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Seminar für Geistesgeschichte und Philosophie der Renaissance:

Lehrveranstaltungen Winter-Semester 2010/2011



Nota bene: Nach den Erfahrungen der vergangenen Semester sollten Sie alles was folgt als bis zum faktischen Veranstaltungsbeginn vorläufig, provisorisch, bestenfalls teilgewiss betrachten.

Dieses Dokument enthält:

Informationen zu:


Giovanni Boccaccio 1313-1375

Allgemeines

Veranstaltungsart: Spezialvorlesung (2stündig, GPh, GkTPh-M/R, RPh, Ae, Eth)
Dozent: Prof. Dr. Thomas Ricklin
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, Raum M 105 / Montags, 16-18h / ab: 18. Oktober 2010

Beschreibung:

Giovanni Boccaccio ist heute vor allem als Autor des 'Decameron' berühmt. Bei seinen Zeitgenossen stand er allerdings weniger wegen dieses heute als epochal damals indes weit herum als "Jugendsünde" qualifizierten Werkes und seiner anderen literarischen Arbeiten in hohem Ansehen, denn wegen einer Reihe höchst bedeutsamer Schriften, die sich generalisierend vielleicht als kulturhistorische Arbeiten bezeichnen lassen. 'De origine vita studiis et moribus viri clarissimi Dantis Aligerii', 'De genealogia deorum gentilium', 'De casibus virorum illustrium', 'De mulieribus claris' und der Kommentar zu Dantes 'Commedia' weisen je eine gattungsstiftende Rezeptionsgeschichte auf und gehören bis weit ins 16. Jahrhundert hinein zu jenen Werken aus denen sich die Renaissance für ihre Neuschöpfung der Antike großzügig bedient. Nicht zuletzt im Hinblick auf Boccaccios anstehenden 700. Geburtstag möchte ich in dieser Vorlesung den Versuch wagen, seine kulturarcheologische Arbeit, ihr Archiv und was sie an Neuem hervorbringt, etwas genauer zu bestimmen. Dabei soll nicht nur danach gefragt werden, was Boccaccio selbst zu leisten hoffte und geschaffen hat, sondern stets auch in den Blick genommen werden, was Zeitgenossen wie etwa Petrarca und Nachgeborene, darunter so prägnante Gestalten wie Christine de Pizan oder Francesco Colonna, aus seinen Vorgaben gemacht haben.


Zeit, Bewegung und Kontinuum in der Philosophie des Spätmittelalters und der Renaissance

Allgemeines

Veranstaltungsart: Proseminar (2stündig, T; S; E; MO; NPh; GkTPh(A/M, M/Renaissance))
Dozent: Dr. Daniel Di Liscia
Ort / Zeit / Anfang: Schellingstr. 3 (s), Raum 227 / Mittwochs, 10-12h / ab: 20. Oktober 2010

Beschreibung:

Die "Frage nach der Zeit" bedarf keiner gesonderten Vorstellung; sie beschäftigte seit der Antike bis zur Gegenwart die philosophischen Köpfe mehr oder weniger aller Richtungen, und zwar so, dass sich viele der diskutierten Fragen an vorangegangenen Positionen entwickelten. Eine historisch orientiere Einführung zur Zeittheorie erschient deshalb für Studierende der Philosophie angemessen und nützlich. Zugleich kann nicht geleugnet werden, dass der aristotelischen Auffassung der Zeit eine besondere Stellung zukommt: sie ist nicht in einigen schönen, wertvollen poetischen Einfällen irgendwie angesprochen, sondern von Aristoteles ausführlich behandelt (inbs. In Phys. IV, 10-14); sie beschränkt sich nicht auf eine "subjektive" Empfindsamkeit, obwohl sie jedoch von der Rolle der Seele nicht ganz zu trennen ist; und, nicht zu leugnen, sie hat eine solche historische Tragweite, dass sie noch im 20. Jahrhundert als die fundamentalste metaphysische Theorie bezeichnet wurde. Wahr oder nicht, was sicherlich stimmt, ist, dass Aristoteles, und mit ihm die Denktradition, die er initiierte, der Meinung war, dass die Theorie der Zeit eigentlich der Physik zugehört und als solche in einem ganz besonderen Kontext behandelt werden sollte, der vor allem die Begriffe "Kontinuum" und "Bewegung" mit einschließt.

Im Seminar soll eine Reihe von Zeittheorien durchgearbeitet werden, die sich im Anschluss an die grundlegenden Auffassungen von Aristoteles entwickelten. Wir werden hauptsächlich auf drei mit einander eng verbundene Probleme fokussieren, die im Rahmen der Mathematik, Logik und Naturphilosophie besonders wichtig sind: a) die Kontinuität der Zeit; b) die Natur des Augenblickes, c) die Grenze zwischen dem Anfang und der Gegenwart und zwischen der Gegenwart und dem Ende. Nach der Lektüre der wichtigsten Texte des Aristoteles werden wir einige mittelalterliche Kommentare studieren, insb. die von Thomas von Aquin und William of Ockham. Besondere Aufmerksamkeit werden wir der Tradition der calculatores widmen: wir werden uns mit verschiedenen Texten über den Augenblick (De instanti, De ‚incipit’ et ‚desinit’) beschäftigen, u.a. von William Heytesbury, Walter Burley und Paulus Venetus. Als letzte Vertreter der aristotelischen Tradition sollen einige Stellen in der Physikkommentierung des 16. Jhs. berücksichtigt werden (insb. Benedictus Pereira).

Bemerkungen:

Weitere Literaturhinweise werden im Seminar bekanntgegeben. Lateinkenntnisse sind willkommen, aber nicht erforderlich. Vorausgesetzt wird jedoch eine aktive Teilnahme.


Klassiker: Das blinde Auge der Philosophie

Allgemeines

Veranstaltungsart: Lektürekurs (2stündig, GkTPh(Renaissance))
BA Philosophie: (Teil)modul: P 1.2 / ECTS: 3
Dozent: Manuela Kahle, M.A.
(zusammen mit: Kathrin Schlierkamp, M.A.)
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, A 014 / Dienstags 14-16h / ab: 19. Oktober 2010

Beschreibung:

Was gemeinhin nicht gesehen werden kann oder nicht gesehen werden will, was ins Auge fällt, oder aber aktiv aus dem Blickfeld entfernt wird und somit Gegenstand philosophischer Betrachtung ist oder eben nicht, soll in diesem Lektürekurs sichtbar gemacht werden: die Frau. Mit der Analyse von vornehmlich klassischen Texten verschiedener Epochen, hauptsächlich jedoch der Frühen Neuzeit, sollen drei Gegenstandsbereiche genauer betrachtet werden:

  1. Wie schreiben Philosophen über Frauen, welche Bilder, Rollen und Lebensentwürfe werden ihnen zugestanden?
  2. Aus welchen Bereichen werden Frauen ausgeschlossen und warum, welche Aussagen trifft man damit über sie?
  3. Welche Texte von Frauen findet man und welche Unterschiede weisen sie im Vergleich zu männlichen Philosophen auf?

Bemerkungen:

Hinweis für Magister-Studierende: In diesem BA-Kurs können Sie etwaige übrig bleibende Restplätze einnehmen. Die LSF-Platzbelegung sollte im Zeitraum vom 16. bis zum 19.10.2010 erfolgen.


Klassiker: Thomas Browne: Religio medici

Allgemeines

Veranstaltungsart: Lektürekurs (2stündig, GkTPh(Renaissance))
BA Philosophie: (Teil)modul: P 1.2 / ECTS: 3
Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: ACHTUNG: Diese Veranstaltung muss aufgrund der unerwartet hohen Erstsemesterstudierendenzahl(en) im Wintersemester 2010 leider entfallen, da zur selben Zeit am selben Ort durch den selben Dozenten ein zusätzliches Propädeutikum angeboten werden muss. Sorry! (ursprüglich vorgesehen: Ludwigstraße 31, 021 / Donnerstags, 14-16h / ab: 21. Oktober 2010)

Beschreibung:

Ein bis zwei Jahre nach Descartes' "Meditationes" veröffentlicht, wird Thomas Brownes "Religio medici" bei den Zeitgenossen weit breiter rezipiert, ist vermutlich überhaupt das populärste philosophische Buch jener Jahrzehnte.. Der Text (der nebenbei einer der ersten wenn nicht der erste ist, der den Terminus "Religion" im heutigen Sinne verwendet) handelt über vieles, und dies sehr reizvoll auf subtile und polyseme Weise; die Faszination der Zeitgenossen läßt sich noch heute nachvollziehen. Wir werden diesen "instant classic" in einer der im Internet frei zugänglichen Ausgaben studieren.

WEITERE ANGABEN FOLGEN WENN DAS MODULHANDBUCH VORLIEGT!

Voraussetzungen für Scheinerwerb:

Essay (ca. 10000 Zeichen (= ca. 3 1/2 Seiten).

Literatur:

Der Text wird voraussichtlich in Kopie und elektronisch zur Verfügung gestellt.

Bemerkungen:

Wir lesen das englischsprachige Original.


Leibniz: Neue Abhandlungen über den menschlichen Verstand (1704)

Allgemeines

Veranstaltungsart: Hauptseminar (2stündig, E, PhG, PhA, GkTPh-N I)
Dozent: PD Dr. Sabrina Ebbersmeyer
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31, 225 / Dienstags, 10-12h / ab: 19. Oktober 2010

Beschreibung:

Gottfried Wilhelm Leibniz gehört zu den größten Philosophen des 17. Jahrhunderts und gilt als einer der letzten großen Universalgelehrten. In seinem Werk Neue Abhandlungen über den menschlichen Verstand entwirft Leibniz in Auseinandersetzung mit Locke seine komplexe Theorie des menschlichen Erkenntnisvermögens. In dem Seminar wollen wir anhand ausgewählter Kapitel dieses als Dialog verfassten Textes die zentralen Grundbegriffe der Philosophie Leibniz' herausarbeiten und die von ihm entwickelten Problemlösungen im Kontext der zeitgenössischen Debatten von Descartes bis Locke diskutieren. Dabei soll insbesondere auf die Frage fokussiert werden, wie Leibniz die durch die Philosophie Descartes' verschärfte Problematik der affektiven Natur des menschlichen Geistes löst.

Literatur:

wird zu Beginn des Semesters bekannt gegeben


Giovanni Boccaccio, Trattatello in laude di Dante

Allgemeines

Veranstaltungsart: Hauptseminar (2stündig, GPh, GkTPh-M/R, RPh, Ae, Eth)
Dozent: Prof. Dr. Thomas Ricklin
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, Raum E 206 / Dienstags, 16-18h / ab: 19. Oktober 2010

Beschreibung:

Boccaccios italienisch redigierte "Dante-Vita" (Trattatello in laude di Dante) ist die erste nachantike Biographie einer profanen Persönlichkeit. Natürlich kennt das Mittelalter unzählige Heiligen- und Königsviten (und einige wenige Autobiographien), doch mit seiner Biographie Dantes eröffnet Boccaccio der biographischen Schriftlichkeit ein neues Feld, denn der 1321 verstorbene Autor der "Commedia" wird unter seiner Feder um 1350 zur exemplarischen Persönlichkeit, deren Leben trotz des Fehlens traditioneller Legitimierungszusammenhänge festgehalten zu werden verdient. Nicht minder bedeutsam ist, dass Boccaccio Dantes Leben dazu benutzt, die Rolle des Dichters in der Gesellschaft als sinnstiftende Instanz neu zu bestimmen. In der "Dante-Vita" wird dem Dichter die Rolle zugewiesen, die dem Philosophen in der antiken Polis und dem Heiligen in der mittelalterlichen Gesellschaft idealer weise zuerkannt wurden. Das wenig beachtete kleine Werk lässt sich somit, — und Humanisten wie Leonardo Bruni und Giannozzo Manetti haben das durchaus getan — als frühes Manifest jener aufkeimenden Bewegung lesen, die wir heute als Renaissance bezeichnen. Genau dies wollen wir in diesem Seminar textnah, quellensicher und historisch instruiert tun.

Literatur:

NB: Boccaccios Dante-Vita ist mehrfach ins Deutsche übersetzt worden, unter anderem durch Edmund Kauer.


Humanismus in Bayern

Allgemeines

Veranstaltungsart: Hauptseminar (2stündig, Eth, P, Ae, GkTPh-M/R)
Dozent: Prof. Dr. Thomas Ricklin
(zusammen mit: Christian Kaiser , MA)
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, Raum E 210 / Mittwochs, 10-12h / ab: 20. Oktober 2010

Beschreibung:

Der europäische Humanismus der Renaissance gilt als Zeitalter der Entdeckung des Menschen. Im Rahmen ihres Rückbezugs auf die antike "Popularphilosophie" stellten sich die neuen Gelehrten dezidiert gegen gängige scholastische Wissenstraditionen. Die neuen studia humanitatis legten zwar wie die "Artisten" der Universitäten weiterhin Wert auf Grammatik, Rhetorik und Dialektik, richteten ihr Augenmerk aber zugleich verstärkt auf Geschichte und Moralphilosophie. Eine neue, enthusiastische Wertschätzung antiker Philosophen, Historiker und Dichter als Lehrmeister gelungenen Lebens breitete sich in ganz Europa aus. Dominiert wurde diese Kulturbewegung von den italienischen Humanisten. Von Italien aus gelangte das neue Bildungsprogramm indes schon bald in andere Regionen des Kontinents, nicht zuletzt in das Bayern der Wittelsbacher. Fünf Jahre, nachdem Herzog Ludwig der Reiche von Bayern-Landshut 1472 die Ingolstädter Hohe Schule (die spätere LMU) gegründet hatte, erhielt diese bereits einen Lehrstuhl für "Poetrei". Doch auch außeruniversitär taten sich einzelne bayerische Fürsten als Mäzene humanistischer Studien hervor.

Das Seminar wird sich mit Texten und Geschehnissen in, über und um das Bayern des 15. und 16. Jahrhunderts beschäftigen. Die Auswahl der Themen hängt von den Interessen der Teilnehmer ab. Untersuchen ließen sich z. B. die Rolle der bayerischen Klöster bei der "Wiederentdeckung" antiker Autoren; die Theorien des selbsternannten "philosophus" Konrad Celtis zur Reform des Bildungswesens; die Reden, Dichtungen und Übersetzungen Jakob Lochers (Philomusus); die ikonische Verfügbarmachung der Welt durch Hartmann Schedels Weltchronik; die ästhetischen Theorien Albrecht Dürers in Verbindung mit seiner Vitruv-Rezeption; die Kanonisierung der italienischen Frühhumanisten etwa durch Dietrich von Plieningen (Übersetzung von Poggio Bracciolinis "Invectio in delatores") oder Hieronymus Ziegler (Übersetzung von Boccaccios "De viris illustribus") oder die Frage, was der Münchner Herzog Albrecht der Weise mit Nikolaus von Kues’ Globusspiel zu tun hat. Weitere wichtige Autoren wären z. B. Aventinus, Johannes Reuchlin, Peter Apian oder Veit Amerbach.

Anhand eines intensiven philosophiehistorischen Blicks auf diese Region werden Bausteine zusammengetragen, die es am Ende ermöglichen sollen, ein kulturgeschichtlich anspruchsvolles Bild dessen zu entwerfen, wofür die Konzepte von "Philosophie" und "Humanismus" im bayrischen Raum des 15. und 16. Jahrhundert stehen könnten.

Literatur:

Texte (Auswahl):

  • Nikolaus von Kues, Dialogus de ludo globi / Gespräch über das Globusspiel, in: ders., Philosophisch-theologische Werke. Lateinisch-deutsch, Bd. 3, Hamburg 2002.
  • Konrad Celtis, Oratio in gymnasio in Ingelstadio publice recitata, Leipzig 1932.
  • Jakob Locher, genannt Philomusus, Trauerrede auf den Tod der Hedwig von Polen, Gemahlin Herzog Georgs von Bayern-Landshut, gehalten im Jahre 1502, zweisprachige Ausgabe, Landshut 1984.
  • Albrecht Dürer, Entwürfe zum „Lehrbuch der Malerei“, in: ders., Schriften und Briefe, hg. v. E. Ullmann, Leipzig 61993.
  • Hartmann Schedel, Weltchronik, kolorierte Gesamtausgabe von 1493, Augsburg 2004.
  • Hieronymus Ziegler, Vorrede zu: Giovanni Bocaccio, Furnemmste Historien und Exempel von widerwertigem Glück, mercklichem und erschröcklichem Unfahl, erbärmklichen Verderben und Sterben großmächtiger Kayser, Künig, Fürsten unnd anderer namhafftiger Herrn, Augspurg, Porthenbach, 1545 [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00002358/images/].


Freiheit in Florenz

Allgemeines

Veranstaltungsart: Hauptseminar (2stündig, P, Eth, GkTPh-M/R)
BA Philosophie: (Teil)modul: P 7.2.2 / ECTS: 6
Dozent: Prof. Dr. Thomas Ricklin
Ort / Zeit / Anfang: Schellingstr. 3 (S) - 007 / Dienstags, 10-12h / ab: 19. Oktober 2010

Beschreibung:

Gemeinhin beschränkt sich die Wahrnehmung der politischen Philosophie der Renaissance großzügig auf Machiavellis "Principe" (Der Fürst). Um diese unglückliche Fokussierung ein wenig aufzubrechen, sollen in diesem Seminar indes vor allem einige seiner unmittelbaren Vorgänger zu Wort kommen. Nach der Lektüre von und gemeinsamen Arbeit an Alamanno Rinuccinis "Dialog über die Freiheit" (Dialogus de libertate, 1479), Bartolomeo Scalas "Dialog über Gesetze und Gerichtsurteile" (De legibus et iudiciis dialogus, 1483) und Aurelio Lippo Brandolinis "Vergleich der Republik und der Königsherrschaft" (De comparatione reipublicae et regni, 1491) sowie — je nach Bedarf — weiterer entsprechender Werke ist dann möglicherweise auch wieder eine weniger voreingenommene Lektüre Machiavellis möglich.

Literatur:

NB: Sämtliche behandelten Texte sind in auch in modernen englischen oder italienischen Übersetzungen verfügbar.


Entwürfe idealer politischer Gemeinschaften in Antike, Renaissance und Zwanzigstem Jahrhundert

Allgemeines

Veranstaltungsart: Essaykurs (2stündig, P, GkTPh)
BA Philosophie: (Teil)modul: P 6.1 / ECTS: 7
Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstraße 31, 021 / Montags 14-16h / ab: 18 . Oktober 2010

Beschreibung:

Von Platons Politeia bis hin zu Verfassungen revolutionärer im 20. Jahrhundert entstandener Staaten zieht sich die Geschichte der Entwürfe "idealer" politischer Gemeinwesen und ihrer philosophischen Reflexion - mit berühmten Höhepunkten in der Renaissance. Die Veranstaltung behandelt die "klassischen" (und einige der weniger "klassischen") Texte.

WEITERE ANGABEN FOLGEN WENN DAS MODULHANDBUCH VORLIEGT!


Die Arbeit des Künstlers: Mythos und Wirklichkeit

Allgemeines

Veranstaltungsart: Seminar (2stündig)
BA Philosophie: (Teil)modul: P 7.2.4 / ECTS: 6
Dozent: Dr. Gabriele Sprigath
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, Raum M 101 / Mittwochs 16-18h / ab: 20. Oktober 2010

Beschreibung:

Das Werk des Künstler sei "wie lebendig" — seit Homers Schilderung des Hephaistos und seiner Werkstatt in der Ilias zieht sich dieser Mythos durch die europäische Kulturgeschichte. Er lebt in der Vorstellung von der "Lebendigkeit" des cyberspace fort.

Wir beschäftigen uns mit exemplarischen Erscheinungsformen dieses Mythos, wie z.B. Pygmalion, und ihren historischen Voraussetzungen im antiken Griechenland, in der christlichen Welt sowie in der sich seit dem 19. Jahrhundert entwickelnden Industriegesellschaft. Wir fragen, in welcher Eigenschaft der Werke diese Wirkung begründet ist.

Das Seminar führt ein in das systematische Arbeiten mit Texten.

Teilnahmevoraussetzungen:

Regelmäßige Anwesenheit, vorbereitende Textlektüre und Beteiligung an der Diskussion.

Voraussetzungen für Scheinerwerb:

s. Voraussetzungen; Referatbeitrag und schriftliche Seminararbeit.

Bemerkungen:

Theoretische Philosophie I b: Ästhetik


Doktorandinnen- und Doktorandencolloquium

Allgemeines

Veranstaltungsart: Doktoranden-Seminar (2stündig, GkTPh(Renaissance))
Dozent: Prof. Dr. Thomas Ricklin
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31, Raum 028 / Donnerstag, 10-12h / ab: 28. Oktober 2010

Beschreibung:

14tägig.


Descartes' Seelenlehre: Theorie, Quellen, Kritik

Allgemeines

Veranstaltungsart: Colloquium (2stündig, GkTPh(Renaissance)PhA, GkTPh-M/R, N I)
Dozent: PD Dr. phil. habil. Michaela Boenke
Ort / Zeit / Anfang: Nach Vereinbarung / nach Vereinbarung / ab: 22. Oktober 2010 Frau Boenke schreibt: " Interessenten werden gebeten, sich per Mail mit PD Dr. Michaela Boenke in Verbindung zu setzen (m.boenke@lrz.uni-muenchen.de). Als Termin für das 1. Treffen wird Freitag, 12.11. oder Fr, 19.11. jeweils 14h vorgeschlagen."

Beschreibung:

Das Kolloquium dient der Vertiefung anthropologischer und erkenntnistheoretischer Fragen, die die augenscheinliche Widersprüchlichkeit in Descartes' Psychologie (Zweisubstanzenlehre in den "Meditationen", Gedächtnis- und Affektenlehre in "De homine" und den "Leidenschaften der Seele") aufwirft. Diese Textgrundlage wird durch Rekurs auf zeitgenössische Theorien und Quellen (Telesio, Campanella) und auf Einwände seiner Kritiker in den histsorischen und theoretischen Kontext gesetzt.

Abhängig von der Teilnehmerzahl, findet die Veranstaltung nach Terminabsprache mit Teilnehmern als Blockveranstaltungen an Samstagen entweder bei mir oder in einem Seminarraum statt.

Bemerkungen:

Haupt/Oberseminar


Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten im Fach Philosophie (Propädeutikum)

"Montagspropädeutikum"

Allgemeines

Veranstaltungsart: Übung (2stündig)
BA Philosophie: (Teil)modul: P 1.3 / ECTS: 3
Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstraße 31, 021 / Montags 10-12h / ab: 18 . Oktober 2010

Beschreibung:

Die Veranstaltung versucht einen Überblick über das zum Studium der Philosophie nützliche Handwerkszeug, nützliche Fähigkeiten, sowie Wissen um Kontexte, Bedingungen und Möglichkeiten zu vermitteln.

Zu den Sitzungen dieser Veranstaltung werden (im Normalfall: wöchentlich) Übungsaufgaben gestellt. Zur Hilfe zur Überwindung etwaig auftretender Bearbeitungsprobleme und ggf. auch zur ausführlicheren Diskussion weiterführender Fragen werden Übungen/Tutorien zu dieser Veranstaltung angeboten (deren Besuch fakultativ ist).

Bemerkungen:

Näheres siehe - sobald vorhanden - im BA-Handbuch, und ab spätestens einige Wochen vor Semesterbeginn wird es auch Informationen zur Veranstaltung unter http://www.phil-hum-ren.uni-muenchen.de/LV/hckProp10w/ geben.


Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten im Fach Philosophie (Propädeutikum)

"Donnerstagspropädeutikum"

: Zusätzliche Veranstaltung, reagierend auf die unerwartet hohen Erstsemesterstudierendenzahl(en) im Wintersemester 2010

Allgemeines

Veranstaltungsart: Übung (2stündig)
BA Philosophie: (Teil)modul: P 1.3 / ECTS: 3
Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstraße 31, 021 / Donnerstags, 14-16h / ab: 21 . Oktober 2010

Beschreibung:

Die Veranstaltung versucht einen Überblick über das zum Studium der Philosophie nützliche Handwerkszeug, nützliche Fähigkeiten, sowie Wissen um Kontexte, Bedingungen und Möglichkeiten zu vermitteln.

Zu den Sitzungen dieser Veranstaltung werden (im Normalfall: wöchentlich) Übungsaufgaben gestellt. Zur Hilfe zur Überwindung etwaig auftretender Bearbeitungsprobleme und ggf. auch zur ausführlicheren Diskussion weiterführender Fragen werden Übungen/Tutorien zu dieser Veranstaltung angeboten (deren Besuch fakultativ ist).

Bemerkungen:

Näheres siehe - sobald vorhanden - im BA-Handbuch, und ab spätestens einige Wochen vor Semesterbeginn wird es auch Informationen zur Veranstaltung unter http://www.phil-hum-ren.uni-muenchen.de/LV/hckProp10w/ geben.


Tutoriumsübung zum Essaykurs Entwürfe idealer politischer Gemeinschaften in Antike, Renaissance und Zwanzigstem Jahrhundert

Allgemeines

Veranstaltungsart: Tutorium/Übung (2stündig, P, GkTPh(Renaissance))
BA Philosophie: (Teil)modul: P 6.2 / ECTS: 2
Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, Raum A U117 / Dienstags 16-18h / ab: 26. Oktober 2010

Beschreibung:

In dieser Veranstaltung werden die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Essaykurs erstellten Arbeiten mit ihnen besprochen.

WEITERE ANGABEN FOLGEN WENN DAS MODULHANDBUCH VORLIEGT!


Übung/Tutorium A zur Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten im Fach Philosophie

Allgemeines

Veranstaltungsart: Tutorium/Übung (2stündig)
BA Philosophie: (Teil)modul: zu P 1.3 / ECTS: 0
Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstraße 31, 128 / Mittwochs 14-16h / ab: 20 . Oktober 2010

Beschreibung:

Der Besuch dieser Veranstaltung ist fakultativ, und die wenigsten Teilnehmer/innen werden wohl an allen Sitzungen teilnehmen. Die Formate sind wechselnd (von 1-zu-1 oder 1-zu-2 Tutoriensitzungen zu praktischen und angeleiteten Übungen in Kleingruppen).

Die Veranstaltung dient zur Hilfe zur Überwindung von bei der Bearbeitung der Propädeutikumsaufgaben etwaig auftretender Probleme, und bietet Gelegenheit zu weiterführender Diskussion von im Propädeutikum angesprochenen Themen.

Bemerkungen:

Unterlagen zur "Hauptveranstaltung": http://www.phil-hum-ren.uni-muenchen.de/LV/hckProp10w/.


Übung/Tutorium B zur Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten im Fach Philosophie

Allgemeines

Veranstaltungsart: Tutorium/Übung (2stündig)
BA Philosophie: (Teil)modul: zu P 1.3 / ECTS: 0
Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstraße 31, 128 / Freitags 12-14h / ab: 22. Oktober 2010

Beschreibung:

Der Besuch dieser Veranstaltung ist fakultativ, und die wenigsten Teilnehmer/innen werden wohl an allen Sitzungen teilnehmen. Die Formate sind wechselnd (von 1-zu-1 oder 1-zu-2 Tutoriensitzungen zu praktischen und angeleiteten Übungen in Kleingruppen).

Die Veranstaltung dient zur Hilfe zur Überwindung von bei der Bearbeitung der Propädeutikumsaufgaben etwaig auftretender Probleme, und bietet Gelegenheit zu weiterführender Diskussion von im Propädeutikum angesprochenen Themen.

Bemerkungen:

Unterlagen zur "Hauptveranstaltung": http://www.phil-hum-ren.uni-muenchen.de/LV/hckProp10w/.



Ansprechpartner (Contact): Dr. Heinrich C. Kuhn (hck@lrz.uni-muenchen.de)
Dokument erstellt (Created): 2010-06-07
Dokument geändert (Last update): 2010-12-02