Vivat GGREN!

Seminar für Geistesgeschichte und Philosophie der Renaissance:

Lehrveranstaltungen Sommer-Semester 2009


Nota bene: Nach den Erfahrungen im Wintersemester 2008/2009 sollten Sie alles was folgt als bis zum faktischen Veranstaltungsbeginn vorläufig, provisorisch, bestenfalls teilgewiss betrachten. Eine Chronologie der bisherigen Änderungen finden Sie unter http://www.phil-hum-ren.uni-muenchen.de/LV/LV2009schglog.htm.


Informationen zu:

  1. Überblicks-Vorlesung:
  2. Proseminaren:
  3. Hauptseminaren:
  4. Projektseminar:
  5. Begleitveranstaltung(en) &c.:
  6. Sonstiges:


Geschichte der Philosophie II: Philosophie des späten Mittelalters und der Renaissance

Allgemeines

Veranstaltungsart: Überblicks-Vorlesung (2stündig, GkTPh(Renaissance))
Dozent: PD Dr. Sabrina Ebbersmeyer
Ort / Zeit / Anfang: Schellingstraße 3 (S), Raum 005 / Donnerstags, 10-12h / ab: 23. April 2009

Beschreibung:

→ Unterlagen zur Vorlesung.

Die Vorlesung gibt einen Einblick in die Entwicklungen der europäischen Philosophie von ca. 1350-1600. In diesem Zeitraum kommt es auf den Gebieten des Wissens zu zahlreichen Umbrüchen und Restrukturierungen, für die nicht allein innerphilosophische, sondern auch gesellschaftliche, ökonomische und technische Entwicklungen verantwortlich sind, wie etwa die Herausbildung der Geldwirtschaft, das Entstehen von Stadtstaaten, Bürgertum und neuen Bildungseliten, die Vervielfältigung des Wissens durch verstärkten kulturellen Austausch, verbesserte Sprachkenntnisse sowie zunehmende Editions- und Übersetzungsarbeiten und nicht zuletzt die Erfindung des Buchdrucks.

In der Vorlesung wird zum Einen mit einem Blick zurück auf das Mittelalter untersucht, aus welchen historischen und theoretischen Problemlagen sich das Denken der Renaissance entwickelte, zum Anderen werden mit Blick auf die Frühe Neuzeit die innovativen Impulse, die von Denkern der Renaissance ausgingen, skizziert. Dabei werden Werke zentraler Philosophen auf den Gebieten der Logik, Natur- und Moralphilosophie vorgestellt und diskutiert (u.a. von Francesco Petrarca, Christine de Pizan, Lorenzo Valla, Marsilio Ficino, Niccolò Machiavelli, Pietro Pomponazzi).


Building the political discourse in 13th century Italy: Brunetto Latini and the Florentine case

Allgemeines

Veranstaltungsart: Proseminar (2stündig, GkTPh-M/R, P))
Dozent: Dr. Gianluca Briguglia
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31, Raum 021 / Dienstags 12-14h / ab: 21. April 2009

Beschreibung:

Brunetto Latini (1220-1295) is one of the most influential political and cultural names in XIIIth century Florence. Dante himself mentions him as his master in Inferno, XV.

Brunetto's political treatises are interesting in order to understand the shifts of paradigm in medieval political thought. In our seminar we will take account especially of Li Livres dou Tresor (an encyclopaedia for the communal governors, written in French) and the Rettorica (written in Italian); but starting with these works we will try to understand some general features of the medieval political mind.

The original texts are in French and in Italian (but we can use also English and Spanish translations), so it is preferable to have some cognition of these languages. Accordingly with the participants' wishes and needs, the language-basis of the seminar can be English, French, Italian or Spanish.

For further information, please don't hesitate to contact me: gianluca.briguglia@unimi.it


Biographik in der Renaissance

Allgemeines

Veranstaltungsart: Proseminar (2stündig, Eth, PhA, GPh, GkTPh(Renaissance))
Dozent: Manuela Kahle, M.A.
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, Raum A U121 / Dienstags, 10-12h / ab: 21. April 2009

Beschreibung:

Jacob Burckhardt bereits bestätigt der Renaissance den "Sinn für das Individuelle" und, daraus resultierend, das Entstehen "eine(r) sammelnde(n) und vergleichende(n) Biographik, welche nicht mehr nötig hat, sich an Dynastien und geistliche Reihefolgen zu halten... Sie darf den Menschen schildern, wenn und weil er bedeutend ist.".

Diesen Worten werden wir folgen und einige für die Renaissance bedeutende Biographien bzw. Auszüge aus Sammlungen von Biographien exemplarisch lesen und auf für ihre Zeit typische Merkmale untersuchen.

Was ist neu in den rinascimentalen Viten, inwieweit heben sie sich von antiken und mittelalterlichen Stoffen ab und welche Wirkungen beabsichtigten sie zu erzielen?

Die Klärung dieser und ähnlicher Fragen wird im Vordergrund des Seminars stehen, deren genaue Textauswahl zu Beginn des Semesters bekannt gegeben wird.

Voraussetzungen für Scheinerwerb:

Regelmäßige Teilnahme, Übernahme eines Referats und Anfertigung einer schriftlichen Hausarbeit:


Exemplarische Orte und Jahre der Geistesgeschichte der Renaissance: Wittenberg 1560

Allgemeines

Veranstaltungsart: Proseminar (2stündig, GkTPh(Renaissance), E, NPh, Eth, PhA)
Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31, Raum 225 / Donnerstags, 12-14h / ab: 23 . April 2009

Beschreibung:

Diese Veranstaltung ist Vorbereitung und Frucht eines Projekts die Philosophie der Renaissance ausgehend von exemplarischen Orten und Jahren vorzustellen.

Wittenberg 1560: Ort und Zeit des Wirkens Philipp Melanchthons, der aristotelische und andere Traditionen aufgriff und in anwendbare Philosophie verwandelte, seine eignen Werke von Auflage zu Auflage umarbeitete (so dass man ihm "beim Denken zusehen" kann), und mehr als vermutlich jeder andere zu radikaler Veränderung universitären Philosophierens im Laufe des 16. Jahrhunderts beitrug.

Gegenstände des Seminars sollen u.a. sein: Melanchthons Schriften zu Dialektik, Naturphilosophie und Moralphilosophie, zudem die gegenseitige Beeinflussung einerseits und Eigenständigkeit andererseits von Philosophie und (lutherischer) Theologie, die Stellung der Philosophie an der Universität und im Bildungswesen insgesamt, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zeitgenössischer Texte, Wirkungsgeschichte(n) und ihre Ursachen.

Teilnahmevoraussetzungen:

Bereitschaft zu regelmäßiger und aktiver Teilnahme, Bereitschaft zur Übernahme eines Referats.

Voraussetzungen für Scheinerwerb:

Regelmäßige und aktive Teilnahme, Hauptreferat und/oder Seminararbeit.

Literatur:

Literaturempfehlungen gibt es spätestens zu Semesterbeginn, und bei Interesse schon vorher auf Anfrage per eMail an hck@lrz.uni-muenchen.de.

Bemerkungen:

Lateinkenntnisse schaden durchaus nicht, sind aber nicht erforderlich.


Exemplarische Orte und Jahre der Geistesgeschichte der Renaissance: Montaigne 1588

Allgemeines

Veranstaltungsart: Proseminar (2stündig, GkTPh(Renaissance), E, Eth, PhA)
Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31, Raum 028 (ab 2009-05-05: Wechsel von 021 nach 028) / Dienstags, 14-16h / ab: 21 . April 2009

Beschreibung:

Diese Veranstaltung ist Vorbereitung und Frucht eines Projekts die Philosophie der Renaissance ausgehend von exemplarischen Orten und Jahren vorzustellen.

Montaigne 1588: Michel de Montaignes "Essais": Philosophieren in mit und durch dieses Philosophieren geschaffenem neuem literarischen Genre, vorher vielleicht unmögliche Weisen des Denkens und Argumentierens, durchaus spannender Gebrauch antiken Kanons.

Gegenstände des Seminars können u.a. sein: ausgewählte Essais Montaignes, Essays anderer rinscimentaler Autoren, Weisen der Rezeption und Transformation "skeptischer" und "paradoxer" Traditionen (und von Plutarchs "Moralia"), gegenseitige Bedingungen und Bedingtheiten von (philosophischen und anderen) Inhalten und Textformen.

Teilnahmevoraussetzungen:

Bereitschaft zu regelmäßiger und aktiver Teilnahme, Bereitschaft zur Übernahme eines Referats.

Voraussetzungen für Scheinerwerb:

Regelmäßige und aktive Teilnahme, Hauptreferat und/oder Seminararbeit.

Literatur:

Wenn Sie Montaignes "Essais" auf Französisch lesen, so können Sie jede Ausgabe verwenden die die originale Textgestalt respektiert und über den unterschiedlichen Textstand der "originalen" Ausgaben Auskunft gibt. Falls Sie die "Essais" auf Deutsch lesen, so empfehle ich die Übersetzung durch Hans Stilett.

Bemerkungen:

Französischkenntnisse schaden durchaus nicht, sind aber nicht erforderlich.


Die Erfindung des "guten Wilden". Rinascimentale Reiseliteratur und die Anfänge der Ethnographie

Allgemeines

Veranstaltungsart: Proseminar (Blockveranstaltung!) (2stündig, PhA, NPh, GPh, GkTPh (Renaissance))
Dozent: PD Dr.phil.habil. Michaela Boenke
(zusammen mit: Dr. Martin Schmeisser )
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, Raum A U117. / 27. mit 30.Juli 2009, jeweils 10-16h / ab: 27.Juli 2009

Beschreibung:

Gegenstand des Seminars sind Reiseberichte und verwandte Produktionen, die die Begegnungen der Brasilienfahrer des 16 Jh.s. mit den kannibalischen Tupinamba-Indianern thematisieren. Anhand von Autoren wie Hans Staden, André Thevet, Jean de Léry und Montaigne wollen wir verfolgen, wie dieErfahrungen mit den Tupinamba die "Reiseliteratur" der Renaissance geprägt haben. Die Autoren unternehmen den Versuch, das kulturelle und gesellschaftliche Leben der "Wilden" objektiv zu beschreiben und aus deren Perspektive zu verstehen. Folge dieses Umdenkens, das die Anfänge der modernen Ethnographie und Reiseliteratur markiert, sind Formen kritischer Selbstreflexion, die bei Montaigne zur Idealisierung des Brasilindianers zum 'bon sauvage' führten.

Teilnahmevoraussetzungen:

Aktive Teilnahme, Bereitschaft zur Übernahme eines Referats.

Voraussetzungen für Scheinerwerb:

Referat und Seminararbeit.

Literatur:

Literatur (in Auswahl):

Bemerkungen:

Nota bene: Vorbesprechung (Referatvergabe): Fr, 22. Mai, 18h, in Giselastr. 10. / 4. Stock, Zi 410 (Schmeisser).


Gefühle in philosophischer Perspektive. Klassische Positionen und zeitgenössische Theorien

Allgemeines

Veranstaltungsart: Hauptseminar (2stündig, E, PhG, PhA)
Dozent: PD Dr. Sabrina Ebbersmeyer
(zusammen mit: Prof. Dr. Verena Mayer )
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, Raum E 206 / Mittwochs, 12-14h / ab: 29. April 2009

Beschreibung:

Seit der Antike bis in die Gegenwart bildet die Frage nach dem Stellenwert und der Funktion von Gefühlen für den Erkenntnisprozess ein offenes Feld der Reflexion, auf dem sich widerstreitende Ansichten sichtbar werden. Handelt es sich bei Gefühlen (pathos, affectus, passio, sentiment, feeling, emotion) um physiologische Zustände oder um kognitive Akte? In welchem Verhältnis stehen Rationalität und Emotionalität zueinander? Stören und hindern uns Gefühle an der Erkenntnis oder sind sie vielmehr als Stimulans für den Erkenntnisprozess notwendig, damit wir überhaupt etwas erkennen und wissen wollen?

Diesen und anderen Fragen wollen wir im Seminar gemeinsam nachgehen, indem wir zentrale philosophische Positionen anhand ausgewählter Texte analysieren. Wir behandeln klassische Texte von Platon, Aristoteles, Seneca, Descartes und Spinoza ebenso wie zeitgenössische Positionen in der Philosophie der Emotionen, wie Kognitivismus, Wahrnehmungstheorie, "Feeling"-Theorie und die Phänomenologie der Gefühle.

Teilnahmevoraussetzungen:

Bereitschaft zur regelmäßigen, aktiven Teilnahme und zur Übernahme eines Referats.

Voraussetzungen für Scheinerwerb:

Referat und Hausarbeit.

Zur Vorbereitung empfohlen:

Eva-Maria Engelen "Gefühle", Reclam: Stuttgart, 2007.


Exemplarische Orte und Jahre der Geistesgeschichte der Renaissance: Ingolstadt 1577

Allgemeines

Veranstaltungsart: Hauptseminar (2stündig, GkTPh(Renaissance),MO, NPh, E, L)
Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31, Raum 225 / Montags, 14-16h / ab: 20 . April 2009

Beschreibung:

Diese Veranstaltung ist Vorbereitung und Frucht eines Projekts die Philosophie der Renaissance ausgehend von exemplarischen Orten und Jahren vorzustellen.

Ingolstadt 1577: Als Ausgangspunkt Antonius Balduinus, in diesem Jahr Philosophieprofessor und Dekan an unserer (damals in Ingolstadt untergebrachten) Universität, Anhänger Platons in "aristotelischem" Kontext, "Wiederbeleber" als heterodox verurteilter Philolsophie des frühen 14. Jahrhunderts, generell häufig abseits des "mainstream", von seinem Orden (den Jesuiten) geschätzt und gefördert.

Gegenstände des Seminars sollen u.a. sein: Werke des Balduinus und andere Werke universitärer Philosophie seiner Zeit; Traditionen und Traditionsbrüche des Faches Philosophie an unserer eigenen Universität; Fragen nach Spezifika (oder deren Abwesendheit) von konfessioneller Pilosophie und Ordensphilosophie; Freiheiten und Grenzen universitären Philosophierens einst und jetzt, hier und dort; "Renaissancen" mittelalterlicher Texte in der Renaissance; Weisen des Umgangs mit (noch?) minderprominenten Autoren und ihren Texten: Fruchtbarmachung philosophiehistorischen Neulands.

Gerade unter dem Aspekt der "Fruchtbarmachung philosophiehistorischen Neulands" ist dieses Seminar (hoffentlich) auch (besonders) geeignet zur Vorbereitung der Themenfindung für Magister- und andere Studienabschlussarbeiten.

Teilnahmevoraussetzungen:

Bereitschaft zu regelmäßiger und aktiver Teilnahme, Bereitschaft zur Übernahme eines Referats, (zumindest rudimentäre) Lateinkenntnisse.

Voraussetzungen für Scheinerwerb:

Regelmäßige und aktive Teilnahme, Hauptreferat und/oder Seminararbeit.

Literatur:

Literaturempfehlungen gibt es spätestens zu Semesterbeginn, und bei Interesse schon vorher auf Anfrage per eMail an hck@lrz.uni-muenchen.de.

Bemerkungen:

Lateinkenntnisse schaden durchaus nicht, sind aber nicht erforderlich.


Pico della Mirandola on Being and the One

Allgemeines

Veranstaltungsart: Hauptseminar (2stündig, GkTPh(Renaissance))
Dozent: Prof. Dr. Diana Stanciu
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31, Raum 021. / ACHTUNG: Veranstaltung entfällt / This seminar will not take place! / Sorry! / ursprünglich vorgesehen: 27. mit 31. Juli 2009, jeweils 9-16hACHTUNG: Veranstaltung entfällt / This seminar will not take place! / Sorry! / ab: ACHTUNG: Veranstaltung entfällt / This seminar will not take place! / Sorry! ursprünglich vorgesehen: 27. Juli 2009, Aber: ACHTUNG: Veranstaltung entfällt / This seminar will not take place! / Sorry!

Beschreibung:

We will discuss Pico's short treatise On Being and the One, the only record left of the concord of Plato and Aristotle, a project he intended to pursue towards the end of his life. Going along the ancient Neoplatonists when interpreting the Platonic dialogue Parmenides as an esoteric work, Ficino insisted on the transcendence of the One beyond Being. Criticising this view and following the arguments of Thomas Aquinas, Pico emphasised that esse ipsum (being itself) and the One were indistinguishable and both were different from ens (participated being). Moreover, he tried to demonstrate that this conception was shared by Plato and Aristotle. Pico was therefore reconsidering Aristotle as a theologian against the theory advanced by the Neoplatonists that Plato was superior to Aristotle in theology. The differences between Platonism and Neoplatonism were consequently underlined and the reliability of the Neoplatonists as guides in the interpretation of Plato somehow questioned.


Epistularia der Renaissance

Allgemeines

Veranstaltungsart: Projektseminar/Übung (4stündig, GkTPh(Renaissance))
Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31, Raum 128 / Freitags, 9h s.t. - 12h / ab: 24 . April 2009 Achtung: Letzte Sitzung war 2009-05-08. Ersatzveranstaltung/en ab 2009-05-15: Tutorien zur Geistesgeschichte und Philosophie der Renaissance, verwandten Themen, Methoden, etc.

Beschreibung:

Briefsammlungen, Briefwechsel und Briefwechselwerke der Renaissance (nicht zuletzt solche "philosophischen" Inhalts) sind im Blick auf ihre Funktionen, Formen, Ziele bislang weitgehnd ununtersucht - trotz ihrer Zahl, und obwohl sie Autoren und Rezipitenten Weisen der Auseinandersetzung ermöglichten die keine andere Textform bot, und obwohl sie die Untersuchung synchroner und diachroner Vernetzungen anders und besser ermöglichen als irgend ein anderes litterarisches Genre jener Zeit, und obwohl ihre Funktionen und deren Wandel eng verbunden sind mit gelehrter Selbst- und Fremddefinition (sowohl was Individuuen als auch was Gruppen betrifft) und deren Wandel.

Ein Projekt (bzw. eine Gruppe von Teilprojekten) mit dem hochvorläufigen Titel "Correspondentiæ: nexus et aspectus epistomologici" setzt sich zum Ziel dem Abhilfe zu schaffen, und den Blick auf diese Briefsammlungen, Briefwechsel und Briefwechselwerke der Renaissance und die vielfältigen Fragestellungen die sich anhand ihrer untersuchen lassen zu lenken.

Die Inhalte des Projektseminars werden zum einen von den Interessen der Teilnehmenden und zum anderen vom zum Zeitpunkt des stattfindens der Veranstaltung erreichten Projektfortschritt abhängen. Interessentinnen und Interessenten sind gebeten sich baldmöglichst mit Heinrich C. Kuhn unter hck@lrz.uni-muenchen.de in Verbindung zu setzen.

Teilnahmevoraussetzungen:

Bereitschaft zu regelmäßiger und aktiver Teilnahme, Für die Teilnahme sind (mindestens rudimentäre) Lateinkenntnisse von großem Vorteil.

Voraussetzungen für Scheinerwerb:

Regelmäßige und aktive Teilnahme. Seminararbeit oder Äquivalent (z.B. Analyse-Algorithmus).

Bemerkungen:

Das Seminar dient weit mehr dem Erkenntnisfortschritt als dem Scheinerwerb, doch können bei Interesse mit Arbeiten zu Briefsammlungen, Briefwechseln und Briefwechselwerken der Renaissance auch Proseminarscheine erworben werden.


Tutorium zur Vorlesung "Geschichte der Philosophie II: Philosophie des späten Mittelalters und der Renaissance"

Allgemeines

Veranstaltungsart: Tutorium (2stündig, GkTPh(Renaissance))
Dozent: Tanja Steiner
Ort / Zeit / Anfang: Lufwigstr. 31, Raum 021 / Donnerstags, 16-18h / ab: 21. April 2009

Beschreibung:

Näheres wird noch bekanntgegeben


Essaykurs zur Vorlesung "Geschichte der Philosophie II: Philosophie des späten Mittelalters und der Renaissance"

Allgemeines

Veranstaltungsart: Essaykurs zu Vorlesung (2stündig, GkTPh(Sp. MA., Renaissance))
Dozent: PD Dr. Sabrina Ebbersmeyer
(zusammen mit: Johanna Jauernig, M.A.)
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31, Raum 225 / Dienstags, 18-20h / ab: voraussichtlich 21. April 2009

Beschreibung:

Im Kurs werden vier zentrale Texte dieser Epoche gelesen und erarbeitet. Zu jedem Text werden Essays verfasst, die ausführlich besprochen werden. Außerdem vermittelt der Kurs die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens, von der Literaturrecherche, über die Themenfindung, bis zum Aufbau einer stringenten Argumentation. Insgesamt soll den Teilnehmern die Scheu vor dem Verfassen selbstständiger, wissenschaftlicher Arbeiten genommen werden. Auch für individuelle Fragen und Probleme wird ausreichen Platz eingeräumt werden.

Der Kurs richtet sich an Studenten des Grundstudiums, die die Vorlesung zur Geschichte der Renaissance besuchen, kann aber auch von allen an dieser Epoche interessierten Studenten besucht werden.

Voraussetzungen für Scheinerwerb:

Proseminarschein für 4 Essays


Tutorien zur Geistesgeschichte und Philosophie der Renaissance, verwandten Themen, Methoden, etc.

Allgemeines

Veranstaltungsart: Tutorium (4stündig, GkTPh(Renaissance))
Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31, 031 / nach Vereinbarung / ab: 15.Mai 2009

Beschreibung:

Angeboten werden pro Woche 4 je einstündige Tutoriumssitzungen (auch kombinierbar, 1:1 oder 1:n, je nach den Wünschen der Teilnehmenden), zu Themen zu denen der Dozent sich als kompetent sieht nach Wünschen der Teilnehmenden. D.h.: Sie können ein oder mehrmals (pro Woche wie pro Semester) ein oder mehrere dieser Tutoriums-"Slots" nutzen: z.B.: Person A jede Woche 2 "slots" à je 45 Minuten, Person B einmalig am 22. Mai 45 Minuten, etc..

Teilnahmevoraussetzungen:

Bitte wenden Sie sich bei Interesse per eMail an Heinrich C. Kuhn (hck@lrz.uni-muenchen.de).

Bemerkungen:

Neue, zusätzliche Veranstaltung




Verantwortlich: Dr. Heinrich C. Kuhn (hck@lrz.uni-muenchen.de)
Dokument erstellt: 2008-12-12
Dokument geändert: 2009-07-03