabei? Wie setzt man sie für eigene Veröffentlichungen ein? Wie erzeugt man Ressourcen die für andere nützlich sind?

Die Veranstaltung soll Kenntnisse über Bedingungen, Techniken und Praktiken wissenschaftlicher Kommunikation vermitteln. Die Beispiele und Schwerpunkte werden - soweit tunlich - aus der Geistesgeschichte der Renaissance gewählt. Die im einzelnen behandelten Themen sind zum guten Teil abhängig von den Interessen und Vorkenntnissen der Teilnehmenden.

Zu den Themen, die behandelt werden, können gehören:

Teilnahmevoraussetzungen:

Rechtzeitige Anmeldung (Anmeldeformulare liegen ab spätestens Anfang der Semesterferien im Sekretariat des Instituts [Ludwigstr. 31/IV, Zimmer 402] aus, Anmeldung bitte soweit möglich vor 1. Oktober). Die Teilnahme am "theoretischen Teil" ist auch ohne Teilnahme an den beiden anderen Kursteilen möglich, erscheint aber nur begrenzt sinnvoll. Bitte halten Sie mit mir Rücksprache, falls Sie nur am "theoretischen Teil" teilnehmen wollen.

Voraussetzungen für Scheinerwerb:

Eine (auf Wunsch auch benotete) Bescheinigung über erfolgreiche Kursteilnahme wird aufgrund regelmäßiger aktiver Teilnahme an allen drei Teilen des Kurses und ausreichender Bearbeitung der Praktikumsaufgaben erteilt.

Literatur:

Verweise auf gedruckte Literatur scheinen wegen der Weite der Gegenstände, und erfahrungsgemäß vor allem wegen der sehr raschen Veränderungen im wissenschaftlichen Informationswesen wenig sinnvoll. Zu einzelnen Themen werden Merkblätter und spezielle Internet-Resourcen zur Verfügung gestellt.

Die Leitseite im Internet für diesen Kurs führt zu den elektronischen Kursunterlagen. Ihre URL ist: http://www.phil-hum-ren.uni-muenchen.de/LV/hckKurs00w/

Bemerkungen:

ACHTUNG: Wegen der erfahrungsgemäß erforderlichen sehr hohen Betreuungsintensität und wegen der beschränkten Zahl der zur Verfügung stehenden Praktikums-PCs ist die Teilnehmerzahl begrenzt.

Potentiell von Interesse für Sie: Wir werden versuchen ein bis zwei künftige Hilfskräfte unter den Teilnehmer/innen dieses Kurses auszuwählen.


Einführung in das wissenschaftliche Informationswesen, insbesondere am Beispiel der Geistesgeschichte der Renaissance


Allgemeines


Veranstaltungsart: Kurs: Praktikum (10stündig)
Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31/IV, Bibliothek / Donnerstags 15-19h, Freitags 9-13h / ab: 19. Oktober 2000

Beschreibung:

Praktikum.
Zu den Zielen und für die behandelten Themen siehe die Informationen zum "theoretischen Teil".

In diesem zweiten Kursteil werden auf Basis des im "theoretischen Teil" besprochenen verschiedene Aufgaben durch die Teilnehmer/innen eigenständig bearbeitet, wobei der Dozent jederzeit für Hilfestellungen, Rat, etc. etc. pp. zur Verfügung steht.

Zur Illustration eines Teils dessen was in der entsprechenden Veranstaltung des vergangenen Winter-Semesters (Wintersemester 1999/2000) behandelt wurde siehe URL: http://www.phil-hum-ren.uni-muenchen.de/LV/hckKurs99w/Ablauf.htm und http://www.phil-hum-ren.uni-muenchen.de/LV/hckKurs99w/Aufgaben.htm.

Teilnahmevoraussetzungen:

Rechtzeitige Anmeldung (Anmeldeformulare liegen ab spätestens Anfang der Semesterferien im Sekretariat des Instituts [Ludwigstr. 31/IV, Zimmer 402] aus, Anmeldung bitte soweit irgend möglich vor 1. Oktober), Bereitschaft zur regelmäßigen und aktiven Teilnahme an allen drei Kursteilen.

Voraussetzungen für Scheinerwerb:

Eine (auf Wunsch auch benotete) Bescheinigung über erfolgreiche Kursteilnahme wird aufgrund regelmäßiger aktiver Teilnahme an allen drei Teilen des Kurses und ausreichender Bearbeitung der Praktikumsaufgaben erteilt.

Literatur:

Siehe die Informationen zum "theoretischen Teil". Beispiele für in vorigen Semestern bearbeitete Aufgaben unter http://www.phil-hum-ren.uni-muenchen.de/LV/hckKurs99w/Aufgaben.htm und http://www.phil-hum-ren.uni-muenchen.de/LV/hckKurs99s/ .

Bemerkungen:

ACHTUNG: Wegen der erfahrungsgemäß erforderlichen sehr hohen Betreuungsintensität und wegen der beschränkten Zahl der zur Verfügung stehenden Praktikums-PCs ist die Teilnehmerzahl begrenzt.

Potentiell von Interesse für Sie: Wir werden versuchen ein bis zwei künftige Hilfskräfte unter den Teilnehmer/innen dieses Kurses auszuwählen.


Einführung in das wissenschaftliche Informationswesen, insbesondere am Beispiel der Geistesgeschichte der Renaissance


Allgemeines


Veranstaltungsart: Kurs: Vorstellung und Besprechung von Arbeiten (2stündig)
Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31/IV, 403 / Donnerstags, 10-12 / ab: 26. Oktober 2000

Beschreibung:

Colloquium.
Zu den Zielen und für die behandelten Themen siehe die Informationen zum "theoretischen Teil".

In diesem dritten Kursteil wird das vorgestellt und diskutiert, was die Teilnehmenden im Praktikum erarbeitet haben. Zudem besteht von Fall zu Fall die Gelegenheit zur Diskussion einschlägiger neuerer Literatur und zu sonstigen neueren Entwicklungen im wissenschaftlichen Informationswesen, zudem Gelegenheit zu vertiefenden Diskussionen zu Themen, die im "theoretischen Teil" behandelt wurden.

Teilnahmevoraussetzungen:

Siehe die entsprechenden Informationen zum Praktikum.

Voraussetzungen für Scheinerwerb:

Siehe die entsprechenden Informationen zum Praktikum.

Literatur:

Siehe die entsprechenden Informationen zum Praktikum.

Bemerkungen:

ACHTUNG: Wegen der erfahrungsgemäß erforderlichen sehr hohen Betreuungsintensität und wegen der beschränkten Zahl der zur Verfügung stehenden Praktikums-PCs ist die Teilnehmerzahl begrenzt.

Potentiell von Interesse für Sie: Wir werden versuchen ein bis zwei künftige Hilfskräfte unter den Teilnehmer/innen dieses Kurses auszuwählen.






Verantwortlich: Dr. Heinrich C. Kuhn (hck@lrz.uni-muenchen.de)
Dokument erstellt: 2000-05-19
Dokument geändert:2000-07-21