Startseite/Home

Seminar für Geistesgeschichte und Philosophie der Renaissance:

Lehrveranstaltungen Sommersemester 2014



Nota bene: Da sehr viele unserer Lehrveranstaltungen für mehr als einen Studiengang und mehr als ein (Teil-)Modul einschägig sind, haben wir sie hier nur nach ungefährer chronologischer Einordnung der Gegenstände und Dozent/inn/ennamen sowie Veranstaltungstitel geordnet. Nach den Erfahrungen der vergangenen Semester sollten Sie alles was folgt als bis zum faktischen Veranstaltungsbeginn vorläufig, provisorisch, bestenfalls teilgewiss betrachten. Konsultieren Sie — soweit möglich — auch die Angaben im LSF und ggf. auch die Person die die jeweiligen Lehrveranstaltungen abhält!

Dieses Dokument enthält:

Informationen zu:


Seneca: Briefe an Lucilius / Epistulae morales

Allgemeines

Veranstaltungsart: BA Lektürekurs und Seminar (2stündig, (Eth, P, PhA, GdP-A/M, GdP-M/R))
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • BA Studiengang Philosophie (Nebenfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)

Dozent: Prof. Dr. Thomas Ricklin
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, E208 / Dienstags, 12-14h / ab: 8. April 2014

Beschreibung:

"Mach es so, mein Lucilius, nimm dich für dich selbst in Anspruch und nimm dir die Zeit und hüte sie, die du dir bisher hast wegnehmen, entwenden und entgehen lassen. Überzeug dich, dass es so ist, wie ich schreibe. Stunden werden uns gestohlen, entgehen uns, kommen uns abhanden. Aber am hässlichsten ist der Verlust, der sich aus Nachlässigkeit einstellt. Wenn du es genau betrachtest, so verrinnt ein grosser Teil des Lebens in schlechten Tätigkeiten, der grösste Teil im Nichtstun und das ganze Leben in anderen Dingen." So beginnt Senecas erster Brief an Lucilius. Wir werden ihn und die 123 Briefe, die auf ihn noch folgen, zu Ende lesen. Wir werden dabei viel über die antike Philosophie im Allgemeinen und die Stoa im Speziellen erfahren. Wir werden zudem ins Rom des 1. Jahrhunderts unserer Zeit geführt und aller Voraussicht nach auf einiges stossen, das auch im 21. Jahrhundert noch des Aufhebens wert ist.

Literatur:

  • Seneca, Philosophische Schriften, übersetzt und mit Anmerkungen von Otto Apelt, Marix Verlag, Wiesbaden, 2004. [In dieser Ausgabe sind Senecas Briefe im Opac der Stabi auch als pdf erhältlich]
  • Seneca, Philosophische Schriften, 5. Bände, Lat.-dt., Hrsg., übers., eingeleitet und mit Anmerkungen von Manfred Rosenbach, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt, 2011 (unveränderter Nachdruck der Ausgabe 1999).
  • Seneca, Epistulae, 2 vols., ed. by L. D. Reynolds, Clarendon Press, Oxford, 1965.
  • Paul Veyne, Weisheit und Altruismus. Eine Einführung in die Philosophie Senecas, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt a.M., 1993.


"Der wunderbare Lehrer": Roger Bacons Opus maius

Allgemeines

Veranstaltungsart: BA Lektürekurs und Seminar (2stündig, GdP-M/R, NPh, WT)
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • BA Studiengang Philosophie (Nebenfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)

Dozent: Leo Maier, M.A.
(zusammen mit: Dr. Nikolaus Andreas Egel )
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, M209 / Dienstags, 14-16h / ab: 8. April 2014

Beschreibung:

"Denn es gibt vier Haupthindernisse, die der Wahrheit entgegenstehen […]: Das Beispiel einer unzureichenden und unwürdigen Autorität, die Macht der Gewohnheit, die Meinung der ungebildeten Masse und die Gepflogenheit, seine Unwissenheit hinter vorgetäuschtem Scheinwissen zu verbergen." Mit dieser provokanten Bemerkung beginnt Roger Bacon sein Großes Werk [Opus Maius], das er zwischen 1266 und 1268 im Auftrag des Papstes Clemens IV. verfasst hat und das nichts weniger zum Gegenstand hat, als eine Reform des gesamten Wissenschaftsbetriebes des 13. Jahrhunderts. Bacon träumt darin nicht nur von Dampfschiffen, Automobilen und Flugzeugen, sondern drängt darauf, beim Studium seinen eigenen Kopf zu gebrauchen. Man dürfe sich nicht nur auf die Autorität der lateinischsprachigen Vorgänger verlassen, sondern müsse sein Wissen aus den griechischen, hebräischen und arabischen Originalquellen schöpfen und dieses Wissen anhand der eigenen Erfahrung verifizieren. Eine neue Methodik müsse beim Wissenserwerb angewendet werden – nämlich die Mathematik und Optik, die den Kern des Bacon’schen Wissenschaftsmodells ausmachen.

Anhand der Lektüre einschlägiger Kapitel des Opus maius werden wir diesen kritischen Geist und seine Ideen zu einer grundlegenden Reform der Wissenschaften kennen lernen und in kleinen Exkursen zu seinen Zeitgenossen vielleicht feststellen, dass er mit dieser Haltung im 13. Jahrhundert nicht ganz alleine stand.

Teilnahmevoraussetzungen:

Interesse und die Bereitschaft, ein Referat zu übernehmen. Lateinkenntnisse sind wünschenswert, werden aber nicht zwingend vorausgesetzt.

Literatur:

  • Roger Bacon: Opus maius, 3 Bde., hg. v. John H. Bridges, 1897-1900 (Latein).
  • Ders.: The Opus majus of Roger Bacon, 2. Bde., hg. u. übers. v. Robert B. Burke, 1928 (Englisch).
  • Jeremiah Hackett (Hrsg.): Roger Bacon and the Sciences. Commemorative Essays, 1997.
  • Florian Uhl u.a. (Hrsg.): Roger Bacon in der Diskussion, 2 Bde., 2001/2002.


Petrarcas Arbeit am eigenen Ruhm: Von der Collatio laureationis (Krönungsrede) zum Secretum

Allgemeines

Veranstaltungsart: Seminar und Essaykurs (2stündig, (Eth, PhA, Ae, GdP-A/M, GdP-M/R))
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • MA Studiengang Philosophie (i.w.S.)
  • MA Studiengang Mittelalter- und Renaissancestudien
  • einschlägige Promotionsstudiengänge
  • Nicht-modularisierter M.A. Studiengang

Dozent: Prof. Dr. Thomas Ricklin
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, A020 / Mittwochs, 16-18h / ab: 9. April 2014

Beschreibung:

Im April 1341 ist Petrarca in Rom zum Dichter gekrönt worden. Bis zu diesem Zeitpunkt war der 36-jährige als Dichter nur einigen Freunden bekannt. Seine Krönung allerdings hat die intellektuellen Möglichkeiten Europas radikal verändert. Petrarcas Krönung markiert die Genese des außeruniversitären, nicht ordensgebundenen Intellektuellen. Was das für Petrarca selbst, für seine Freunde und Nachfolger bedeutet, soll in diesem Seminar erarbeitet werden. Ausgangspunkt der gemeinsamen Arbeit wird Petrarcas Krönungsrede sein. In einem zweiten Schritt werden wir uns seinem Sectretum zuwenden, einem zu Lebzeiten von Petrarca unter Verschluss gehaltenen Werk, in dem er ausführlich über die Risiken dieser neuen Lebensform des Intellektuellen reflektiert.

Literatur:

  • Carlo Godi, La "Collatio Laureationis" del Petrarca nelle due redazioni, in: Studi petrarcheschi 5 (1988) 1-58.
  • Francesco Petrarca, Collatio laureationis, lat.-it., in: ders., Opere latine, vol. 2, a cura di Antonietta Bufano, Turin, UTET, 1977, 1257-1283.
  • Cicero, Pro A. Licinio Archia poeta oratio / Rede für den Dichter A. Licinius Archias, Lat.-dt., Hrsg. u. übers. v. Otto Schönberger, Stuttgart, Reclam, 1986.
  • Peter Kuon, Ritual und Selbstinszenierung: Petrarcas Dichterkrönung: http://www.uni-salzburg.at/fileadmin/oracle_file_imports/1411175.PDF
  • Francesco Petrarca, Secretum meum, Lat.-dt., Hrsg., übersetzt und mit einem Nachwort von Gerhard Regn und Bernhard Huss, Dieterich?sche Verlagsbuchhandlung, Mainz 2004.
  • Francesco Petrarca, Secretum. Il mio segreto, a cura di Enrico Fenzi, Mursia, Milano, 1992.

Bemerkungen:

Eine deutsche Übersetzung der Krönungsrede existiert meines Wissens nicht. Wir werden sie im Seminar gemeinsam erarbeiten müssen.


Geschichte der Philosophie I: Mittelalter und Renaissance

Allgemeines

Veranstaltungsart: Vorlesung (2stündig, GkTPh(Renaissance))
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • BA Studiengang Philosophie (Nebenfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • MA Studiengang Mittelalter- und Renaissancestudien
  • Nicht-modularisierter M.A. Studiengang

Dozent: Prof. Dr. Thomas Ricklin
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, A240 / Montags 14-16h / ab: 7. April 2014

Beschreibung:

Einen Gegenstand im Modus der Geschichte wahrzunehmen bedeutet, ihn unter Zuhilfenahme verschiedenster Techniken in Raum und Zeit zu rekonstruieren. Die Vorlesung versucht, diesen Anspruch für die Geschichte der Philosophie des Mittelalters und der Renaissance umzusetzen. Es wird nicht drum zu tun sein, aus der Geschichte der Philosophie in diesen beiden Epochen so etwas wie ewige philosophische Wahrheiten zu gewinnen. Zentrales Anliegen ist hingegen, die Sensibilität für das Denken anderer Epochen zu fördern sowie die Kompetenz, sich auf dessen Fremdheit einzulassen. Ausgangspunkt der Reise wird der Katalog der idealen Bibliothek sein, den Tommaso Parentuccelli (Papst Nicolaus V, 1397-1455) für den Florentiner Bankier Cosimo de Medici (1389-1464) zusammengestellt hat. Mit seiner Hilfe soll ein erster Überblick darüber erarbeitet werden, was alles zu lesen wäre, so man für sich in Anspruch nehmen möchte, sich nicht als Pauschalreisende / Pauschalreisender durch die Geschichte der Philosophie zu bewegen.

Literatur:

Weiterführende Literatur wird während der Vorlesung bekannt gegeben, zu der, nota bene, kein Skript existiert.


Tyrannis, Staatsstreiche, Umwälzungen, primär in Texten der Renaissance

Allgemeines

Veranstaltungsart: Essaykurs (2stündig, GkTPh(Renaissance), P)
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • MA Studiengang Philosophie (i.w.S.)
  • MA Studiengang Mittelalter- und Renaissancestudien

Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Hauptebäude: E210 / Dienstags, 10-12h / ab: 8. April 2014

Beschreibung:

Schriften zu besten Gemeinwesen ("Utopien") gibt's reichlich, und sie werden gerne studiert. Dieser Essaykurs bietet ein Gegengewicht dazu:

Es ist vorgesehen mindestens folgende Autoren/Themen zu behandeln: Platon, Aristoteles, Ægidius Romanus, Bartolus, Machiavelli, Hutten, La Boétie, Luther, Naudé. Je nach Interesse der Teilnehmer/innen können weitere Texte/Autoren (z.B. Occam, Salutati, Monarchomachen) hinzukommen.

Bemerkungen:

Es können maximal 6 Essays pro Person geschrieben werden (von denen die 4 bestbenoteten für die Gesamtnote herangezogen werden); pro Woche und Person kann maximal 1 Essay eingereicht werden.


Tutorium zum Essaykurs "Tyrannis, Staatsstreiche, Umwälzungen, primär in Texten der Renaissance"

Allgemeines

Veranstaltungsart: Tutorium/Übung (2stündig, GkTPh(Renaissance), P)
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • MA Studiengang Philosophie (i.w.S.)
  • MA Studiengang Mittelalter- und Renaissancestudien

Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude: A U121 / Mittwochs 14-16h / ab: 16. April 2014

Beschreibung:

Siehe Kommentar zum zugehörigen Essaykurs.


De officiis: Ciceros Ethik der Pflichten und ihre Nachfolger

Allgemeines

Veranstaltungsart: BA Lektürekurs und Seminar (2stündig, GkTPh(Antike), GkTPh(Renaissance), Eth)
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • BA Studiengang Philosophie (Nebenfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)

Dozent: Dr. Christian Kaiser
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, A U117 / Freitags, 16-18h / ab: 11. April 2014

Beschreibung:

Ciceros Spätschrift "Über das pflichtgemäße Handeln" gehört nicht nur zu den Standardwerken der praktischen Philosophie, sondern ist unter den Klassikern wahrscheinlich das Werk mit der ergiebigsten Einflusskraft. Kein anderes profanes Buch über Ethik wurde im Abendland so lange ohne Unterbrechung gelesen, kommentiert, manchmal attackiert, meistens bewundert und imitiert. Es bietet neben einer fundierten, stark von der stoischen Philosophie geprägten Theorie des Ehrbaren und des Nützlichen auch eingehende Fallstudien, in denen konkrete Anwendungsprobleme der Pflichtenlehre verhandelt werden. Wir werden im Seminar zunächst den Argumentationsgang von "De officiis" aufmerksam studieren. Weil uns auch die Wirkung dieser Schrift interessiert, werden wir sie anschließend u. a. mit einer der erfolgreichsten Nachahmungen vergleichen, "De officiis ministrorum" des Ambrosius von Mailand. Am Ende soll das pädagogische und kulturschaffende Interesse, das zwei der bedeutendsten frühneuzeitlichen Herausgeber des Textes, Erasmus und Melanchthon, mit "De officiis" verbanden, in Ansehung einiger alter Drucke samt zugehöriger Paratexte beleuchtet werden.

Literatur:

Jede beliebige Textausgabe von Ciceros "De officiis" kann im Seminar verwendet werden; empfehlenswert ist die lateinisch-deutsche Ausgabe von Reclam.

Die deutsche Übersetzung des Textes von Ambrosius steht online in der "Bibliothek der Kirchenväter" zur Verfügung: http://www.unifr.ch/bkv/awerk.htm

Weitere Literaturangaben im Seminar.


Zu Ernst Cassirers Begriff von Kulturwissenschaft

Allgemeines

Veranstaltungsart: BA Lektürekurs und Seminar (2stündig, GkTPh(Renaissance), GktPh-NII, WT)
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • BA Studiengang Philosophie (Nebenfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)

Dozent: Dr. Gabriele Sprigath
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, M203 / Mittwochs, 16-18h / ab: 9. April 2014

Beschreibung:

Näheres siehe LSF.


Abschusskolloquium: Philosophie der Renaissance, Politische Philosophie vor ca. 1700.

Allgemeines

Veranstaltungsart: Forschungskolloquium (2stündig, GkTPh(Renaissance), P)
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • MA Studiengang Mittelalter- und Renaissancestudien

Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstraße 31, 028 / Dienstags, 14-16h / ab: 8. April 2014

Beschreibung:

Für BA-Kandidat/inn/en mit Hauptfachphilosophie, und für Studierende des Masterstudiengangs "Mittealter- und Renaissancestudien".


Begleitübung zum BA-Abschlusskolloquium: Philosophie der Renaissance, Politische Philosophie vor ca. 1700

Allgemeines

Veranstaltungsart: Übung (2stündig, GkTPh(Renaissance), P)
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)

Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Ludiwgstraße 31, 031 / nach Vereinbarung / ab: Semesterwoche SoSe 2014

Bemerkungen:

Terminvorschlag: Montags frühnachmittags. Interessent/inn/en sind gebeten sich diesbezüglich baldmöglichst bei mir ( hck@lrz.uni-muenchen.de ) zu melden.


Kolloquium zu laufenden Qualifikationsarbeiten

Allgemeines

Veranstaltungsart: Forschungskolloquium (2stündig, GkTPh(Renaissance))
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • MA Studiengang Philosophie (i.w.S.)
  • MA Studiengang Mittelalter- und Renaissancestudien
  • einschlägige Promotionsstudiengänge
  • Nicht-modularisierter M.A. Studiengang

Dozent: Prof. Dr. Thomas Ricklin
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude E210 / Donnerstags, 12-14h / ab: 10. April 2014

Beschreibung:

Näheres wird noch bekanntgegeben

Teilnahmevoraussetzungen:

Achtung (Hinweis für BA-Studierende): Wenn Sie in diesem Kolloquium (eventuell) vortragen wollen, so erscheinen Sie bitte in jedem Fall auch zur ersten Sitzung.

Bemerkungen:

(auch als BA-Abschlusskolloquium belegbar)

Zweiwochentlich!


Erwerb und Anwendung von "Digital Humanities"-Methoden

Allgemeines

Veranstaltungsart: Kurs (8stündig, GkTPh(Renaissance))
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • MA Studiengang Philosophie (i.w.S.)
  • MA Studiengang Mittelalter- und Renaissancestudien

Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstraße 31, 028 / Donnerstags, 10h s.t.-16h / ab: 10. April 2014

Beschreibung:

Es geht um die Anwendung von rechnergestützten Recherche-, Analyse-, Aufbereitungs- und Verbreitungsmethoden auf Gegenstände/Themen der Mittelalter- und Renaissancestudien.

Die Teilnehmenden bearbeiten dabei dabei je ein eigenes Projekt und erstellen ein Produkt, das in einem Protokoll zu beschreiben ist.

Einige Beispiele: Optische Manipulationen zur Untersuchung von Marginalnoten in digitalisierten Handschriften und Drucken, Vergleichende Analysen von Wortschatz und Grammatik, Untersu-chung von Briefwechselnetzwerken, Rezeptionsanalysen auf Basis von Volltextdatenbanken und bibliographischen Datenbanken, Web 2.0-Einsatz zur Erarbeitung, Verbreitung und Diskussion von Forschungsergebnisssen, computergestützte Inhaltsanalyse von Texten, … .

Die Veranstaltung soll Fertigkeiten vermitteln und bei der Projektbearbeitung unterstützen. (Was Video- und Audio-Material betrifft sind die diesbezöglichen Fähigkeiten des Dozenten allerdings minimal.)

Die Veranstaltung besteht aus wöchentlich 2 Stunden gemeinsamer Sitzungen und wöchentlich 6 Stunden Zugänglichkeit des Raumes für Studierende und Verfügbarkeit des Dozenten zur Diskussion und Lösung anfallender Probleme.

Teilnahmevoraussetzungen:

Vorstellung zu Fragestellungen/Themen die mithilfe von Digital Humanities Methoden bearbeitet werden sollen.

Voraussetzungen für Scheinerwerb:

(Projekt-)Produkt, das in einem Protokoll zu beschreiben ist.

Bemerkungen:

Veranstaltung primär für Master Mittelalter- und Renaissancestudien. "Restplatzeinnahme" für Studierende anderer Studiengänge ist möglich wenn (wie zu erwarten) Restplätze verfügbar sind. (Auch geeignet für die "Zusatzqualifikationen"-Module des MA Philosophie und des BA180 Philosophie.)

Stundenzahl: 2+6 (2 SWS Präsenzunterricht, 6h Zugänglichkeit des Raumes für Studierende und Verfügbarkeit des Dozenten zur Diskussion und Lösung anfallender Probleme).



Ansprechpartner (Contact): Dr. Heinrich C. Kuhn (hck@lrz.uni-muenchen.de)
Dokument erstellt (Created): 2014-02-13
Dokument geändert (Last update): 2014-03-20