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Seminar für Geistesgeschichte und Philosophie der Renaissance:

Lehrveranstaltungen Wintersemester 2013/2014



Nota bene: Da sehr viele unserer Lehrveranstaltungen für mehr als einen Studiengang und mehr als ein (Teil-)Modul einschägig sind, haben wir sie hier nur nach ungefährer chronologischer Einordnung der Gegenstände und Dozent/inn/ennamen sowie Veranstaltungstitel geordnet. Nach den Erfahrungen der vergangenen Semester sollten Sie alles was folgt als bis zum faktischen Veranstaltungsbeginn vorläufig, provisorisch, bestenfalls teilgewiss betrachten. Konsultieren Sie — soweit möglich — auch die Angaben im LSF und ggf. auch die Person die die jeweiligen Lehrveranstaltungen abhält!

Dieses Dokument enthält:

Informationen zu:


Machiavelli: De principatibus ("Der Fürst")

Allgemeines

Veranstaltungsart: BA Lektürekurs Klassiker (2stündig, GkTPh(Renaissance), P, GPh)
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • BA Studiengang Philosophie (Nebenfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)

Dozent: Dr: Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, M 010 / Donnerstags 10-12h / ab: 17. Oktober 2013

Beschreibung:

2013 wird das Fünfhundertjahresjubiläum von Machiavellis berühmtester Schrift, De principatibus ("Der Fürst") gefeiert.

Wir wollen diesen Text gemeinsam lesen, in Kontexten anderer Texte studieren, diskutieren.

Literatur:

Es gibt 2 neuere kritische Ausgaben des Textes:

  • Niccolò Machiavelli (ed. Giorgio Inglese): De principatibus, Roma [Istituto Storico Italiano per il medio evo] 1994
  • Niccolò Machiavelli (edd. Mario Martelli & Nicoletta Marcelli): Il Principe, Roma [Salerno] 2006

M.W. stützt sich keine der zahlreichen Übersetzungen in andere Sprachen auf eine dieser Editionen (von denen ich die erste bevorzuge ohne die zweite zu verachten); daher steht Ihnen - so Sie eine Übersetzung benutzen wollen - die Wahl der Übersetzung frei (es gibt auch kostenlos im Internet erhältliche).


Tiere essen - Menschen essen: Klassische Gründe und Gegengründe zwischen Vegetarismus und Anthropophagie

Allgemeines

Veranstaltungsart: BA Lektürekurs und Seminar (2stündig, GkTPh(Renaissance), AEth, PhA, GdP-A/M, GdP-N I)
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • BA Studiengang Philosophie (Nebenfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)

Dozent: Dr. Christian Kaiser
Ort / Zeit / Anfang: Theresienstraße 39, EG, Hörsaal B 004. / Blockveranstaltung! / ab: 24. Februar 2014

Beschreibung:

Die Frage, ob der Mensch Tiere essen darf, ist seit den Anfängen der abendländischen Philosophie fester Bestandteil sowohl ethischer als auch anthropologischer Reflexion. Vor allem Denker bzw. Schulen, die im Wesen des Menschen etwas noch zu Verwirklichendes erkennen möchten, das über seinen gerade aktuellen Status hinausweist, plädieren regelmäßig für die Fleischabstinenz. Als Gründe dafür dominieren neben der Vorstellung einer Läuterung oder Reinhaltung der körperlichen Existenz auch die Einübung des Respekts gegenüber den tierischen Mitwesen, sei es um ihrer selbst willen oder um die naturgemäße menschliche Grausamkeit durch habituelle Empathie zu überwinden. Demgegenüber herrschen die Gegenpositionen vor, die den Menschen in seiner Eigenschaft als physisches Wesen dermaßen in das Tierreich eingeordnet sehen, dass bereits dadurch der karnivore Drang ausreichend legitimiert zu sein scheint. In seltener Konsequenz steht in diesem Zusammenhang mitunter auch das uralte Tabu zur Disposition, das den „Kannibalismus“ verbietet; Fleisch sei eben immer nur Fleisch, und der Mensch schließlich auch nur ein Tier.

Das Blockseminar behandelt philosophische Stellungnahmen u. a. von Pythagoras, Empedokles, Platon, Diogenes, Epikur, Plutarch, Porphyrios, Hieronymus, Thomas von Aquin, Paracelsus, Montaigne, Campanella, Bentham, Schopenhauer und Schweitzer. Am Ende sollte es übrigens möglich sein, Albert Schweitzers "Ehrfurchtsethik" nicht nur in ihrem argumentativen Gehalt, sondern auch in ihrer historischen Selbsteinschätzung kritisch zu beleuchten, versteht sie sich doch ausdrücklich als transzendent gegenüber den im Seminar zu behandelnden Gründen und Gegengründen.

Teilnahmevoraussetzungen:

Interessierte Studierende melden sich bitte im Laufe der Vorlesungszeit des Wintersemesters direkt beim Dozenten an: christian.kaiser@lrz.uni-muenchen.de

Alles Weitere (zusätzliche Vorabinformationen, Seminarplan, Referatverteilung usw.) erfolgt dann per E-Mail.

Literatur:

Dombrowski, Daniel A.: The Philosophy of Vegetarianism. Amherst: University of Massachusetts Press 1984.

Avramescu, Catalin: An Intellectual History of Cannibalism. Princeton: Princeton University Press 2009.

Beauchamp, Tom L./Frey R. G. (Hrsg.): The Oxford Handbook of Animal Ethics. New York: Oxford University Press 2011.

Bemerkungen:

BLOCKVERANSTALTUNG: Das Blockseminar findet am 24.02., 25.02. und 26.02.14 jeweils von 10 bis 17 Uhr statt.


Die Querelle des Femmes — Texte zur Debatte über die Geschlechter in der Renaissance

Allgemeines

Veranstaltungsart: Essaykurs (2stündig, GkTPh(Renaissance))
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • MA Studiengang Philosophie (i.w.S.)
  • MA Studiengang Mittelalter- und Renaissancestudien

Dozent: Annika Willer, M.A.
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, E 210 / Dienstags 16-18h / ab: 15. Oktober 2013

Beschreibung:

Jahrhundertelang wurde während der Renaissance und frühen Neuzeit in vielen europäischen Ländern darum gestritten, was Frauen oder Männer seien, was sie können und dürfen. Cornelius Agrippa von Nettesheim beweist die Überlegenheit der Frauen, Giuseppe Passi schreibt einen Katalog ihrer Fehler und ein Anonymus fragt gar, ob die "Weiber" Menschen seien. Die Debatte wurde aber nicht nur von Männern geführt, sondern auch durch starke Frauenstimmen geprägt: Moderata Fonte beweist in ihrem geistreichen Dialog zwischen sieben Frauen das Verdienst des weiblichen Geschlechts, Lucrezia Marinella dekonstruiert misogyne Autoritäten und Arcangela Tarabotti wütet gegen die Zwangsklaustration junger Mädchen. In diesem Essaykurs wollen wir verschiedene Texte des Geschlechterstreits, der Querelle des Femmes, lesen und uns so einem Verständnis der Funktionsweise dieser Debatte nähern. Ein Schwerpunkt wird auf den Texten der eben genannten drei Autorinnen liegen, aber auch andere Stimmen werden gehört werden. Während wir im Kurs selbst Primärtexte erarbeiten, werden wir uns in dem Tutorium des Kurses dem Essayschreiben zuwenden. Da wir mit englischen oder deutschen Übersetzungen der Texte arbeiten werden, ist nur die Bereitschaft zu englischen Lektüre Voraussetzung.

Literatur:

Vorraussichtliche Kursliteratur (Ergänzungen nach Teilnehmerinteressen möglich):

Heinrich Cornelius Agrippa von Nettesheim, De nobilitate et praecellentia foeminei sexus, übers. von Otto Schönberger, Königshausen & Neumann, Würzburg 1997, S. 113.

Julie D. Campbell u. Maria Galli Stampiano (Hrsg.): In Dialogue with the Other Voice in Sixteenth Century Italy: Literary and Social Contexts for Women's Writing, Centre for Reformation and Renaissance Studies, Toronto 2011.

Moderata Fonte, Das Verdienst der Frauen, übersetzt von Daniela Hacke, Beck, München 2001.

Lucrezia Marinella, The nobility and excellence of women, and the defects and vices of men, Univ. of Chicago Press, Chicago 1999.

Arcangela Tarabotti, Paternal Tyranny, übers. von Letizia Panizza, The University of Chicago Press, Chicago/London 2004.

Elisabeth Gössmann (Hrsg.), Ob die Weiber Menschen seyn, oder nicht? Iudicium, München 1996.

Zur Vorbereitung/Einführung wird empfohlen:

Gisela Bock, Frauen in der europäischen Geschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart, Beck, München 2000, Kapitel 1.


Übung zum Essaykurs "Die Querelle des Femmes"

Allgemeines

Veranstaltungsart: Tutorium/Übung (2stündig, GkTPh(Renaissance))
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • MA Studiengang Philosophie (i.w.S.)
  • MA Studiengang Mittelalter- und Renaissancestudien

Dozent: Annika Willer, M.A.
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, B 011 / Freitags, 10-12h / ab: 18. Oktober 2013

Beschreibung:

Tutorium/Begleitübung zum Essaykurs.

Teilnahmevoraussetzungen:

Teilnahme am Essaykurs.


Descartes' Meditationen

Allgemeines

Veranstaltungsart: BA Lektürekurs Klassiker (2stündig, GkTPh(Renaissance), E, PhG, GdP-N I)
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • BA Studiengang Philosophie (Nebenfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)

Dozent: PD Dr. Sabrina Ebbersmeyer
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, M 203 / Donnerstag 12-14h / ab: 24. Oktober 2013

Beschreibung:

Bei Descartes‘ Meditationes de prima philosophia (1641) handelt es sich um einen Schlüsseltext der Metaphysik und Erkenntnistheorie, welcher zugleich den Beginn der neuzeitlichen Philosophie markiert. In dem Seminar wollen wir durch eine genaue und aufmerksame Lektüre des Textes einen Einblick in die Grundlagen der Erkenntnistheorie Descartes‘ gewinnen. Dabei werden wir Descartes‘ Argumentation genau rekonstruieren und auf ihr Voraussetzungen und ihre Schlüssigkeit hin überprüfen. Eine besondere Bedeutung wird die Analyse und kritische Interpretation folgender Begriffe erhalten: Gewissheit, Wahrheit, Verstand, Vernunft, Vorstellungskraft, Sinnlichkeit, Körper, Natur, Gott, natürliches Licht.

Literatur:

Der Text liegt in vielen verschiedenen Übersetzungen vor, für das Seminar ist eine Textausgabe mit lateinischem Originaltext erwünscht. Weitere Literatur wird zu Beginn des Seminars bekannt gegeben.


Die Vorbereitung der Galileischen "Wissenschaft der Bewegung" im aristotelischen Spätmittelalter

Allgemeines

Veranstaltungsart: Fortgeschrittenenseminar (2stündig, WT, NPh, GdP-M/R)
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • BA Studiengang Philosophie (Nebenfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • MA Studiengang Philosophie (i.w.S.)
  • MA Studiengang Mittelalter- und Renaissancestudien

Dozent: Dr. Daniel Di Liscia
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, E 206 / Mittwoch, 10-12h / ab: . Oktober 2013

Beschreibung:

Der Leser dieses Seminartitels wird sich fragen, ob dort nicht ein grober Fehler, eine illegitime Zusammensetzung von Kategorien oder mindestens ein Versehen begangen wurde. Galilei und das Mittelalter in einer Beziehung? Eine "Vorbereitung" des absoluten Anfangs der Physik als Wissenschaft — und somit unseres modernen Weltbildes — in Zeiten der Dunkelheit? Denn nach einer weit verbreiteten Meinung sei unsere moderne mathematische Physik im vollen Format erst im 17. Jahrhundert erschienen, und zwar in dem Werk von Isaac Newton (1643-1727), welches sich wiederum auf einige einzelne Leistungen von Wissenschaftlern seiner Generation oder höchsten der vorigen Generation stütze.Unter all diesen käme insbesondere Galileo Galilei (1564-1642) das große Verdienst zu, mit den natur(un)wissenschaftlichen Spekulationen des Aristoteles und der mittelalterlichen Aristoteliker gebrochen und ein für alle Mal die Physik so kreiert zu haben, wie sie heute in der Tat ist: eine streng auf Erfahrung und Mathematik basierte Wissenschaft. Soweit die üblich, noch immer weit verbreitete Auffassung.

Wer jedoch so denkt, macht nicht nur einen Fehler, sondern — was für Geisteswissenschaftler nicht zulässig ist — behandelt eine schwerwiegende Frage unkritisch. Dieses Seminar will deshalb ein sinnvolles, seriöses Forum zur Diskussion der Hintergründe der Entstehung der modernen Physik bieten, welche über die Jahrhunderte hinweg als paradigmatische Wissenschaft der Naturerkenntnis angesehen wurde. Im Vordergrund stehen die Fragen der "Theoriendynamik", die seit Pierre Duhem und Thomas Kuhn einen klassischen Kern der wissenschaftstheoretischen Diskussion ausmachen. Interessierte an der Ideengeschichte des Mittelalters und der Renaissance werden Gelegenheit finden, verschiedene Verbindungspunkte und Schnittstellen beider Epochen zu thematisieren. Das Seminar berücksichtigt außerdem die Entwicklung der aristotelischen Tradition im Bereich der Naturphilosophie und teilweise auch der Logik.

Fokussiert werden soll auf das Problem der Mathematisierung der Natur, sowohl bei Galilei als auch bei vorherigen Autoren. Wir starten mit den Lektüre und Diskussion von einigen ausgewählten Stellen in Aristoteles’ Physik und Zweiten Analytiken, in denen die Beziehungen zwischen Mathematik und Physik maßgeblich festgelegt wurden. Im Anschluss daran nehmen wir zur Analyse diese wissenschaftstheoretischen Grundsätze bei Thomas von Aquin und Jean Buridan auf. Dann verlassen wir den Bereich der reinen wissenschaftstheoretischen Diskussion und gehen ins physikalische Feld über, dessen Hauptgegenstand die Bewegung ist. Hierbei konzentrieren wir uns auf die spannende logisch-mathematische Behandlung der Qualitäten und Bewegungen bei den Oxford-Calculatores (Thomas Bradwardine, William Heytesbury und Richard Swineshead) und auf die Anwendung der Geometrie in Nicole Oresmes bahnbrechender Lehre der "configurationes". Schließlich werden wir einige Abschnitte von Galileis Jugendschriften zur Diskussion heranziehen und dann auf seine berühmte Discorsi eingehen, in denen er seine neue Wissenschaft der Bewegung darstellte.

Teilnahmevoraussetzungen:

Englisch (Lektüre)


Renaissance, Humanismus, Fortschritt: Wertesysteme und die Folgen

Allgemeines

Veranstaltungsart: BA Lektürekurs und Seminar (2stündig, GkTPh(Renaissance), WT, E, GPh, GdP-N II)
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • BA Studiengang Philosophie (Nebenfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)

Dozent: Dr. Gabriele Sprigath
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, F 007 / Mittwoch 16-18h / ab: 16. Oktober 2013

Beschreibung:

Wie bereits in den ersten drei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts wird das Geschichtsbild "Antike-Mittelalter-Renaissance/Neuzeit" neuerdings aus unterschiedlichen Blickwinkeln wieder hinterfragt und in Frage gestellt. In der Lektüre ausgewählter Texte erarbeiten wir uns die Bedeutungen der Termini Renaissance, Humanismus und Fortschritt mit den geschichtlichen Zusammenhängen, in denen sie entstanden sind, und fragen nach den ihnen zugrunde liegenden Wertesystemen. In den sich dabei eröffnenden Einsichten in die Philosophiegeschichte greifen wir die in der deutschen Aufklärung geprägte Vorstellung vom "Weltbürger" auf und fragen nach dem Sinn von Geschichte in der globalisierten Gesellschaft des 21. Jahrhunderts.

Teilnahmevoraussetzungen:

Übernahme einer Textpräsentation, regelmäßige Anwesenheit und Teilnahme an der Diskussion

Bemerkungen:

Das Seminar führt ein in das systematische Arbeiten mit Texten.


Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten im Fach Philosophie (Propädeutikum)

Allgemeines

Veranstaltungsart: Übung (2stündig, E, WT, Aeth)
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)

Dozent: Dr: Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, M 014 / Montags, 14-16h / ab: 14. Oktober 2013

Beschreibung:

Überzeugend argumentieren. Schreiben. Vortragen. Literatur suchen, finden, verwenden, verzeichnen. Philosophische Texte gründlich und oberflächlich lesen. Zeitmanagement. Strukturen, Stellen, Stipendien. Und manches mehr:

Die Veranstaltung versucht einen Überblick über das zum Studium der Philosophie nützliche Handwerkszeug, nützliche Fähigkeiten, sowie Wissen um Kontexte, Bedingungen und Möglichkeiten zu vermitteln.

Zu den Sitzungen dieser Veranstaltung werden (im Normalfall: wöchentlich) Übungsaufgaben gestellt. Zur Hilfe zur Überwindung etwaig auftretender Bearbeitungsprobleme und ggf. auch zur ausführlicheren Diskussion weiterführender Fragen wird eine Übung/Tutorium zu dieser Veranstaltung angeboten (deren/dessen Besuch fakultativ ist).

Bemerkungen:

Ab spätestens einige Wochen vor Semesterbeginn wird es auch Informationen zur Veranstaltung unter http://www.phil-hum-ren.uni-muenchen.de/LV/hckProp13w/ geben


Methoden und Werkzeuge der Mittelalter- und Renaissancestudien

Allgemeines

Veranstaltungsart: Übung (2stündig, GkTPh(Renaissance))
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • MA Studiengang Mittelalter- und Renaissancestudien

Dozent: Dr: Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31, 028 / Dienstags, 14-16h / ab: 15. Oktober 2013

Beschreibung:

Methoden und Werkzeuge:

U.a. mögliche Gegenstände:

  • fachliche Zugangsweisen (und ihre Unterschiede)
  • principium caritatis für Fortgeschrittene
  • Lateinische und volkssprachliche Paläographie
  • historische Buchkunde
  • einschlägige Datenbanken
  • Editionskunde
  • Latein lesen lernen
  • Kommunikationswerkzeuge
  • u.U. Kurzexkursionen
  • etc. etc. pp.
  • (Was wir behandeln werden richtet sich nach den Vorkenntnissen und Interessen der Teilnehmer/innen.)

    Zudem dient diese Veranstaltung zur Orientierung im (noch relativ neuen) Masterstudiengang, zur Hilfe bei der Lehrveranstaltungsauswahl, etc..

    Bemerkungen:

    Pflichtveranstaltung für die Teilnehmer/innen am Masterstudiengang "Mittelalter- und Renaissancestudien" im ersten Semester.


    Tutorium/Übung zu den Veranstaltungen von Heinrich C. Kuhn "Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten im Fach Philosophie (Propädeutikum)" und "Methoden und Werkzeuge der Mittelalter- und Renaissancestudien"

    Allgemeines

    Veranstaltungsart: Tutorium/Übung (2stündig, E, WT, AEth, GPh-M/R)
    Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

    • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
    • MA Studiengang Mittelalter- und Renaissancestudien

    Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
    Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstraße 31, 028 / Mittrwochs 14-16h / ab: 16. Oktober 2013

    Beschreibung:

    Gelegenheit für unterstützte praktische Umsetzung des in der Übung behandelten, Gelegenheit zur Besprechung und (hoffentlich) gemeinsamen Lösung aufgetretener Probleme, Hilfrestellung bei der Bearbeitung von Aufgaben, etc..

    Der Besuch dieser Veranstaltung ist fakultativ, und die wenigsten Teilnehmer/innen werden wohl an allen Sitzungen teilnehmen. Die Formate sind wechselnd (von 1-zu-1 oder 1-zu-2 Tutoriensitzungen zu praktischen und angeleiteten Übungen in Kleingruppen).

    Teilnahmevoraussetzungen:

    Teilnahme an einer der beiden Übungen zu denen dies hier eine Begleitveranstaltung ist.


    Forschungskolloquium zur Philosophie des Mittelalters und der Renaissance

    Allgemeines

    Veranstaltungsart: Colloquium (2stündig, GkTPh(Renaissance))
    Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

    • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
    • MA Studiengang Mittelalter- und Renaissancestudien

    Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
    Ort / Zeit / Anfang: Nach Vereinbarung / nach Vereinbarung / ab: Oktober 2013

    Beschreibung:

    Vorstellung und Diskussion von "Work in progress", Projekten, falls gewünscht auch von neuerer Literatur.

    Die Veranstaltung richtet sich primär (aber nicht ausschließlich) an Studierende des interdisziplinären Masterstudiengangs "Mittelalter- und Renaissancestudien" die "philosophi/ehistori/sche" Interessen haben.

    Studierende des Masterstudiengangs "Mittelalter- und Renaissancestudien" können diese Veranstaltung als Teilmodul WP 6.1 oder Teilmodul 6.2 besuchen.

    Teilnahmevoraussetzungen:

    Die Veranstaltung richtet sich an Studierende die eine Abschlussarbeit (theses/dissertatio pro gradu) zur Philosophie des Mittelalters und/oder der Renaissance planen oder erarbeiten, und denen im Wintersemester 2013/2014 keine geeignetere vergleichbare Veranstaltung zur Verfügung steht.

    Voraussetzungen für Scheinerwerb:

    Vortrag + Thesenpapier

    Bemerkungen:

    Bei Interesse an Teilnahme an dieser Veranstaltung bitte Meldung an den Dozenten unter hck@lrz.uni-muenchen.de .



    Ansprechpartner (Contact): Dr. Heinrich C. Kuhn (hck@lrz.uni-muenchen.de)
    Dokument erstellt (Created): 2013-07-17
    Dokument geändert (Last update): 2013-11-25