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Seminar für Geistesgeschichte und Philosophie der Renaissance:

Lehrveranstaltungen Sommer-Semester 2010



Nota bene: Nach den Erfahrungen der vergangenen Semester sollten Sie alles was folgt als bis zum faktischen Veranstaltungsbeginn vorläufig, provisorisch, bestenfalls teilgewiss betrachten.

Dieses Dokument enthält:

Informationen zu:

  1. Überblicks-Vorlesung:
  2. Proseminaren:
  3. Lektürekursen:
  4. Hauptseminaren:
  5. Doktorandencolloquium:
  6. Sonstiges:


Geschichte der Philosophie II (MA) bez. Geschichte der Philosophie I (BA 120)

Allgemeines

Veranstaltungsart: Überblicks-Vorlesung (2stündig, GkTPh-M/R, Ae)
BA Philosophie: (Teil)modul: P 5.1 / ECTS: 3
Dozent: Prof. Dr. Thomas Ricklin
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, Raum A 140 / Montag 16-18 / ab: 19. April 2010

Beschreibung:

Die Einführungsvorlesung hat die europäische Philosophiegeschichte vom 13. bis 16. Jahrhundert zum Gegenstand. In diesen vier Jahrhunderten kommt es im Feld der Philosophie zu grundlegenden Reorganisationen und epochalen Brüchen: der arabische und der griechische Aristoteles sickert in Europa ein und wird zum Philosophus schlechthin geadelt; die Universität wird erfunden und die Scholastik der Sentenzen mit Hilfe Ciceros und Senecas verteufelt und im Geiste Lukians gründlich verlacht; Plato hält seinen triumphalen Einzug und lässt italienische Gelehrte von der Liebe schwärmen; während deutsche Handwerker die beweglichen Lettern erfinden, die die intellektuellen Produktionsbedingungen revolutionieren werden; angesichts der 'Entdeckung' einer neuen Welt geraten die Philosophen ins staatsutopische Träumen, während die Araber und die Juden sich endgültig aus Westeuropa vertrieben sehen, die römische Kirche, die es sich in der Pracht der Renaissance wohl ergehen lässt, weiß nicht auf ihre Kritiker zu reagieren und sieht sich schließlich mit der Reformation konfrontiert und mit einem Kosmos, der statt geozentrisch um die Erde nun heliozentrisch um die Sonne kreist.


Pope Boniface VIII, Marsilius of Padua and Ludwig the Bavarian

Allgemeines

Veranstaltungsart: Proseminar (2stündig, GkTPh-M/R, P, RPh)
Dozent: Dr. Gianluca Briguglia
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31, Raum 225 / 26.-29.7., 9h-15:30h / ab: 26.Juli 2010

Beschreibung:

Introduction to late Medieval Political Thought between Philosophy, Theology, Ecclesiology.

Bemerkungen:

Blockveranstaltung, 26. mit 29. Juli 2010. Bitte setzen Sie sich rechtzeitig vor Veranstaltungsbegin mit Dr. Briguglia unter gianluca.briguglia@unimi.it in Verbindung.


Tradition und Innovation in der Philosophie und Wissenschaft der Spätrenaissance. Ausgewählte Texte von Copernicus, Bacon, Galilei, Kepler und Descartes

Allgemeines

Veranstaltungsart: Proseminar (2stündig, WT, NPh, GkTPh(Renaissance) GkTPh N I,)
Dozent: Dr. Daniel A. Di Liscia
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, Raum C 022 / 17. und 18. September 2010, jeweils von 9h-16:30h / ab: 17. 9. 2010 ; Blockveranstaltung!

Beschreibung:

Absicht dieses Seminars ist es, einige der grundlegenden wissenschaftlichen und naturphilosophischen Texte der Ideengeschichte der Spätrenaissance (ca. 1550 - 1650) zu analysieren. Dabei soll nicht nur die Innovationskraft der neuen Ideen der Renaissance, sondern auch ihre Verwurzelung in der früheren Tradition beachtet werden.

Thematisch wird der Stoff des Seminars in drei Themenkreise gegliedert:

(I) Die neuen kosmologischen Theorien sollen anhand von Copernicus' De revolutionibus (Buch I) diskutiert werden. Im Anschluß daran werden auch Galileis und Keplers Beiträge zum Copernicanismus sowie auch Descartes' Wirbel-Theorie analysiert.

(II) Ein zweiter Themenkreis stellt die Entstehung der modernen Physik dar. Hierbei soll auf Galileis Bewegungsanalyse sowohl in seinen Jugendwerken (De motu) als auch in seinem späteren Meisterstück (Discorsi e dimostrazioni matematiche intorno a due nuove scienze) fokussiert werden. Zur Ergänzung werden auch einige Texte von Descartes studiert, in denen u.a. das Trägheitsprinzip angesprochen wird.

(III) In einem dritten Themenkreis wird die sogenannte Methodendiskussion behandelt. Hierfür sind die Texte von Bacon und Descartes von großer Bedeutung. Es soll versucht werden, die abstrakte Methodendiskussion in Verbindung mit konkreten wissenschaftlichen Ergebnissen zu bringen.

Teilnahmevoraussetzungen:

Lateinkenntnisse sind willkommen aber keine Voraussetzung. Für alle Texte liegen gute deutsche Übersetzungen vor.

Literatur:

Literaturhinweise werden in der ersten Seminarsitzung gegeben.


Experientia vs. Auctoritas. Das Verschwinden der Monster in der Frührenaissance (Niccolo de'Conti, Poggio Bracciolini und Fra Mauro)

Allgemeines

Veranstaltungsart: Proseminar (2stündig, GkTPh(Renaissance), PhA)
Dozent: Nikolaus Egel, M. Phil.
Ort / Zeit / Anfang: voraussichtlich Ludwigstr. 31, Raum 028 / Mittwochs 14-16h / ab: 21. April 2010

Beschreibung:

Im 15. Jahrhundert beginnen die Monstren von der Landkarte zu verschwinden. Wo sich in der mittelalterlichen Kartographie und Reiseberichtliteratur noch Kynokephalen, Skiapoden und Akephaloi tummelten, werden sie nun zusehends ins Reich der Fabeln verbannt. Das Verschwinden der Monster ist nur ein Aspekt der in der Renaissance beginnenden Veränderung der Weltwahrnehmung und -aneignung. Durch die im 15. Jahrhundert einsetzende, bis dahin beispiellose Welterweiterung (man denke nur an die Expeditionen Heinrich des Seefahrers oder Kolumbus' Entdeckungsfahrten) erweitert sich nicht nur der geographische, sondern auch der geistige Raum des Abendlandes. Die alten Autoritäten, die über Jahrhunderte die Vorstellungswelt Europas bezüglich des Restes der Erde geprägt hatten (etwa Isidor von Sevilla oder der Physiologus), werden nun gegenüber der unmittelbaren Anschauung und Erfahrung in Frage gestellt. Dieser Entwicklung wollen wir in diesem Seminar anhand ausgewählter Texte und Karten auf die Spur kommen, wobei vor allem der Reisebericht des venezianischen Handelskaufmannes Niccolo de' Conti und dessen Verarbeitung durch den Humanisten Poggio Bracciolini im Mittelpunkt der Betrachtung stehen soll, der die "Mappamondo" (1459) des Mönches und Kartographen Fra Mauro - eine der bekanntesten Karten des 15. Jh. - wesentlich beeinflusst hat.


Ausgewählte Intellekttheorien

Allgemeines

Veranstaltungsart: Proseminar (2stündig, PhG, GkTPh I (A/M), GkTPh II (M/R), GkTPh III (NI))
Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31, Raum 021 / Donnerstags, 10-12h / ab: 22. April 2010

Beschreibung:

Was das was da denkt wenn wir denken sei, und wie es funktioniere: diese Fragen sind seit der Antike immer wieder untersucht worden. In diesem Seminar sollen exemplarische Texte (gemäß den Interessen der Teilnehmenden ausgewählt, und entstanden zwischen dem 4. vorchristlichen und dem 18. nachchristlichen Jahrhundert) gelesen, vorgestellt, diskutiert werden.

Teilnahmevoraussetzungen:

Regelmäßige und aktive Teilnahme.

Voraussetzungen für Scheinerwerb:

Regelmäßige und aktive Teilnahme, Hauptreferat und/oder Proseminararbeit.


Grundlegung Politischer Ökonomie: Antoine de Montchrestien

Allgemeines

Veranstaltungsart: Proseminar (2stündig, P, GkTPh(Renaissance))
Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31, Raum 028 / Montags, 14-16h / ab: 19. April 2010 ACHTUNG: ab 2010-05-03 findet zur gleichen Zeit statt dieses (damit/nunmehr beendeten) Proseminars eine Ergänzungsübung/Verdoppelung/Satellitenveranstaltung zur Übung " Wissenschaftliches Arbeiten in Philosophie und Philosophiehistorie (Fortgeschrittenenveranstaltung)" statt. Sie fand bis inkl. 2010-05-10 im für das Seminar vorgesehehen Raum (s.o.) statt, und findet ab 2010-05-17 in Ludwigstr. 31, Raum 031 statt.

Beschreibung:

Antoine de Montchrestien's "Traicté de l'œconomie politique" von 1615 ist was Terminus und Konzept betrifft Gründungstext der "politischen Ökonomie" (und gehört u.a. auch zur Frühgeschichte des "homo œconomicus"). In diese Seminar soll dieser Text (je nach Interesse der Teilnehmenden: ganz oder in Auszügen, mehr oder minder im Vergleich zu anderen Texten) gelesen und diskutiert werden.

Teilnahmevoraussetzungen:

Regelmäßige und aktive Teilnahme. Französischkenntnisse.

Voraussetzungen für Scheinerwerb:

Regelmäßige und aktive Teilnahme, Hauptreferat und/oder Proseminararbeit.

Literatur:

Der Text steht u.a. in einer Ausgabe von 1889 elektronisch als PDF zur Verfügung unter/via http://gallica2.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k106383n.


Texte von Gabriel Naudé

Allgemeines

Veranstaltungsart: Proseminar (2stündig, GkTPh(Renaissance))
BA Philosophie: (Teil)modul: P 5.2: Geschichte der Philosophie I / ECTS: 3
Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31, Raum 021 / Dienstags, 10-12h / ab: 20 . April 2010

Beschreibung:

Sammeln, Einteilen, Ordnen, Theorie der Staatsstreiche, Historisierung einer Epoche zum Gebrauch: dies und mehr findet sich in den Werken Gabriel Naudés. Die Auswahl dessen was wir lesen werden ist abhängig von den Interessen und Sprachkenntnissen der Teilnehmer/innen.

WEITERE ANGABEN FOLGEN WENN DAS MODULHANDBUCH VORLIEGT!


Die Debatte über die Seele der Tiere von der Antike bis Descartes

Allgemeines

Veranstaltungsart: Proseminar (2stündig, E, NPh, GkTPh-M/R, GkTPh-A/M, PhG)
Dozent: Dr. Cecilia Muratori
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, E 206 / Montags, 14-16h / ab: 19. April 2010

Beschreibung:

Haben Tiere eine Seele? Oder sind sie unbeseelte Maschinen, wie Descartes bekanntlich behauptet hatte? Wir werden untersuchen, wie die Idee der An- oder Abwesenheit einer Seele bei Tieren in der Geschichte der Philosophie bis Descartes behandelt wurde, indem die Debatte über die Tierseele von der Antike bis zur Renaissance rekonstruiert wird. Besondere Aufmerksamkeit werden wir auf der einen Seite Aristoteles De Anima und seiner Rezeption im Zeitalter der Renaissance, auf der anderen Giordano Bruno und der Entwicklung einer Kritik des Anthropozentrismus widmen.

Folgende Leitfragen werden die Diskussion der einzelnen Texte führen: Gibt es einen wesentlichen Unterschied zwischen Mensch und Tier? Würde dieser Unterschied an der verschiedenen Natur der menschlichen und der tierischen Seele liegen? Gibt es eine "Hierarchie der Seelen"?

Literatur:

Nähere Literaturhinweise werden vor Seminarbeginn bekanntgegeben.


The other voice … Frauen der Renaissance kommunizieren, reflektieren, philosophieren

Allgemeines

Veranstaltungsart: Proseminar (2stündig, GkTPh(Renaissance))
Dozent: Kathrin Schlierkamp, M.A.
(zusammen mit: Manuela Kahle , M.A.)
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, E 210 / Dienstags 10-12h / ab: 20. April 2010

Beschreibung:

"Aber in unserer Zeit, da auch von den Männern nur wenige in der Literatur hervorragen, bist du es, dennoch einzig als Mädchen, die du statt der Wolle ein Buch, statt der Schminke den Kiel, statt der Nadel die Feder zur Hand nimmst und nicht das Gesicht mit Puder, sondern das Papier mit Tinte bedeckst."

So schreibt Angelo Poliziano (1454-1494) in einem Brief an die Venezianerin Cassandra Fedele (ca.1465-1558). In einer Zeit, da der Brief als Kommunikations- und (literarisch-philosophisches) Ausdrucksmedium in Italien eine neue Blüte erlebt, greifen auch die Frauen zur Feder und erproben in dieser Gattung sowohl ihre literarisch-poetischen als auch denkerischen Fertigkeiten. Im Austausch mit anderen Frauen, vor allem aber gelehrten Männern, hinterfragen sie ihre Rolle als Frau, reflektieren sie ihre Fähigkeiten und Möglichkeiten und nehmen sie Stellung zu wissenschaftlichen, religiösen und philosophischen Problemen der Zeit. Im Seminar werden vor allem Briefe gelehrter Frauen des 15.-17. Jahrhunderts auf ihre philosophisch-geistesgeschichtlichen Inhalte hin untersucht und, wo nötig, um Traktate zu möglichen Problemstellungen ergänzt. Je nach Interesse der Teilnehmer(innen) werden voraussichtlich Autorinnen wie Isotta Nogarola (1418-1466), Cassandra Fedele (ca.1465-1558), Laura Cereta (1469-1499), Olympia Fulvia Morata (1526-1555), Anna von Schurmann (1607-1678), Elisabeth von der Pfalz (1618-1680) und Mary Astell (1666-1731) erneut zu Wort kommen.

Literatur:

Die Texte werden in deutscher oder englischer Sprache zur Verfügung gestellt.


Sehen und Erkennen: Max Raphaels Modell einer"empirischen Kunstwissenschaft"

Allgemeines

Veranstaltungsart: Proseminar (2stündig, Ae, GkTPh(N II))
Dozent: Gabriele Sprigath
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31, Raum 225 / Montags 16-18h / ab: 19. April 2010

Beschreibung:

Zwischen 1930 und 1941 erarbeitet Max Raphael (1989-1952) das Modell einer "empirischen Kunstwissenschaft", das er als Alternative zu der sich im Lauf des 19. Jahrhunderts entwickelnden und in den dreißiger Jahren von Erwin Panofsky (1892-1968) aufgenommen Tradition der Ikonographie versteht. Ausgehend von seinem in der Lebensphilosophie begründeten methodischen Ansatz stellt er seine Sicht des Zusammenhangs von künstlerischer Subjektivität und gesellschaftlichen Verhältnissen dar und prägt die Formel von der "relativen Autonomie der Kunst". Die Epochen- und Stilbegriffe "Renaissance" und "Moderne" besetzt er mit einer eigenen Wertung, die von dem am Fortschritt ausgerichteten Geschichtsbild abweicht.

Wir lesen Max Raphaels Schriften "Wie will ein Kunstwerk gesehen sein?" (1930) mit Bildbeschreibungen zu Werken von Giotto, Leonardo, Tintoretto etc., "Proudhon Marx Picasso" (1932/1933) und "Grundbegriffe der Kunstbetrachtung" (1941) und fragen, wie weit sie seinen Anspruch einlösen.

Bemerkungen:

Das Seminar führt ein in das systematische Lesen von Texten.


Philosophie vs. Rhetorik

Allgemeines

Veranstaltungsart: Lektürekurs (2stündig, GkTPh(Renaissance))
BA Philosophie: (Teil)modul: P 5.2 / ECTS: 3
Dozent: Christian Kaiser, M.A.
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31, Raum 021 / Freitags, 10.00 - 12.00 h / ab: 23. April 2010

Beschreibung:

Wie viel rhetorischen Schmuck benötigt philosophische Wahrheit? Und wie ist es um das Streben nach Wahrheit und Gerechtigkeit bei denjenigen bestellt, die höchst beredt auftreten und ihr Auditorium quasi um den Finger wickeln können? Platon lässt seinen Sokrates mit dem professionellen Rhetoriklehrer Gorgias literarisch über diese Frage aneinander geraten, und seitdem dient der nach dem Redekünstler betitelte Dialog immer wieder als Anknüpfungspunkt für Erörterungen über das Verhältnis von Philosophie und Eloquenz, d. h. vor allem über die Frage, wie "trickreich" auch philosophische Erkenntnisse vermittelt werden müssen, um in einem wie auch immer gearteten Zuhörerkreis auf Zustimmung hoffen zu dürfen.

Ausgehend von Platons Dialogen lesen wir Reden und Stellungnahmen u. a. von Gorgias, Aristoteles, Isokrates, Cicero und Quintilian. Die Lektüre wird in die Erörterungen von zwei der einflussreichsten und beredsamsten Humanisten des 15. Jahrhunderts münden, Lorenzo Valla und Georg von Trapezunt.

Das Vertrautwerden mit den historischen Aspekten der Kontroverse zwischen Rhetorik und Philosophie kann besonders für Studierende jedweder sprachwissenschaftlichen Disziplin ein gewinnbringendes Unterfangen sein.

Literatur:

Literatur zur Einführung:

Manfred Fuhrmann, Die antike Rhetorik, Düsseldorf 2003 (5. Aufl.)

Karl-Heinz Göttert, Einführung in die Rhetorik, München 1994 (2. Aufl.)


Freundschaft

Allgemeines

Veranstaltungsart: Lektürekurs (2stündig, GkTPh(Renaissance))
BA Philosophie: (Teil)modul: P 4.2: praktische Philosophie: Ethik / ECTS: 3
Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31, Raum 021 / Montags, 10-12h / ab: 19. April 2010

Beschreibung:

Freundschaft ist ein besonderer Typ menschlicher Beziehung; was sie sei, wie man sie aufbaut und beendet, wie mit Freunden umzugehen sei: all das und mehr hat im Laufe der Jahrtausende vielfältige Behandlung gefunden. Wir werden hierzu exemplarische Texte der Antike, der Renaissance, und des 20. und 21. Jahrhunderts lesen.

WEITERE ANGABEN FOLGEN WENN DAS MODULHANDBUCH VORLIEGT!

Literatur:

Zur Einführung empfohlen: Aristoteles: Nikomachische Ethik, Bücher VIII & IX (kursorische Lektüre, beliebige Ausgabe/Übersetzung) Bennett Helm: "Friendship" (SEP: 2009-07-09 : http://plato.stanford.edu/entries/friendship/ )


Ausgewählte Texte zur Philosophiegeschichte des Mittelalters und der Renaissance (zur Vorlesung Geschichte der Philosophie I)

Allgemeines

Veranstaltungsart: Lektürekurs (2stündig, GkTPh(Mittelalter, Renaissance))
BA Philosophie: (Teil)modul: P 5.2 / ECTS: 3
Dozent: Prof. Dr. Thomas Ricklin
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, Raum M 114 / Dienstag 12-14h / ab: 20. April 2010

Beschreibung:

Näheres wird noch bekanntgegeben.


Die Renaissance und Europa

Allgemeines

Veranstaltungsart: Lektürekurs (2stündig, GkTPh(Renaissance))
BA Philosophie: (Teil)modul: P 5.2 / ECTS: 3
Dozent: Prof. Dr. Thomas Ricklin
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, Raum A U121 / s.u. Bemerkungen / ab: 12. April 2010

Beschreibung:

Das Seminar ist Teil einer Studenteninitiative, die mit Seminaren und Vortragsreihen an der Università Federico II in Neapel und der Martin-Luther Universität in Halle-Wittenberg das Nachdenken über Europa anregen und fortführen möchte. Es kooperieren das Zentrum für "Civiltà del Mediterraneo" (Neapel), das Internationale Zentrum für Europäische Aufklärung in Halle und das "Seminar für Geistesgeschichte und Philosophie der Renaissance" (LMU). In der Vortragsreihe in Neapel steht die Frage "Che cos'è l'Europa?" im Vordergrund. In diesem Horizont hat unser Blockseminar die Frage zum Gegenstand: "Was bedeutet 'Europa' in der Renaissance als der Begriff im Umfeld des Falles von Konstantinopel erstmals zum politischen Losungswort wird?". Im Zentrum stehen Texte von Georgios von Trapezunt (Von der Wahrheit des christlichen Glaubens an Mehmed II, den Eroberer) und Aenea Silvio (Papst Pius II., Brief an Mehmed II, den Eroberer), sowie diverse antitürkische, gemeinhin Türkenreden genannte Schriften und Berichte zum Fall von Konstantinopel.

Teilnahmevoraussetzungen:

Kenntnisse der lateinischen Sprache sind von Vorteil, jedoch nicht zwingend erforderlich.

Bemerkungen:

Blockveranstaltung: 12.04.2010 9-15 Uhr c.t., 13.04.2010 9-15 Uhr c.t., 14.04.2010 9-15 Uhr c.t., 15.04.2010 9-15 Uhr c.t., 16.04.2010 9-15 Uhr c.t. Beginn: 12.04.10, 9 Uhr

Das Seminar richtet sich an Erasmus-Studenten, an Studenten, die ins Ausland gehen wollen oder im Ausland waren und an alle Studenten, die sich mit europäischer Geistesgeschichte befassen möchten.


Metaphysik und Naturalismus. Texte zur Naturphilosophie in Renaissance und Früher Neuzeit

Allgemeines

Veranstaltungsart: Hauptseminar (2stündig, GkTPh(Renaissance), NPh)
Dozent: PD Dr. phil. habil. Michaela Boenke
Ort / Zeit / Anfang: Raum wird noch bekanntgegeben. / Mittwochs, 14-16h / ab: 21. April 2010 ACHTUNG: Diese Veranstaltung wird leider nicht stattfinden!

Beschreibung:

ACHTUNG: Diese Veranstaltung wird leider nicht stattfinden!


Liebe

Allgemeines

Veranstaltungsart: Hauptseminar (2stündig, PhG, PhA, Eth)
Dozent: PD Dr. Sabrina Ebbersmeyer
(zusammen mit: Prof.Dr. Verena Mayer )
Ort / Zeit / Anfang: Raum wird noch bekanntgegeben. / Donnerstags, 10-12h / ab: 22. April 2010

Beschreibung:

Achtung: Derzeit (2010-04-08, 12:55h GMT+2) ist es nicht sicher, ob diese Veranstaltung überhaupt stattfinden wird. Falls sie stattfinden wird, so ohne Frau Ebbersmeyer. Bitte wenden Sie sich daher bei Interesse an einer Teilnahme an Prof.Dr. Verena Mayer.


Francesco Petrarca als Kritiker der kirchlichen Hierarchie: Invektiven, Gedichte und namenlose Briefe

Allgemeines

Veranstaltungsart: Hauptseminar (2stündig, GkTPh-M/R, P, GPh, AE)
Dozent: Prof. Dr. Thomas Ricklin
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, E 206 / Mittwoch 16-18 / ab: 21. April 2010

Beschreibung:

Francesco Petrarca gilt als eine der überragenden intellektuellen Figuren des 14. Jahrhunderts und als Übervater des italienischen Humanismus. Dabei wird gern vergessen, dass er auch einer der radikalsten Kritiker des zeitgenössischen Avignoneser Papsttums gewesen ist und sein Herz mindestens vorübergehend für die republikanische Revolte in Rom und deren Held Cola de Rienzo geschlagen hat. Im Zentrum dieses Seminars steht dieser oft übersehene politische Petrarca, der vielleicht unmittelbar nicht allzu viel bewirkt, aber der Nachwelt doch mindestens ein ganzes Arsenal politischer, nicht zuletzt antipäpstlicher Metaphern zur Verfügung gestellt hat.

Literatur:

Sämtliche zu bearbeitenden Texte sind in deutschen oder in modernen englischen, italienischen und französischen Übersetzungen verfügbar.


Die Hypnerotomachia Poliphili des Francesco Colonna

Allgemeines

Veranstaltungsart: Hauptseminar (2stündig, GkTPh-M/R, Ae)
Dozent: Prof. Dr. Thomas Ricklin
(zusammen mit: Dr. Matteo Burioni )
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, E 210 / Dienstag 14-16 / ab: 20. April 2010

Beschreibung:

Dass die ebenso reich wie hervorragend illustrierte Hypnerotomachia Poliphili des Francesco Colonna (Venedig 1499) eines der enigmatischsten Werke der Renaissance ist, hat sich mittlerweile auch bei Thriller-Autoren herumgesprochen (vgl. Ian Caldwell / Dustin Thomason, Das letzte Geheimnis, Bergisch Gladbach 2006). Das Seminar hat die Lektüre des höchst verschlüsselten Liebestraums des Poliphilo zum Gegenstand, der seiner Geliebten zwischen antiken Ruinen, geheimnisvollen Metaphern und der Entschlüsselung harrenden Hieroglyphen nachjagt und Leserinnen und Lesern eine Welt erträumt, deren Koordinaten immer wieder verschwimmen, so dass wir nur gespannt sein können, wie wir selbst uns in diesem Labyrinth zurechtfinden werden.

Literatur:

Ausgaben und Übersetzungen:

  • Francesco Colonna, Hypnerotomachia Poliphili, Edizione critica e commento a cura di Giovanni Pozzi et Lucia A. Ciapponi, 2 Bde., Padua 1980.
  • Francesco Colonna, Hypnerotomachia Poliphili, Riproduzione ridotta dell'edizione aldiana del 1499, Introduzione, traduzione e commento di Marco Ariani e Mino Gabriele, 2 Bde., Mailand 1998.
  • Hypnerotomachia Poliphili, The Strife of Love in a Dream, Translated by Joscelyn Godwin, London 1999.

Doktorandinnen- und Doktorandencolloquium

Allgemeines

Veranstaltungsart: Doktoranden-Seminar (2stündig, GkTPh(Renaissance))
Dozent: Prof. Dr. Thomas Ricklin
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31, Raum 028 / Donnerstags, 10-12h / ab: 22. April 2010

Bemerkungen:

14tägig!


Wissenschaftliches Arbeiten in Philosophie und Philosophiehistorie (Fortgeschrittenenveranstaltung)

Allgemeines

Veranstaltungsart: Übung (2stündig, GkTPh(Renaissance))
Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31, Raum 128 / Donnerstags, 14-16h / ab: 22. April 2010

Beschreibung:

"Klassisch" erfolgt die Einführung in das Werkzeug, die Methoden und Hilfsmittel wissenschaftlichen Arbeitens in Philosophie und Philosophiehistorie im Rahmen eines Propädeutikums (o.dgl.) im ersten Semester, und recht allgemein - oder gar nicht. Und gelegentlich stellt sich im Laufe des Studiums dann heraus, dass das mit etwas Glück damals gelernte entweder vergessen, oder veraltet, oder für die Bearbeitung der spezielleren Themen, Texte, Gegenstände an denen man derzeit interessiert ist nicht ausreichend oder nicht geeignet ist. Diese Veranstaltung soll Hilfe bei der Bewältigung von in derlei begründeten Problemen geben. Sie kann auf Wunsch auch (ganz oder teilweise) als Kurs zum (besseren) Lesenlernen Lateinischer philosophischer Texte durchgeführt werden.

Teilnahmevoraussetzungen:

Die Veranstaltung ist im Prinzip offen für Teilnehmende aller Studienstufen und Studiengänge. Bestimmte Vorkenntnisse (und auch der Besuch eines einschlägigen Propädeutikums) werden nicht vorausgesetzt.

Bemerkungen:

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Ich bitte um baldmögliche Interessensbekundung (unter Angabe der Themen und/oder Probleme die behandelt weden sollen) via eMail an hck@lrz.uni-muenchen.de


Tutorium zur Vorlesung "Geschichte der Philosophie I" (Titel im Studiengang MA: Geschichte der Philosophie II: Mittelalter und Renaissance)

Allgemeines

Veranstaltungsart: Tutorium (2stündig, GkTPh(Renaissance))
BA Philosophie: (Teil)modul: zu P 5.1 / ECTS:
Dozent: Leo Meier
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31, Raum 021 / Freitags, 12-14h / ab: 23. April 2010

Beschreibung:

Näheres wird noch bekanntgegeben



Ansprechpartner (Contact): Dr. Heinrich C. Kuhn (hck@lrz.uni-muenchen.de)
Dokument erstellt (Created): 2009-11-19
Dokument geändert (Last update): 2010-06-08