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Seminar für Geistesgeschichte und Philosophie der Renaissance:

Lehrveranstaltungen Sommersemester 2012



Nota bene: Nach den Erfahrungen der vergangenen Semester sollten Sie alles was folgt als bis zum faktischen Veranstaltungsbeginn vorläufig, provisorisch, bestenfalls teilgewiss betrachten. Konsultieren Sie — soweit möglich — mindestens auch die Angaben im LSF!

Dieses Dokument enthält:

Informationen zu:


David Hume: Philosophy and Literature

Allgemeines

Veranstaltungsart: Hauptseminar (2stündig, GkTPh(Renaissance)E, N I, PhA, PhG)
Dozent: Dr. Cecilia Muratori
(zusammen mit: Dr. James Vigus )
Ort / Zeit / Anfang: Schellingstr. 3 (R) , Raum 154 / Mittwochs, 8:30h s.t.-10h / ab: 18. April 2012

Beschreibung:

This course will introduce the fundamental elements of Hume’s thought, with particular focus on the relationship between philosophical argumentation and literary form. We will pay special attention to sceptical modes of thought, reading the Dialogues Concerning Natural Religion (posthumously published 1779) in depth. Other texts discussed in the course will include extracts from Hume’s first work, A Treatise of Human Nature, and from the two Enquiries, as well as the essays ‘The Sceptic’, ‘Of the Immortality of the Soul’ and ‘Of Suicide’. Useful preparation for the course will be to read the Dialogues Concerning Natural Religion.

Teilnahmevoraussetzungen:

Anmeldung : via LSF: 6. - 17. Februar 2012
Anmeldung erfolgt über separate Anmeldemaske (Gruppe 1)

Bemerkungen:

(NB: Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Institut für englische Philologie der LMU, Lehrstuhl von Prof. Dr. Christoph Bode, angeboten. Das Hauptseminar ist für Studenten der Philosophie und der englischen Literatur geeignet)


DoctorandInnen - MagistrandInnen-Kolloquium

Allgemeines

Veranstaltungsart: Magistranden- und Doktoranden-Seminar (2stündig, GkTPh(Renaissance))
Dozent: Prof. Dr. Thomas Ricklin
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, Raum E 212 / Donnerstags, 10-12h / ab: 26. April 2012

Beschreibung:

Näheres wird noch bekanntgegeben.

Bemerkungen:

14tägig?


Descartes' Anthropologie

Allgemeines

Veranstaltungsart: Colloquium (2stündig, GkTPh(Renaissance))
Dozent: PD Dr. phil. habil. Michaela Boenke
Ort / Zeit / Anfang: Amalienstr. 73A, Raum 106 / 23.-25. Juli, jeweils 10-16h / ab: 23. Juli 2012

Teilnahmevoraussetzungen:

Anmeldung per Mail an m.boenke@lrz.uni-muenchen.de bis 15.07.2012

Literatur:

Textgrundlage: Descartes, "Meditationen" und "Leidenschaften der Seele".


Latein LESEN lernen: Vornehmlich mittelalterliches und rinascimentales Latein für Philosophie-Interessierte

Allgemeines

Veranstaltungsart: Kurs (Übung) (2stündig, GkTPh(Renaissance))
Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstraße 31, Raum 128 / Freitags, 10-12h / ab: 20. April 2012

Beschreibung:

Lesen Sie Latein sehr viel weniger "fließend" als z.B. Englisch? Haben Sie Schwierigkeiten Zugang zu jenem Teil der philosophischen Tradition zu finden, dessen Texte nur auf Latein vorliegen? Wollen Sie daran etwas ändern? :

Nach Teilnahme an diesem einsemestrigen Kurs sollen die Studierenden (unabhängig vom Grad der Lateinkenntnisse, die sie mitbringen):

  • aufgrund der im Kurs erworbenen Kenntnisse der einschlägigen Abkürzungen in der Lage sein lateinische Texte die in der Renaissance gedruckt wurden zu lesen.
  • in der Lage sein Worte in nicht-klassischer Schreibweise entweder zu verstehen oder in einem Wörterbuch zu finden.
  • in der Lage sein (fast) jeden lateinischen Prosatext von 10 Seiten Länge binnen 30 Minuten zu lesen und zu verstehen.
  • in der Lage sein eine eher formale Zusammen fassung (will heißen: ein Inhaltsverzeichnis für einen Text ohne Inhaltsverzeichnis) eines lateinischen Prosatextes von ca. 150 Seiten Länge (des Textes, nicht der Zusammenfassung...) binnen 45 Minuten anzufertigen.
  • in der Lage sein binnen einer Woche ein Referat über einen lateinischen Text von ca. 100 Seiten Länge vorzubereiten.

Solche Fertigkeiten will der Kurs vermitteln.

Teilnahmevoraussetzungen:

  • Minimale, rostige, staubige, lückenhafte Lateinkenntnisse, gleich wann, wie und wo erworben reichen (ganz ohne solche wird die "Lernkurve" vermutlich gar zu steil).
  • Anmeldung bis spätestens 15. März 2012, per eMail an den Dozenten ( hck@lrz.uni-muenchen.de ), mit Angaben zum Umfang bereits vorhandener Lateinkenntnisse und zu den Gründen an dieser Veranstaltung teilnehmen zu wollen. (Antwort ob Teilnahme möglich ist folgt bald nach dem 15. März.)
  • Bemerkungen:

    Für Studierende aller Studiengänge!


    Tutorium zur Vorlesung "Geschichte der Philosophie I: Mittelalter und Renaissance"

    Allgemeines

    Veranstaltungsart: Tutorium (2stündig, GkTPh(Renaissance))
    BA Philosophie: (Teil)modul: / ECTS: 0
    Dozent: Sophie Knauerhase, stud. phil.
    Ort / Zeit / Anfang:

    Ab KW 20 oder 21 (bitte Tutoriumsleiterin befragen): Hauptgebäude, Raum A U 115 / Montags, 18-20h

    (Ursprünglich angekündigt und durchgeführt: Ludwigstraße 31, Raum 021 / Dienstags, 8-10h)

    / ab: 17. April 2012

    Beschreibung:

    Für Näheres bitte Tutoriumsleiterin befragen.


    Etienne de La Boétie: Über freiwillige Knechtschaft

    Allgemeines

    Veranstaltungsart: BA Lektürekurs Praktische Philosophie I (P 4.2) (2stündig, GkTPh(Renaissance), P, Eth)
    BA Philosophie: (Teil)modul: P 4.2 (und 5.2?) / ECTS: 3
    Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
    Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstraße 31, Raum 021 / Donnerstags, 10-12h / ab: 19. April 2012

    Nota bene: Zu diesem Kurs gibt es ein Tutorium, veranstaltet durch Andrea Messner, Dienstags von 14-16h, in Ludwigstraße 31, Raum 029.

    Beschreibung:

    Warum und wie unterwerfen sich Menschen freiwillig der Herrschaft anderer, insbesondere im politischen Bereich? Und was geschieht wenn sie es nicht tun? Hiervon und von anderem handelt Étienne de la Boéties Abhandlung über freiwillige Knechtschaft "Discours de la servitude volontaire" (ca. 1549, mit umfangreicher und vielfältiger Rezeption bis heute).

    Es wird bewusst keine bestimmte der zahlreichen Ausgaben und/oder Übersetzungen des Textes empfohlen, dafür aber als Einführung nachdrücklich: Lars Friedrich Rackwitz: Struktur und Lesarten des Discours de la servitude volontaire (Münchner Magisterarbeit von 2009, URL: http://www.phil-hum-ren.uni-muenchen.de/SekLit/maFR110926.pdf bzw. http://is.gd/FR2009a )

    Bemerkungen:

    Vermutlich auch als BA Lektürekurs Geschichte der Philosophie I (P 5.2) belegbar: Bitte LSF konsultieren.


    Geschichte der Philosophie II (MA) bez. Geschichte der Philosophie I (BA 120)

    Allgemeines

    Veranstaltungsart: BA Vorlesung Geschichte der Philosophie I (P 5.1) (2stündig, GkTPh-M/R)
    BA Philosophie: (Teil)modul: P 5.1 / ECTS: 3
    Dozent: Prof. Dr. Thomas Ricklin
    Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, Raum A 240 / Montags, 16-18h / ab: 16. April 2012

    Beschreibung:

    Die Einführungsvorlesung hat die europäische Philosophiegeschichte vom 13. bis 16. Jahrhundert zum Gegenstand. In diesen vier Jahrhunderten kommt es im Feld der Philosophie zu grundlegenden Reorganisationen und epochalen Brüchen: der arabische und der griechische Aristoteles sickert in Europa ein und wird zum Philosophus schlechthin geadelt; die Universität wird erfunden und die Scholastik der Sentenzen mit Hilfe Ciceros und Senecas verteufelt und im Geiste Lukians gründlich verlacht; Plato hält seinen triumphalen Einzug und lässt italienische Gelehrte von der Liebe schwärmen; während deutsche Handwerker die beweglichen Lettern erfinden, die die intellektuellen Produktionsbedingungen revolutionieren werden; angesichts der 'Entdeckung' einer neuen Welt geraten die Philosophen ins staatsutopische Träumen, während die Araber und die Juden sich endgültig aus Westeuropa vertrieben sehen, die römische Kirche, die es sich in der Pracht der Renaissance wohl ergehen lässt, weiß nicht auf ihre Kritiker zu reagieren und sieht sich schließlich mit der Reformation konfrontiert und mit einem Kosmos, der statt geozentrisch um die Erde nun heliozentrisch um die Sonne kreist.

    Bemerkungen:

    Hierzu gibt es vermutlich ein "Tutorium zur Überblicksvorlesung Geschichte der Philosophie II (MA) bez. Geschichte der Philosophie I (BA 120) " durch N.N.. Näheres wird ggf. noch bekanntgegeben.


    Kosmologie und Paradigmenwechsel in der Renaissance: Thomas Kuhn und die kopernikanische Revolution

    Nota bene: diese Veranstaltung muss wegen eines Auslandsaufenthaltes des Dozenten leider entfallen. Sie wird u.U. als Blockseminar im Wintersemester 2012/2013 nachgeholt werden.

    Allgemeines

    Veranstaltungsart: BA Lektürekurs Geschichte der Philosophie I (P 5.2) (2stündig, GkTPh(Renaissance))
    BA Philosophie: (Teil)modul: P 5.2 (u.a. auch noch anderes: → LSF) / ECTS: 3
    Dozent: Dr. Daniel Di Liscia
    Ort / Zeit / Anfang: Edmund-Rumpler-Strasse 13, Raum B 117 / Mittwochs 10-12h / ab: 18. April 2012

    Beschreibung:

    In der Philosophie, in der Geschichte, in der Theologie und in den verschiedenen Wissenschaften stellt die Zeit der so genannten copernicanischen Revolution eine faszinierende Zeit dar, mit der es lohnt, sich auseinanderzusetzen.

    Ziel des Hauptwerks von Thomas S. Kuhn (1922-1996) The Structure of Scientific Revolutions (1962) war es, dem historischen Ansatz einen Platz gegenüber den bis dahin "abstrakter" durchgeführten Analysen von wissenschaftlichen Theorien zu sichern. Dafür, daß dieses Ziel schon sehr früh erreicht wurde, spricht der fulminante Erfolg von The Structure. Dabei wird jedoch oft vergessen, daß Kuhn vieles, das als Kern dieses Werkes zu betrachten ist, schon in seinem früheren Werk über die kopernikanische Revolution, The Copernican Revolution (1957) vorgedacht und vorweggenommen hat. Hier untersuchte Kuhn die verschiedenen Bruchlinien mit dem vorangegangenen Weltbild, und zwar indem er sowohl die innere Entwicklung der astronomisch-kosmologischen Begrifflichkeit berücksichtigte, als auch viele der äußeren Umstände.

    Literatur:

    • Thomas S. Kuhn:
      • Haupttext für das Seminar: The Copernican Revolution: Planetary Astronomy in the Development of Western Thought, Cambridge Mass: Harvard University Press, 1957.
      • Zur Ergänzung, auch von Thomas Kuhn:
        The Structure of Scientific Revolutions, Chicago: University of Chicago Press (1970, 2. Auflage mit einem bemerkenswerten Postscript). Deutsch: 2., rev. u. erg. Aufl. Nachdr. 2002.
      • Ausgewählte Aufsätze aus: The Essential Tension. Selected Studies in Scientific Tradition and Change, Chicago: University of Chicago Press, 1977.
    • Zu Thomas S. Kuhn siehe:
      • Paul Hoyningen-Huene: Die Wissenschaftsphilosophie Thomas S. Kuhns (Vieweg, 1989)
      • Für einen Überblick über Thomas Kuhns Wissenschaftstheorie mit einer gut zusammengestellten Literaturliste siehe A. Bird, http://plato.stanford.edu/entries/thomas-kuhn, Edward N. Zalta (ed.), 22.10.07, substantive revision Aug 11, 2011). Winter 2011 Edition).

    Bemerkungen:

    Unsere Seminararbeit ist einfach und deutlich geplant: sie besteht darin, das ganze Buch von Kuhn durchzuarbeiten und zwar sowohl in gemeinsamen Lektüren als auch durch Referaten. Gelegentlich sollen auch einige der von Kuhn analysierten Quellen (in deutscher Übersetzung) und einige Kapitel bzw. Passagen aus anderen Texten von Kuhn herangezogen werden. Ein gemeinsamer Besuch der Astronomieabteilung des Deutschen Museums ist geplant.


    Ausgewählte Texte zur Philosophiegeschichte des Mittelalters und der Renaissance (zur Vorlesung Geschichte der Philosophie I)

    Allgemeines

    Veranstaltungsart: BA Lektürekurs Geschichte der Philosophie I (P 5.2) (2stündig, GkTPh(Renaissance))
    BA Philosophie: (Teil)modul: P 5.2 / ECTS: 3
    Dozent: Prof. Dr. Thomas Ricklin
    Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, Raum M 209 / Dienstags, 10-12h / ab: 17. April 2012

    Beschreibung:

    Grundlage des Lektürekurs ist das Werk "Über die Fragwürdigkeit, ja Nichtigkeit der Wissenschaften, der Künste und Gewerbe" des Agrippa von Nettesheim. Im Jahr 1526 verfasst steht dieses Werk in der Tradition der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Wissenschaftseinteilungen. Allerdings bricht es mit dieser Tradition zugleich radikal, denn Agrippa unterzieht die zeitgenössische Praxis der einzelnen Disziplinen einer radikalen Kritik. Das Werk kann somit als Einführung in das traditionelle Wissenschaftssystem und als Aufruf zu dessen Überwindung gelesen werden, womit es exemplarisch zwei Zugangsweisen zum Wissen verkörpert, die noch immer als Voraussetzung allen kritischen Denkens gelten dürfen.

    Literatur:

    Agrippa von Nettesheim, Über die Fragwürdigkeit, ja Nichtigkeit der Wissenschaften, der Künste und Gewerbe, mit einem Nachwort hrsg. v. S. Wollgast, übersetzt und mit Anmerkungen versehen v. G. Güpner, Berlin 1993


    Zur Genese des Geschichtsbildes "Antike-Mittelalter-Renaissance /Neuzeit / Moderne /Postmoderne"

    Allgemeines

    Veranstaltungsart: BA Seminar Theoretische Philosophie Ib (2stündig, Ae, GkTPh(NI), GkTPh(NII))
    BA Philosophie: (Teil)modul: P 7.2.4 / ECTS: 6
    Dozent: Dr. Gabriele Sprigath
    Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 25, Raum D 4b / 24.-26. Juli, jeweils 9h-17:30h / ab: 24. Juli 2012

    Beschreibung:

    Im ersten Seminar der geplanten Folge von drei wissenschaftsgeschichtlichen Seminaren stehen folgende Texte im Mittelpunkt:

    • Kant, Immanuel: Idee einer allgemeinen Geschichte in weltbürgerlicher Absicht (1784)
    • Friedrich Schiller: Was heißt und zu welchem Ende studiert man Universalgeschichte (1789)
    • Johann Gottfried Herder: Briefe zur Beförderung der Humanität (1793)
    • Friedrich Immanuel Niethammer: Der Streit des Philanthropinismus und Humanismus in der Theorie des Erziehungs- Unterrichts unsrer Zeit(1808)

    Wir erarbeiten uns die Bedeutungen, die mit der Bildung der Begriffe "Mittelalter", "Renaissance", "Humanismus" und "Weltbürger" in der deutschen Aufklärung einhergehen.

    Das Seminar führt in die systematische Arbeit mit Texten ein.

    Teilnahmevoraussetzungen:

    Übernahme einer Textpräsentation, Anmeldung per e-mail bis zum 1. April .

    Bemerkungen:

    Blockseminar: 24.- 26. Juli 2012


    Weisen des Schreibens zur Philosophie und Geistesgeschichte der Renaissance

    Allgemeines

    Veranstaltungsart: BA Seminar Geschichte der Philosophie Ib (P 9.2.4) (2stündig, GdP-M/R, GdP-N I, GdP-N II, GPh, E)
    BA Philosophie: (Teil)modul:
    9.2.4 (und weitere) / ECTS: 6
    Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
    Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstraße 31, Raum 021 / Donnerstags, 16-18h / ab: 19. April 2012

    Beschreibung:

    Die Weisen wie über Texte, Autorinnen und Autoren, Kontexte der Philosophie der Renaissance geschrieben wurde und wird (von Trithemius [Ende des 15. Jahrhunderts] bis heute) sind vielfältig. Einige der dabei zu lösenden (und ganz, oder teilweise, oder gar nicht gelösten) dabei aufgetretenen und auftretenden Probleme stellen sich ähnlich für alle Epochen als Gegenstand der Philosophiehistorie, andere sind der Beschäftigung mit der Philosophie der Renaissance eigen.

    Das Seminar dient der Lektüre und Diskussion ausgewählter Texte zu Texten, Autorinnen und Autoren, Kontexten der Philosophie der Renaissance. Sowohl Reflexion eigenen philosophiehistorischen Arbeitens, als auch Kenntnisse zu Texten, Autorinnen und Autoren, Kontexten der Philosophie der Renaissance die in den untersuchten Sekundärtexten behandelt werden werden (so steht zu hoffen) zu den Folgen einer Teilnahme an diesem Seminar gehören.

    Teilnahmevoraussetzungen:

    Kenntnisse des Lateinischen und verschiedener europäischer Volkssprachen auf Seite der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind hochwillkommen, aber (abgesehen von Deutsch und Englisch) nicht erforderlich.

    Bemerkungen:

    Bitte auch LSF konsultieren.


    Erasmus und Machiavelli über den Fürsten

    Allgemeines

    Veranstaltungsart: BA Seminar Geschichte der Philosophie Ib (P 9.2.4) (2stündig, P, Eth, GkTPh(Renaissance))
    BA Philosophie: (Teil)modul: P. 9.2.4 / ECTS: 6
    Dozent: Prof. Dr. Thomas Ricklin
    Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, Raum E 210 / Mittwochs, 16-18h / ab: 18. April 2012

    Beschreibung:

    Machiavellis Schrift "Il principe / Der Fürst" gehört zu den bekanntesten philosophischen Werken der italienischen Renaissance und steht, wie eigens für Manager und Spitzenbeamte konzipierte Ausgaben belegen, auch heute noch hoch im Kurs. Wir für unseren Teil wollen eine philosophiehistorische Lektüre dieses Klassikers versuchen. Dabei sollen nicht nur Machiavellis Quellen wie z.B. Aristoteles und Egidius Romanus beigezogen werden. Wir wollen auch darauf achten, wie andere Fürstenberater ihren Gegenstand angehen. Deshalb lesen wir auch "Die Erziehung des christlichen Fürsten" des Erasmus. Es geht ausdrücklich nicht darum, die beiden Schriften einander entgegen zu setzen oder Erasmus gar als Antwort auf Machiavelli zu verstehen. Primäres Anliegen ist es vielmehr, eine historisch instruierte Lektüre der beiden Texte zu betreiben und präzis zu erfassen, inwiefern sich Machiavellis Analysemöglichkeiten von den Möglichkeiten anderer zeitgenössischer Theoretiker, allen voran Erasmus, unterscheiden.


    Forschungskolloquium mit Begleitübung: Geschichte der Philosophie ca. 1350-ca. 1650, Politische Philosophie Antike bis 17. Jhd.

    Allgemeines

    Veranstaltungsart: BA Forschungskolloquium mit Begleitübung (WP 3.1 & 3.2) (4stündig, GkTPh(Renaissance), P)
    BA Philosophie: (Teil)modul: WP 3.1 & WP 3.2 / ECTS: 6 + 3
    Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
    Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstraße 31, Raum 028 (Forschungskolloquium) / Ludwigstraße 31, Raum 021 (Begleitübung), / Montags, 10-12h (Forschungskolloquium) & 14-16h (Begleitübung) / ab: 16. April 2012

    Beschreibung:

    Im Kolloquium: Vorstellung und Diskussion von Entwürfen und Texten (vornehmlich oder ausschließlich) der Teilnehmer/innen zur Geschichte der Philosophie zwischen ca. 1350 bis ca.1650 (aber ohne Descartes) und zu Themen der Politischen Philosophie von der Antike bis zum 17. Jahrhundert. Zudem Gelegenheit zur gemeinsamen Erörterung (und Lösung) von bei der Beschäftigung mit derlei Themen auftretenden Problemen, verwendbaren Methoden, etc..

    In der Begleitübung: Betreuung von in Vorbereitung und/oder im Werden begriffener Arbeiten der Teilnehmer/innen zur Geschichte der Philosophie zwischen ca. 1350 bis ca.1650 (aber ohne Descartes) und zu Themen der Politischen Philosophie von der Antike bis zum 17. Jahrhundert. Zudem Gelegenheit zur Erörterung (und Lösung) von bei der Beschäftigung mit derlei Themen auftretenden Problemen im kleinen und kleinsten Kreise.

    Teilnahmevoraussetzungen:

    Studierende die Betreuung zu / Teilnahme mit einem Thema zur Politischen Philosophie wünschen: mögen bitte beachten, dass ich nur für Arbeiten mit mindestens auch historischem Fokus zur Verfügung stehe.

    Bemerkungen:

    Die Begleitübung beginnt erst in der 2. Semesterwoche.



    Ansprechpartner (Contact): Dr. Heinrich C. Kuhn (hck@lrz.uni-muenchen.de)
    Dokument erstellt (Created): 2012-02-02
    Dokument geändert (Last update): 2012-05-25