Vivat GGREN!

Seminar für Geistesgeschichte und Philosophie der Renaissance:

Lehrveranstaltungen Sommer-Semester 2006


Informationen zu:

  1. Vorlesungen:
  2. Proseminaren:
  3. Hauptseminaren:
  4. Kurs:
  5. Exkursionsreihe:


Geschichte der Philosophie II: Die Philosophie im Mittelalter und der Renaissance

Allgemeines

Veranstaltungsart: Überblicks-Vorlesung (3stündig, GkTPh(Mittelalter, Renaissance))
Dozent: Prof. Dr. Thomas Ricklin
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, Raum D209 (Mo) & Hauptgebäude, Raum E004 (Do). / Montags 12:00-14:00h, Donnerstags 12:00-13:00h / ab: 24. April 2006

Beschreibung:

Diese dreistündige Einführungsvorlesung hat die europäische Philosophiegeschichte von Boethius bis zu Nikolaus von Kues zum Gegenstand. In diesen tausend Jahren bildet sich die christliche Kultur des lateinischen Europas heraus. Die bescheidene philosophische Bibliothek, die Boethius der Nachwelt vermacht hat, wird in der karolingischen Renaissance durch irische Gelehrte wie Alkuin und Eriugena bereichert, in der Renaissance des 12. Jahrhunderts sieht sich die lateinische Welt dann mit der arabischen Philosophie und zusehends auch mit den Schriften des Aristoteles konfrontiert, die im Verlauf des 13. Jahrhunderts schließlich zur Grundlage des universitären Curriculums werden, das allerdings schon im 14. Jahrhundert wortmächtige Kritiker findet, in deren Gefolge sich die humanistische Renaissance entwickeln wird, die nicht zuletzt auch einen neuen Schub von philosophischen Übersetzungen aus dem Griechischen bedeutet. Im Jahrtausend zwischen 500 und 1500 eignet sich Westeuropa somit einen großen Teil der philosophischen Kompetenzen an, die heute als unsere Tradition gelten und entwickelt zugleich eine ganze Reihe von Strategien, die es erlauben, alte Antworten im Lichte neuer Fragen fruchtbar zu machen.

Literatur:


European Academic Philosophy during the 16th and 17th Centuries

Allgemeines

Veranstaltungsart: Spezialvorlesung (2stündig, GkTPh(Renaissance))
Dozent: Prof. Dr. Joseph S. Freedman
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, Raum E206 / Montags, 18-20h / ab: 26. Juni 2006

Beschreibung:

Siehe die Erläuterungen von Prof. Freedman unter URL http://www.phil-hum-ren.uni-muenchen.de/LV/LV2006sfreedman.htm

Teilnahmevoraussetzungen:

Interesse.

Literatur:

Siehe die Erläuterungen von Prof. Freedman unter URL http://www.phil-hum-ren.uni-muenchen.de/LV/LV2006sfreedman.htm


Was ist die Seele? Aristoteles' 'De anima' und ausgewählte Kommentare der Renaissance

Allgemeines

Veranstaltungsart: Proseminar (2stündig, GkTPh(Antike, Mittelalter, Renaissance), E)
Dozent: Dr. Sabrina Ebbersmeyer
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31/II, Raum 208. / Montags, 10-12h / ab: 24. April 200t6

Beschreibung:

Aristoteles' Bücher über die Seele enthalten die erste umfangreiche und systematische Untersuchung der Seele. Sie wurden damit zum Grundtext der Beschäftigung mit der Psychologie von der Antike bis zur Frühen Neuzeit, und selbst Descartes' Seelenvorstellung ist ohne die aristotelische Konzeption undenkbar. Zugleich handelt es sich bei dem Text um einen äußerst komplexen und - von Fragen der Textgrundlage bis zur Interpretation - bis heute umstrittenen Text. Wie hängen Seele und Körper zusammen? Was ist Denken, Wollen, Fühlen, Phantasie? Ist die Seele sterblich oder unsterblich? Besteht sie aus Teilen? Was sind ihre Funktionen? Diesen und ähnlichen Fragen, die Aristoteles in seinem Text erörtert, wollen wir im Seminar gemeinsam nachgehen.

Ziel des Seminars ist es, den Text gründlich zu lesen und zu analysieren und damit zugleich einen Einblick in die Denkweise des Aristoteles zu erhalten. Die Berücksichtigung ausgewählter Kommentare zu diesem Text aus dem Mittelalter und der Renaissance soll deutlich machen, wie sehr unser Verständnis eines philosophischen Textes von unseren eigenen Interessen und Vorentscheidungen abhängt, die jeweils historisch bedingt sind.

Voraussetzungen für Scheinerwerb:

Regelmäßige aktive Teilnahme und Proseminararbeit.

Literatur:

Aristoteles Über die Seele, hrsg. von H. Seidl, übers. von W. Theiler, Hamburg: Meiner, 1998 (19,80 €).
Jede andere Textausgabe ist ebenfalls willkommen.


Familie, Freunde, Zeit und Geld: Œconomica von der Antike bis zur Renaissance

Allgemeines

Veranstaltungsart: Proseminar (2stündig, Eth, P, GkTPh-A/M, GkTPh-M/R)
Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31/EG, Raum E06 / Montags, 14-16h / ab: 24. April 2006

Beschreibung:

Dem traditionellen mittleren Teil der Moralphilosophie, jenem der zwischen der Ethik und der Politischen Philosophie steht soll dieses Seminar gewidmet sein: der Erörterung menschlichen Verhaltens zu den Mitmenschen mit denen man (all-)täglichen Kontakt hat, dem Handeln in Wirtschaftseinheiten, und darüber hinaus.

Die Fragen ob man heiraten solle, wie man mit Freunden umgehen solle, und wie mit Untergebenen, wie man reich wird und bleibt, wie man seine Kinder behandeln solle, wie man mit seiner Zeit umgehen solle, und wie Staatsfinanzen befördert werden können: all dieses und mehr wird Gegenstand des Seminars sein.

Die Texte anhand derer wir es untersuchen können stammen aus der Antike (Xenophon, Aristoteles), dem Spätmittelalter (Ægidius Romanus), und insbesondere jener Zeit in der die philosophische Ökonomik erneut blühte: der Renaissance (Leonbattista Alberti, Francesco Barbaro, Erasmus, Montaigne, Campanella, Francis Bacon, u.a.).

Teilnahmevoraussetzungen:

Bereitschaft zu regelmäßiger aktiver Teilnahme an den Diskussionen und Bereitschaft zur Übernahme eines Kurzreferats.

Voraussetzungen für Scheinerwerb:

Proseminararbeit und/oder Übernahme eines Hauptreferats; regelmäßige aktive Teilnahme.

Literatur:

Angaben zu Primär- und Sekundärliteratur erfolgen in der ersten Sitzung, in der auch festgelegt wird, welche der zahlreichen möglichen Texte wir behandeln werden. Griechische, Lateinische und z.T. auch Italienische Texte werden in moderner Deutscher oder Englischer Übersetzung gelesen.


Einführung in das philosophiehistorische Arbeiten im Feld der Philosophie des Mittelalters und der Renaissance

Allgemeines

Veranstaltungsart: Proseminar (3stündig, GkTPh(Mittelalter, Renaissance))
Dozent: Prof. Dr. Thomas Ricklin
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 28/Vordergebäude, Raum 21 EG (nicht Raum 23, wie vorher angekündigt!). / Mittwochs, 16-19h / ab: 26. April 2006

Beschreibung:

Das Proseminar ist als Begleitveranstaltung zur Einführungsvorlesung gedacht. Primäres Lernziel ist das selbständige Arbeiten mit philosophischen Texten des Mittelalters und der Renaissance. Wie orientiert man sich im Dschungel der Aristoteleskommentare? Was für Pfade führen durch die Summa Theologiae? Was ist eine Handschrift und wo kann man einen Wiegendruck lesen? Wie sind kritische Editionen zu benützen und wieso führen Übersetzungen mitunter in die Irre? Gibt es im Internet sinnvolle und vertrauenswürdige Ressourcen? Und wozu könnte das alles eigentlich gut sein? Solche und ähnliche Fragen werden im Laufe des Proseminars anhand zentraler philosophischer Texte des Mittelalters und der Renaissance erarbeitet, diskutiert und mindestens in Ansätzen auch geklärt.

Literatur:


Zabarella und die Regress-Theorie - Methodenlehre im 16. Jahrhundert: Einübung in die Lektüre lateinischer philosophischer Texte

Allgemeines

Veranstaltungsart: Proseminar (2stündig, GkTPh(Renaissance))
Dozent: Andreas Sonneck, StR
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31/I, Raum 111. / Montags, 18-20h / ab: 24. April 2006

Beschreibung:

Die produktive Rezeption der Antike rückt das Problem der Erkenntnis in den Mittelpunkt der philosophischen Diskussion des 16. Jahrhunderts. Es sind vor allen Dingen die Suche nach der wahren Methode des Aristoteles, aber auch das entschiedene Zurückweisen derselben, die dazu führen, dass wichtige philosophische Konzepte neu diskutiert werden: Was ist Gewissheit? Was ist Wissenschaft? Fraglich, ob manche dieser damals entwickelten Konzeptionen Galilei beeinflussten; unbestritten ist, dass das Aufwühlende und Gärende dieser Diskussion in gewisser Weise fruchtbar war und der neuen Wissenschaft den Boden bereitete. Zabarella und seine Regress-Theorie spielen in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle.

Bemerkungen:

Durch die sorgfältige Lektüre einiger kurzer, nur im Lateinischen vorliegender Texte sollen die Teilnehmer ihre Lateinkenntnisse auffrischen bzw. vertiefen und ein genaues Übersetzen üben, das die Tür öffnet zu einem sehr spannenden Kapitel philosophiehistorischer Forschung.


"Pathosformel" (Aby Warburg) und "symbolische Form" (Erwin Panofsky)

Allgemeines

Veranstaltungsart: Proseminar (2stündig, Ae, E, GkTPh (Renaissance, & Neuzeit II))
Dozent: Dr: Gabriele Sprigath
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, Raum E210. / Montags, 16-18h / ab: 24. April 2006

Beschreibung:

Ausgehend vom "Nachleben der Antike" (Warburg) in Bildwerken der im 15. Jahrhundert in Italien entstandenen Renaissance-Kunst haben Aby Warburg (1866-1929) und Erwin Panofsky (1892-1968) methodisch neue Wege der Bild-Erforschung eingeschlagen. Um deren Möglichkeiten und Grenzen auszuloten, lesen wir Aby Warburgs Untersuchungen (1893 -1912) und Erwin Panofskys Abhandlung "Perspektive als symbolische Form" (1924) und gehen deren Voraussetzungen (Philosophie, Geschichtsbild, Psychologische Ästhetik) nach.

Insbesondere wird die zwischen Paul Cassirers (1874-1945) "Philosophie der symbolischen Formen" (1923-1926) und den Arbeiten von Aby Warburg und Erwin Panofsky bestehende Beziehung zu erörtern sein.

Zum historischen Bezugsfeld lesen wir auch Texte, die die sich im 15. Jahrhundert in Italien verändernde Stellung der Bildkünste im System der artes (Künsten) und scientiae (Wissenschaften) dokumentieren.

Teilnahmevoraussetzungen:

Vorbereitende Textlektüre sowie aktive Teilnahme an der Seminardiskussion.

Voraussetzungen für Scheinerwerb:

Vorbereitende Textlektüre sowie aktive Teilnahme an der Seminardiskussion, Hausarbeit oder schriftliche Ausarbeitung eines Referates.


Toledo als kulturelle Schnittstelle und die Alfonsinische Renaissance des 13. Jahrhunderts

Allgemeines

Veranstaltungsart: Hauptseminar (2stündig, GkTPh(Mittelalter, Renaissance))
Dozent: Prof. Dr. Thomas Ricklin
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstraße 25, Seminarraum 210 / Mittwochs, 09-11h / ab: 26. April 2006

Beschreibung:

Seminar, zusammen mit Prof. Dr. Bernhard Teuber (Romanistik)
Philosophisches und spanisches Hauptseminar (mit Exkursion)

Toledo, die politische und kirchliche Hauptstadt des spanischen Westgotenreiches, die 711 von den Mauren erobert und 1085 von den Kastiliern zurückerobert wurde, entwickelt sich im 12. und 13. Jahrhundert zu einem plurireligiösen Zentrum des europäischen Kultur- und Geisteslebens, das seinesgleichen sucht. Seine Blütezeit erlebt das mittelalterliche Toledo unter der Herrschaft von Alfons dem Weisen (1221-1284), dem "König der Drei Religionen", der sich nicht (wie sein Vater Ferdinand III.) als Heiliger, sondern (wie sein Oheim Friedrich II.) als Philosophenkönig und auch als fürstlicher Troubadour zu legitimieren sucht. Unser Seminar wird einerseits seinen Blick auf die Stadt Toledo als eine Schnittstelle richten, an der sich wichtige Strömungen der iberischen Kulturgeschichte kreuzen und verdichten; andererseits werden wir König Alfons und seinen Hof betrachten, in dessen Umkreis Gelehrte und Künstler großzügig gefördert werden und bedeutende Werke schaffen, so dass man mit Fug und Recht von einer "Alfonsinischen Renaissance" sprechen kann. Unsere Lektüren werden lyrische, historiographische und fiktionale Texte umfassen.

Literatur:

Für Hispanisten zur Anschaffung und zur vorbereitenden Lektüre empfohlen sind: Alfonso el Sabio: Prosa histórica, ed. Benito Brancforte (Madrid: Cátedra) für das historiographische Schrifttum; Alfonso el Sabio: Cantigas, ed. Jesús Montoya (Madrid: Cátedra) für die religiöse sowie weltliche Lyrik; Calila e Dimna, ed. José María Cacho Blecua, María Jesús Lacarra (Madrid: Castalia) für die fiktionale Erzählliteratur (es handelt sich um eine Übersetzung aus dem Arabischen, die in Alfonsos Auftrag entstanden ist). Texte werden in der Buchhandlung "La Botica" bestellt (Konradstraße 11). In Auszügen können außerdem auf Referatbasis vorgestellt werden: Alfonsos "Schachbuch" (dt. Übersetzung); die Disciplina clericalis (dt. Übersetzg.) des jüdischstämmigen Konvertiten Petrus Alfonsi (1062-1110?); das Werk des Juda Halevi (1075-1140) oder die Lebenserinnerungen des maurischen Taifa-Fürsten 'Abd Alla (spanische Übersetzung).

Bemerkungen:

Sofern Fakultät und Department eine finanzielle Unterstützung gewähren können, soll ergänzend zum Seminar eine etwa einwöchige Exkursion nach Madrid und Toledo stattfinden, voraussichtlich in der zweiten Woche nach Pfingsten (Samstag 10. bis Sonntag 18. Juni 2006). Die Teilnahme an der Exkursion ist fakultativ.


Bruno, Schelling und Schellings Bruno

Allgemeines

Veranstaltungsart: Hauptseminar (3stündig, GkTPh(Renaissance, Neuzeit II))
Dozent: Prof. Dr. Thomas Ricklin
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäde, Raum E206. / Dienstags, 16-19h / ab: 25. April 2006

Beschreibung:

Seminar, zusammen mit Dr. Matteo d'Alfonso

Der nach dem Vorbild der platonischen Dialoge gestaltete Dialog Bruno (1802) erschien ein Jahr nach der Veröffentlichung von Schellings Darstellung meines Systems der Philosophie, die die Zeit der sog. Schellingschen Identitätsphilosophie eröffnete (1801-1809). Im Hintergrund des Dialogs steht eine monistische Grundkonzeption, die Schelling nicht nur bei Spinoza sondern auch in den Schriften des Renaissancephilosophen Giordano Bruno, der dem Dialog auch den Namen gab, gefunden hatte. Ziel des Seminars ist es zu untersuchen, inwieweit der Schellingsche Text auf einer authentischen und fruchtbaren Auseinandersetzung mit der Renaissance basiert und inwiefern allenfalls klassische Themen der Philosophie des Deutschen Idealismus aus dieser Auseinandersetzung hervorgegangen sind.

Literatur:

F. W. J. Schelling, Bruno oder über das göttliche und natürliche Prinzip der Dinge Herausgegeben und mit einer Einleitung versehen von Manfred Durner. PhB 564. 2005. XLVIII, 166 Seiten. 3-7873-1719-8.


Physiologie der Seele. Descartes und die Renaissance

Allgemeines

Veranstaltungsart: Hauptseminar (Blockveranstaltung!) (2stündig, GkTPh(Renaissance))
Dozent: PD Dr. phil. habil. Michaela Boenke
ACHTUNG: diese Veranstaltung entfällt!
Ort / Zeit / Anfang: entfällt! / entfällt! / ab: entfällt!

Beschreibung:

Diese Veranstaltung entfällt! Der Eintrag hier dient nur zur Dokumentation des geplanten.

Blockseminar, 31.07.-4.8.2006 ( entfällt!)

Bedeutende Naturphilosophen der Renaissance (Fracastoro, Telesio, Campanella u.a.) haben einen physiologischen Ansatz zur Erklärung psychologischer Prozesse entwickelt. Gehirn und Nervensystem sind in diesen Theorien Subjekt des Erkennens wie des Handelns. Im Seminar werden einige Stadien in der Entwicklung physiologischer Seelenlehren vorgestellt. Anschließend werden Descartes' Schriften zur Physiologie und Psychologie vor diesem Hintergrund behandelt.

Bemerkungen:

Eine Vorbesprechung findet am 29. April statt. Der Ort wird per Anschlag und per Internet (ggren) bekanntgegeben. ( entfällt!)


European Academic Philosophy during the 16th and 17th Centuries

Allgemeines

Veranstaltungsart: Seminar (2stündig, GkTPh(Renaissance))
Dozent: Prof. Dr. Joseph S. Freedman
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31/I, Raum 111 / Dienstags, 18-20h / ab: 27. Juni 2006

Beschreibung:

Siehe die Erläuterungen von Prof. Freedman unter URL http://www.phil-hum-ren.uni-muenchen.de/LV/LV2006sfreedman.htm

Teilnahmevoraussetzungen:

Bereitschaft zur Übernahme eines Referats.

Voraussetzungen für Scheinerwerb:

Siehe die Erläuterungen von Prof. Freedman unter URL http://www.phil-hum-ren.uni-muenchen.de/LV/LV2006sfreedman.htm

Literatur:

Siehe die Erläuterungen von Prof. Freedman unter URL http://www.phil-hum-ren.uni-muenchen.de/LV/LV2006sfreedman.htm

Bemerkungen:

Dies ist Proseminar das auch als Hauptseminar besucht werden kann bzw. ein Hauptseminar das auch als Proseminar besucht werden kann.


Suchen, Finden, Gelesenwerden: Einführung in das wissenschaftliche Informationswesen und Arbeiten: Theoretischer Teil

Allgemeines

Veranstaltungsart: Kurs: Theoretischer Teil (2stündig, Methodenlehre, E)
Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31, Raum 111 / Donnerstags, 13-15h / ab: 27. April 2006

Beschreibung:

Was für relevante Informationen und Texte gibt es? Wo findet man sie? Wie findet man sie? Wer hilft einem dabei? Wie setzt man sie für eigene Vorträge und Texte (Seminararbeiten, Prüfungsarbeiten, Veröffentlichungen) ein? Wie erzeugt man wissenschaftliche Dokumente die für den eigenen Fortschritt und für andere nützlich sind?

Die Veranstaltung soll Kenntnisse über Bedingungen, Techniken und Praktiken wissenschaftlicher Kommunikation vermitteln. Die im einzelnen behandelten Themen sind zum guten Teil abhängig von den Interessen und Vorkenntnissen der Teilnehmenden.

Der Kurs insgesamt besteht aus dem hier beschriebenen "Theoretischen Teil" (in dem das Gegebene vorgestellt, diskutiert und erläutert wird), einem "Praktikum" (in dem die Nutzung der im theoretischen Teil vorgestellten Strukturen, Resourcen, Werkzeuge und Techniken eingeübt wird) und einem "Colloquium" (in dem die Ergebnisse der Praktikumsarbeit und weiteres vorgestellt und diskutiert werden können).

Teilnahmevoraussetzungen:

Studium einer Geisteswissenschaft in gleich welchem Semester. Die Teilnahme am "theoretischen Teil" ist auch ohne Teilnahme an den beiden anderen Kursteilen möglich, erscheint aber nur begrenzt sinnvoll. Bitte halten Sie mit mir Rücksprache, falls Sie nur am "theoretischen Teil" teilnehmen wollen.

Anmeldung - soweit möglich vor Anfang April - wird dringend empfohlen, da (vor allem wegen der für einen optimalen Kurserfolg notwendigen intensiven Betreuung im Praktikum) die Zahl der möglichen Teilnehmer/innen am Gesamtkurs klein ist. (Anmeldeformulare liegen bereits im Sekretariat des Seminars für Geistesgeschichte und Philosophie der Renaissance [Ludwigstr. 31/I, Zimmer 106] aus, und stehen bereits ebenfalls auch auch unter URL http://www.phil-hum-ren.uni-muenchen.de/LV/hckKurs06s/#AF im Internet zur Verfügung).

Voraussetzungen für Scheinerwerb:

Eine (auf Wunsch auch benotete) Bescheinigung über erfolgreiche Kursteilnahme wird aufgrund regelmäßiger aktiver Teilnahme an allen drei Teilen des Kurses und ausreichender Bearbeitung der Praktikumsaufgaben erteilt.

Literatur:

Verweise auf gedruckte Literatur scheinen wegen der Weite der Gegenstände, und erfahrungsgemäß vor allem wegen der sehr raschen Veränderungen im wissenschaftlichen Informationswesen wenig sinnvoll. Zu einzelnen Themen werden Merkblätter und spezielle Internet-Resourcen zur Verfügung gestellt. Die Leitseite im Internet für diesen Kurs führt zu den elektronischen Kursunterlagen (die im Laufe der Zeit ergänzt und erweitert werden werden). Die zugehöhrige URL ist: http://www.phil-hum-ren.uni-muenchen.de/LV/hckKurs06s/


Suchen, Finden, Gelesenwerden: Einführung in das wissenschaftliche Informationswesen und Arbeiten: Praktikum

Allgemeines

Veranstaltungsart: Kurs: Praktikum (10stündig, Methodenlehre, E)
Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31, Raum 111 / Donnerstags, 15-19h. Freitags 9-13h / ab: 27. April 2006

Beschreibung:

Zu den Zielen und den behandelten Themen siehe die Angaben zum "theoretischen Teil" des Kurses.

Praktikum: Gelegenheit zum eigenen Üben: In diesem zweiten Kursteil werden auf Basis des im "theoretischen Teil" besprochenen verschiedene Aufgaben durch die Teilnehmer/innen eigenständig bearbeitet, wobei der Dozent jederzeit für Hilfestellungen, Rat, etc. etc. pp. zur Verfügung steht.

Die 10stündige Dauer bezieht sich nicht auf die Zeit, die alle Teilnehmenden vermutlich zur Bearbeitung der Aufgaben benötigen werden (diese Zeit ist in den meisten Fällen erfahrungsgemäß sehr deutlich kürzer), sondern auf die Zeit, in der Sie Anspruch auf jederzeitige Unterstützung durch den Dozenten haben.

Teilnahmevoraussetzungen:

Voraussetzung für die Teilnahme ist Teilnahme am "Theoretischen Teil" des Kurses. Die Zahl der möglichen Teilnehmer/innen am Praktikum ist begrenzt! Zur (für's Praktikum unerlässlichen!) Anmeldung siehe die Angaben zum "theoretischen Teil" des Kurses .


Suchen, Finden, Gelesenwerden: Einführung in das wissenschaftliche Informationswesen und Arbeiten: Vorstellung und Besprechung von Arbeiten

Allgemeines

Veranstaltungsart: Kurs: Vorstellung und Besprechung von Arbeiten (2stündig, Methodenlehre, E)
Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31, Raum 107 / Donnerstags, 10-12h / ab: 4. Mai 2006

Beschreibung:

Zu den Zielen und den behandelten Themen siehe die Angaben zum "theoretischen Teil" des Kurses .

In diesem dritten Kursteil wird das vorgestellt und diskutiert, was die Teilnehmenden im Praktikum erarbeitet haben. Zudem besteht von Fall zu Fall die Gelegenheit zur Diskussion einschlägiger neuerer Literatur und neuerer Entwicklungen im wissenschaftlichen Informationswesen, zudem Gelegenheit zu vertiefenden Diskussionen zu Themen, die im "theoretischen Teil" behandelt wurden.

Teilnahmevoraussetzungen:

Teilnahme an den beiden anderen Kursteilen ("Theoretischer Teil" und "Praktikum"): näheres siehe dort.


European Academic Philosophy during the 16th and 17th Centuries

Allgemeines

Veranstaltungsart: Exkursionsreihe (5stündig, GkTPh(Renaissance))
Dozent: Prof. Dr. Joseph S. Freedman
Ort / Zeit / Anfang: Die Exkursionsziele werden durch Prof. Freedman in seinem Seminar festgelegt / nach Vereinbarung mit Prof. Freedman / ab: 26. KW 2006

Beschreibung:

Siehe die Erläuterungen von Prof. Freedman unter URL http://www.phil-hum-ren.uni-muenchen.de/LV/LV2006sfreedman.htm

Teilnahmevoraussetzungen:

Teilnahme am Seminar und/oder der Vorlesung von Prof. Freedman.

Voraussetzungen für Scheinerwerb:

Siehe die Erläuterungen von Prof. Freedman unter URL http://www.phil-hum-ren.uni-muenchen.de/LV/LV2006sfreedman.htm

Literatur:

Siehe die Erläuterungen von Prof. Freedman unter URL http://www.phil-hum-ren.uni-muenchen.de/LV/LV2006sfreedman.htm

Bemerkungen:

Begleitveranstaltung zur Vorlesung und zum Seminar von Prof. Freedman.




Verantwortlich: Dr. Heinrich C. Kuhn (hck@lrz.uni-muenchen.de)
Dokument erstellt: 2005-12-23
Dokument geändert: 2006-06-21