Vivat GGREN!

Seminar für Geistesgeschichte und Philosophie der Renaissance:

Lehrveranstaltungen Winter-Semester 2008/2009


Informationen zu:

  1. Spezial-Vorlesung:
  2. Proseminaren:
  3. Hauptseminaren:
  4. Doktorandenkolloquium
  5. Colloquium
  6. Propädeutikum & Begleitveranstaltung(en)
  7. Übung


Die Exempla der Philosophen

Allgemeines

Veranstaltungsart: Spezialvorlesung (2stündig, Eth, GPh, GkTPh(A/M), GkTPh(M/R))
Dozent: Prof. Dr. Thomas Ricklin
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäde, Raum A 021 / Mo, 14h s.t.-16h / ab: 13. Oktober 2008

Beschreibung:

Gemeinhin wird die Geschichte der Philosophie als Abfolge von Antworten auf ein Ensemble von Fragen verstanden, die mit der Zeit mehr oder weniger variieren. Dennoch erschöpft sich die Geschichte der Philosophie nicht in Fragen und Antworten. Seit ihren Anfängen manifestiert sich die Philosophie auch in den Taten und Handlungen ihrer Adepten. Alles andere als nebensächlich, legitimieren diese Taten und Handlungen die verunsichernden Fragen, die aufzuwerfen sich die Philosophen immer wieder erlauben. Ohne die Gestalt des Sokrates sowie einiger ähnlich provozierender Persönlichkeiten, die die Philosophie in ihrer Lebensweise zum Ausdruck bringen, gibt es keine Philosophie. Die grundlegenden Gesten dieser Männer (und hin und wieder auch Frauen) haben aber ebenfalls eine Geschichte, eine Geschichte ihrer teils authentischen, teils fabulösen Ursprünge und ihrer Weitergabe in einer Tradition, die sie als Exempla sammelt, bearbeitet, deutet und reaktualisiert. Gegenstand der Vorlesung sind die Exempla ausgewählter Philosophen von der Antike bis in die Renaissance, wobei hoffentlich deutlich werden wird, dass die immer gleichen Geschichten und Anekdoten im Lauf der Zeit doch höchst unterschiedlich daherkommen und mitunter sogar davon zeugen, dass auch die Philosophie sich wandelt.


Die Erfindung des "guten Wilden". Rinascimentale Reiseliteratur und die Anfänge der Ethnographie

Allgemeines

Achtung: Veranstaltung ist verschoben: s.u..

Veranstaltungsart: Proseminar (2stündig, PhA, NPh, GPh, GkTPh(Renaissance))
Dozent: Dr. phil. habil. Michaela Boenke
(zusammen mit: Dr. Martin Schmeisser )
Ort / Zeit / Anfang: Achtung: Diese Veranstaltung wird nicht wie ursprünglich angekündigt (Do, 16-18h, ab 2008-10-16) stattfinden, sondern ist in (noch) unbekannte Zukunft verschoben.

Beschreibung:

Gegenstand dieses Seminars sind Reiseberichte und verwandte Produktionen, die die Begegnungen der Brasilienfahrer des 16 Jh.s. mit den kannibalischen Tupinamba-Indianern thematisieren. Anhand von Autoren wie Hans Standen, André Thevet, Jean de Léry und Montaigne wollen wir zeigen, dass die Erfahrungen mit den Tupinamba die "Reiseliteratur" der Renaissance entscheidend geprägt haben. Die Autoren unternehmen den Versuch, das kulturelle und gesellschaftliche Leben der Wilden objektiv zu beschreiben und aus deren Perspektive zu verstehen. Folge dieses Umdenkens, das die Anfänge der modernen Ethnographie und Reiseliteratur markiert, sind Formen kritischer Selbstreflexion, die bei Montaigne zur Idealisierung des Brasilindianers zum 'bon sauvage' führten.

Teilnahmevoraussetzungen:

Regelmäßige, aktive Teilnahme, Bereitschaft zur Übernahme eines Referats.

Voraussetzungen für Scheinerwerb:

Regelmäßige und aktive Teilnahme, Referat und Seminararbeit.

Literatur:

Literatur (in Auswahl):


Platonismus und Aristotelismus in der Kosmologie der Renaissance:Johannes Keplers Mysterium Cosmographicum im Kontext

Allgemeines

Veranstaltungsart: Proseminar (2stündig, MO, GkTPh(Renaissance), NPh)
Dozent: Dr. Daniel A. Di Liscia
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31, 128 (= 111 alter Zählung) / Mi, 10-12h / ab: Achtung: bitte beachten Sie den veränderten Start-Termin: 5. November 2008 (statt 15. Oktober 2008)Achtung: Seminar ist mit KW 46.200 für dieses Semester beendet!

Beschreibung:

Gegen die damals herrschende kosmologische Auffassung verteidigte Johannes Kepler (1571-1630) schon in seinem Jugendwerk Mysterium Cosmographicum (15951; 16212) die Lehre des Copernicus. Bei seiner höchst originellen Verteidigung des Copernicanismus beschränkte sich Kepler nicht auf die mathematisch-astronomische Seite der Diskussion, sondern schloss ausdrücklich auch mehrere philosophische, epistemologische und theologische Fragen mit ein: Gottes Schöpfungsplan ist vernünftig und daher auch quantitativ erfassbar, und zwar durch Berücksichtigung der fünf platonischen Körper, welche allerdings den Schlüssel zum Auffinden der Ursache von drei Dingen, "warum sie so und nicht anders sind", liefern: von der Anzahl, von der Größe und von der Bewegung der Bahnen. In seiner Verteidigung des neuen Weltbildes blieb Kepler keineswegs auf dem Boden einer mit geometrischen Zügen gefärbten theologischen Begründung der Astronomie; er entwickelte vielmehr eine höchst fruchtbare Diskussionsstrategie, bei der auch mehrere Hauptelemente der aristotelischen Wissenschaftstheorie eine wichtige Rolle spielten. Mit seinem Mysterium cosmographicum fügte Kepler der Diskussion über den semantischen Status astronomischer Theorien eine neue Stufe hinzu und legte somit den Grund für die Entwicklung seiner in der Astronomia nova (1609) ausführlich dargestellten "Himmelsphysik".

Im Seminar soll eine Lektüre der Hauptabschnitte des Keplersch'en Werkes unter Berücksichtigung anderer mit ihm zusammenhängender Texte durchgeführt werden (insb. aus Platons Timaios, aus Aristoteles’ Analytica Posteriora und aus dem Briefwechsel von Johannes Kepler).

Literatur:

Grundlegende Literatur (gezielte Hinweise werden im Seminar gegeben):


Exemplarische Orte und Jahre der Geistesgeschichte der Renaissance: Wien 1489

Allgemeines

Veranstaltungsart: Proseminar (2stündig, GkTPh(Renaissance), NPh, M/O)
Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
ACHTUNG: Diese Veranstaltung findet nicht mehr in der angekündigten Form statt. Bei Interesse am Thema und Behandlung in anderer Veranstaltungsform: bitte bei hck@lrz.uni-muenchen.de melden. Danke!Ort / Zeit: Ort und Zeit werden ggf. gemäß den Präferenzen der Teilnehmenden festgelegt.

Beschreibung:

Diese Veranstaltung ist Vorbereitung und Frucht eines Projekts die Philosophie der Renaissance ausgehend von exemplarischen Orten und Jahren vorzustellen.

Wien 1489: Residenzstadt des Mathias Corvinius, des Widmungsempfängers des 3. Buches von Marsilio Ficinos "De vita": des vermutlich komplexesten, spannendsten wirkmächtigsten Textes rinascimentaler gelehrter Magie.

In diesem Seminar wird es gehen um: · Verbindungen zwischen Naturphilosophie, Magie und moderner Wissenschaft, · Kontinuen und Kausalitäten der Magie zwischen gelehrter Plotin-Kommentierung und Hexenverbrennungen, · Philosophie unter höfischer Patronage, · Platonismen als alternative revolutionäre und reaktionäre Philosophien in angeblich uralter Tradition, · Rollen und Selbstverständnis von Gelehrten.

Teilnahmevoraussetzungen:

Bereitschaft zu regelmäßiger und aktiver Teilnahme, Bereitschaft zur Übernahme eines Referats.

Voraussetzungen für Scheinerwerb:

Regelmäßige und aktive Teilnahme, Hauptreferat und/oder Seminararbeit.

Literatur:

Literaturempfehlungen gibt es spätestens zu Semesterbeginn, und bei Interesse schon vorher auf Anfrage per eMail an hck@lrz.uni-muenchen.de.

Bemerkungen:

Von den behandelten Texten gibt es moderne volkssprachliche Übersetzungen. Sprachkenntnisse die den Umgang mit den Texten in der jeweiligen Originalsprache ermöglichen sind willkommen aber durchaus nicht erforderlich.


Exemplarische Orte und Jahre der Geistesgeschichte der Renaissance: Florenz 1519

Allgemeines

Veranstaltungsart: Proseminar (2stündig, GkTPh(Renaissance), NPh, M/O)
Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31, Raum 021 (= E06 alter Zählung) / Di, 14-16h / ab: 14. Oktober 2008

Beschreibung:

Diese Veranstaltung ist Vorbereitung und Frucht eines Projekts die Philosophie der Renaissance ausgehend von exemplarischen Orten und Jahren vorzustellen.

Florenz 1519: Das ist Gegenstand und Ort und Zeit von Machiavellis Entwurf einer dynamischen Idealverfassung für seine Heimatstadt.

In diesem Seminar wird es gehen um: · Machiavellis i.w.S. politische Schriften (insbes. den erwähnten Verfasungsentwurf und die ihm vorangehenden Texte "De principatibus" [deutsch unter dem Titel 'Der Fürst' o.ä.], "Discorsi", "Dell'Arte della Guerra") · Und um die Kontexte, Voraussetzungen und Rezeptionen dieser Texte.

Teilnahmevoraussetzungen:

Bereitschaft zu regelmäßiger und aktiver Teilnahme, Bereitschaft zur Übernahme eines Referats.

Voraussetzungen für Scheinerwerb:

Regelmäßige und aktive Teilnahme, Hauptreferat und/oder Seminararbeit.

Literatur:

Literaturempfehlungen gibt es spätestens zu Semesterbeginn, und bei Interesse schon vorher auf Anfrage per eMail an hck@lrz.uni-muenchen.de.

Bemerkungen:

Von den behandelten Texten gibt es moderne Übersetzungen ins Deutsche. Italienische Sprachkenntnisse (und Lateinische Sprachkenntnisse auch) sind willkommen aber durchaus nicht erforderlich.


Die "Bildbeschreibung" (Ekphrasis) und die Vieldeutigkeit der Bilder: von der Rhetorik zur Literatur- und Kunstgeschichte

Allgemeines

Veranstaltungsart: Proseminar (2stündig, E, Ae, GkTPh(A/M), GkTPh(M/R), GkTPh(N I))
Dozent: Dr. Gabriele Sprigath
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31, 225 (= 208 alter Zählung) / Mo, 16-18h / ab: 13. Oktober 2008

Beschreibung:

Wir lesen Bildbeschreibungen in Homers Odyssee und Vergils Aeneis und vergleichen sie mit der Definition der ekphrasis in Lehrbüchern zur Rhetorik (Cicero, Quintilian).

An ausgewählten Texten — z.B. von Philostrat, Alanus ab Insulis, Balderich von Bourgueil, Dante, Leone Battista Alberti, Giorgio Vasari, Georges de Scudéry, André Félibien, Denis Diderot — verfolgen wir exemplarisch die Funktion von Bildbeschreibungen in verschiedenen Textgattungen der westeuropäischen Literatur- und Kunstgeschichte.

Der der Bildbeschreibung (ekphrasis) und ihrer Wirkung zugrundeliegende Wahrnehmungsmodus ist gattungsüberschreitend. Wir bestimmen ihn im Vergleich mit Aristoteles’ Auffassung von Wahrnehmung (aisthesis) und mit der Wahrnehmungspsychologie von Wilhelm Worringer (Abstraktion und Einfühlung). Wir fragen nach der Funktion von Bildbeschreibungen (ekphrasis) in der literatur- und kunstwissenschaftlichen Methodologie.

Bemerkungen:

Das Seminar führt ein in das systematisch-kritische Lesen von Texten.


Zeitgenössische Kritiker Descartes'

Allgemeines

Veranstaltungsart: Hauptseminar (2stündig, E, PhG, GkTPh(N I))
Dozent: Dr. Sabrina Ebbersmeyer
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31, Raum 028 (= E08 alter Zählung) / Di, 10-12h / ab: 14. Oktober 2008

Beschreibung:

Näheres wird noch bekanntgegeben


Dante Alighieri, Divina Commedia. Ausgewählte Canti und Themen

Allgemeines

Veranstaltungsart: Hauptseminar (3stündig, MO, Eth, Ae, GkTPh(M/R))
Dozent: Prof. Dr. Thomas Ricklin
(zusammen mit: Dr. Angela Oster (Italienische Philologie))
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, Raum E 210 / Mi, 10h s.t.-13h / ab: 15. Oktober 2008

Beschreibung:

Wie kein anderer Dichter hat der Florentiner Dante Alighieri mit seinem Versepos die abendländische Vorstellung vom Jenseits geprägt. Seine umfangreiche, sprachintensive und vielleicht sogar enzyklopädische Schilderung einer visionären Läuterungsreise durch die Hölle (Inferno), das Purgatorium (Purgatorio) und die Sphären des himmlischen Paradieses (Paradiso) verzaubert ein literarisch kaum gebildetes Publikum ebenso wie gelehrte Zeitgenossen, die dem sacro poema mitunter mit großartigen Kommentaren zu Leibe rücken.

Das Seminar versteht sich als vertiefende Einführung in das Werk Dantes, dessen vielfältige Verstrickungen und Vernetzungen von Dichtung und Philosophie untersucht werden sollen. Parallel zur philologischen Lectura Dantis sollen philosophische und theologische Konzepte in Dantes Text erörtert werden. Eine Grundidee der Veranstaltung ist es, nebst ausgewählter Canti die Divina Commedia mittels der Fokussierung auf ausgewählte "Themen" (bspw. "Blut", Verhältnis Autor/Leser, mythologische Gestalten, Musenanrufe u.ä.) anzugehen und exemplarisch zu erschließen. Das Spektrum der in Frage kommenden Themen und Canti wird in der ersten Sitzung festgelegt. Erwünscht ist eine zumindest passive Beherrschung der italienischen Sprache.

Verbindliche Ausgabe für den deutschen Text: Die göttliche Komödie, Übersetzt und kommentiert von Hermann Gmelin, Stuttgart 1949-1957.


Frauen, Autorinnen und Philosophinnen der italienischen Renaissance?

Allgemeines

Veranstaltungsart: Hauptseminar (2stündig, Eth, P, PhA, GkTPh(M/R))
Dozent: Prof. Dr. Thomas Ricklin
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, Raum E 206 / Di, 14-16h / ab: 14. Oktober 2008

Beschreibung:

Selbstverständlich hat es sie gegeben, die Frauen der italienischen Renaissance und sie haben sich nicht nur portraitieren und besingen lassen. Sie haben, wie etwa Alessandra Strozzi oder Lucrezia Tornabuoni, mit ihren Briefen Familiengeschäfte gelenkt und Politik betrieben; sie haben, wie z. B. Caterina Vegri, in ihren Schriften ideale Nonnenkonvente entworfen; sie haben, davon zeugt das Werk der Antonia Pulci, Theaterstücke verfasst; sie haben ihren Liebhabern literarisch höchst bedeutsame Briefe zukommen lassen, die im Fall der Maria Savorgnan sogar erhalten und publiziert sind. Christine de Pisan hat bekanntlich als respektierte Schriftstellerin gewirkt (Livre de la Cité des Dames, Le livre du corps de policie, Lamentation sur les maux de la guerre civile u.a.), Isotta Nogarola ist der Frage nachgegangen ob die Sünde Evas oder Adams größer sei (De pari aut impari Evae atque Adae peccato), 1487 hat Cassandra Fedele wahrscheinlich als erste Frau eine öffentliche Rede an einer Universität gehalten (Pro Bertucio Lamberto Oratio), Tullia d’Aragona hat über die Unendlichkeit der Liebe (Dialogo della infinità d’amore) publiziert und Moderata Fonte hat die Verdienste der Frauen (Il merito delle donne) auf den Punkt gebracht. Und weil dem so gewesen ist, werden in diesem Seminar nur sie zur Sprache kommen.

Literatur:

Zur Einführung und ersten Orientierung:

A History of Women’s Writing in Italy, ed. by Letizia Panizza and Sharon Wood, Cambridge: University Press 2000.


Platos' Philebus (Über die Lust) und Ficinos Kommentar

Allgemeines

Veranstaltungsart: Hauptseminar (2stündig, MO, Eth, GkTPh(A/M), GkTPh(M/R))
Dozent: Prof. Dr. Thomas Ricklin
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, Raum E 206. / Mi, 16h s.t.-18h / ab: 15 Oktober 2008

Beschreibung:

Platos (427-347 v. Chr.) Dialog "Philebos", der, wie sein thematischer Untertitel ohne jede Zweideutigkeit anzeigt, "Von der Lust" handelt, ist der erste platonische Dialog, den Marsilio Ficino (1433-1499) kommentiert hat. Thema des Seminars ist einerseits Platos Dialog selbst sowie gleichberechtigt dessen Kommentar durch Ficino andererseits. Wir werden also zuerst Platos Text gemeinsam lesen und aufarbeiten und uns dann Ficinos (lateinischer Übersetzung und) Kommentar zuwenden. Nebst der Möglichkeit, einen Text Platos intensiv zu studieren und den weitaus wirkmächtigsten lateinischen Plato-Kommentator näher kennen zu lernen, soll das Seminar auch der Frage nachgehen, was es denn überhaupt bedeutet, einen kanonischen Text der Philosophie zu lesen. Können wir Plato und Ficino noch so lesen, wie es die Leser konnten, für die sie einst geschrieben hatten? Und falls nicht, worin und warum unterscheiden sich unsere Lektüren von den vormaligen Versuchen, den Text zu lesen? Es sei darauf hingewiesen, dass Ficinos Philebos-Kommentar in der zweisprachigen Ausgabe von M. Allen (Marsilio Ficino, The Philebus Commentary, A Critical Edition and Translation by M. J. B. Allen, Tempe (Arizona) 22000 auch auf Englisch verfügbar ist.


Doktorandinnen- und Doktoranden-Kolloquium

Allgemeines

Veranstaltungsart: Doktoranden-Seminar (1stündig, GkTPh(Renaissance))
Dozent: Prof. Dr. Thomas Ricklin
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31, Raum 033 (= E04 alter Zählung) / nach Vereinbarung / ab: 42. KW 2008


Philosophica und mehr in Salman Rushdies The Enchantress of Florence

Allgemeines

Veranstaltungsart: Colloquium (2stündig, GkTPh(Renaissance))
Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Eingangstreffen: 9. Februar 2009, Ludwigstr. 31, Raum 031 (ex E 02), ansonsten nach Vereinbarung / das Colloquium findet als Blockveranstaltung am 9. und 10. Februar 2009 (jeweils ganztägig) statt / ab: 2009-02-09, 9h s.t.

Beschreibung:

Leute die Interesse daran haben, mit mir zusammen Philosophica und Rezeption der Geistesgeschichte der Renaissance (plurale Persönlichkeitskonzepte, Machiavelli, rollenbasiertes Argumentieren, etc. etc. pp.) in Salman Rushdies "The Enchantress of Florence" (London 2008, ISBN: 978-0224061636) zu diskutieren mögen sich bitte baldmöglichst bei mir per eMail an hck@lrz.uni-muenchen.de melden.

Der Termin wurde inzwischen auf den 9. und 10. Februar 2009 (i.e.: den Montag und Dienstag unmittelbar nach Ende der regulären Vorlesungszeit des Wintersemesters) festgelegt.

Teilnahmevoraussetzungen:

Vorherige Lektüre des Textes, Interesse.

Bemerkungen:

Blockveranstaltung! (Für Termine, Ort, Kontakt, etc.: s.o.)


Propädeutikum für Studierende der Philosophie

Allgemeines

Veranstaltungsart: Propädeutikum (2stündig, -)
Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31, Raum 021 (= E06 alter Zählung) / Mo, 16-18h / ab: 13. Oktober 2008

Beschreibung:

Suchen, Finden, Auswählen, Interpretieren, Beurteilen, Aufbereiten, Vermitteln: Dies und dergleichen sind Tätigkeiten, die Grundlage und Inhalt jedes Studiums sind. Und die sich in ihrer Auffassung und Ausgestaltung je nach Studienfach unterscheiden. In dieser Veranstaltung werden sie spezifisch für das Studium der Philosophie (und ihrer Geschichte) behandelt.

Es geht z.B. um: · Gesichtspunkte bei der Auswahl von Lehrveranstaltungen, · Gesichtspunkte für den Umgang mit Texten, · Interpretation von Studien- und Prüfungsordnungen, · Nutzung von Sprechstunden, · Organisation der LMU und insbes. der Fakultät für Philosophie, Logik, Wissenschaftstheorie und Religionswissenschaft, · Personalkategorien, Typen von Dozenten, · Mitgestaltungsmöglichkeiten, Universitäre Selbstverwaltung, · Relevante Münchner Bibliotheken innerhalb der LMU, · Relevante Münchner Bibliotheken außerhalb der LMU, · Typen von Literatur, · Umgang mit Bibliothekskatalogen, · Bibliographieren und Machen bibliographischer Angaben, · Kategorien von Nachschlagewerken, · Nutzung von, und Umgang mit Datenbanken, · Ratschläge für Referate, · Ratschläge für Seminararbeiten, · Stipendiengeber, · Sonstige potentielle Geldquellen, · Vorbereitungen für die Zeit nach dem Studium, · Suchen nach und Umgang mit Internetquellen, · Websites, Blogs, Foren, eMail-Distributionslisten, … .

Bemerkungen:

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Hauptfachstudierende der Philosophie im ersten oder zweiten Semester. Andere Studierende können teilnehmen sofern genug Platz vorhanden ist.

Kursunterlagen gibt's unter http://www.phil-hum-ren.uni-muenchen.de/LV/hckProp08w/.


Übung/Tutorien zum Propädeutikum für Studierende der Philosophie

Allgemeines

Veranstaltungsart: Übung (3 + 1 Sektionen, 3 davon je 2stündig, -)
Dozenten: Dr. Heinrich C. Kuhn & Andreas Fischer
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31, Raum 128 (= 111 alter Zählung) / · Do, 9hst-10:30h, · Do, 10:30h-12h, · Fr, 14-16h · zusätzlich ab 44. KW 2008: 1-zu-1 Tutorien (facie ad faciem et etiam virtualiter): Bitte jeweils mit Heinrich C. Kuhn unter hck@lrz.uni-muenchen.de oder via Telefon unter +49-89-2180 2018 Kontakt aufnehmen. Achtung: Die für Freitag vormittag vorgesehenen Termine sind nun auf Donnerstag vormittag verschoben worden, um Überschneidungen mit der Vorlesung "Logik I" zu vermeiden, das Freitagstutorium auf nun 14-16h auf diesen neuen, 2h späteren Termin ebenfalls um Überschneidungen zu vermeiden. / ab: 16. Oktober 2008

Beschreibung:

In dieser Veranstaltung (die in drei Sektionen durchgeführt wird) kann (in größeren, kleineren, oder sehr kleinen Gruppen) in hck's Propädeutikum (siehe dort) behandeltes diskutiert, vertieft, eingeübt, angewendet, erweitert, ergänzt werden.

Vorgehen und Unterrichtsformen richten sich nach den Interessen der Teilnehmenden.

Bemerkungen:

Durch die Raumgröße ist die Zahl der Teilnehmenden auf maximal 11 pro Sitzung und Sektion beschränkt. Hauptfachstudierende der Philosophie im ersten und/oder zweiten Semester haben ggf. Vorrang.


Wissenschaftliches Arbeiten

Allgemeines

Veranstaltungsart: Übung (2stündig, GkTPh(Renaissance))
Dozentin: Johanna Jauernig, M.A.
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31, Raum 128 (= 111 alter Zählung) / Do, 14-16h / ab: 23. Oktober 2008

Beschreibung:

Der Kurs vermittelt Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens, von der Literaturrecherche, über die Themenfindung, bis zum Aufbau einer stringenten Argumentation. Textgrundlage ist hauptsächlich Platons "Philebos". An Hand dieses Dialogs werden philosophische Textgattungen und methodische Argumentationsstrategien erörtert. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem historischen Ansatz Philosohie zu betreiben. Außerdem wird in dem Kurs reichlich Platz für individuelle Fragen und Probleme der Kursteilnehmer sein. Die Übung soll an das Verfassen von Seminararbeiten heranführen und ist sowohl für Studienanfänger als auch für Fortgeschrittenere gedacht, die die Inhalte von Professor Ricklins Seminar über Ficinos Philebos-Kommentar vertiefen wollen. Die Veranstaltung kann also von Studierenden aller Semster zusätzlich zum Ficino-Seminar, aber auch separat besucht werden. Anmelden bei: Johanna.Jauernig@googlemail.com




Verantwortlich: Dr. Heinrich C. Kuhn (hck@lrz.uni-muenchen.de)
Dokument erstellt: 2008-05-02
Dokument geändert: 2008-11-13