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Seminar für Geistesgeschichte und Philosophie der Renaissance:

Lehrveranstaltungen Wintersemester 2014/2015



Nota bene: Da sehr viele unserer Lehrveranstaltungen für mehr als einen Studiengang und mehr als ein (Teil-)Modul einschägig sind, haben wir sie hier nur nach ungefährer chronologischer Einordnung der Gegenstände und Dozent/inn/ennamen sowie Veranstaltungstitel geordnet. Nach den Erfahrungen der vergangenen Semester sollten Sie alles was folgt als bis zum faktischen Veranstaltungsbeginn vorläufig, provisorisch, bestenfalls teilgewiss betrachten. Konsultieren Sie — soweit möglich — auch die Angaben im LSF und ggf. auch die Person die die jeweiligen Lehrveranstaltungen abhält!

Dieses Dokument enthält:

Informationen zu:


Unheimliche Philosophen: gelehrte Figurationen verstörender Kompetenz im europäischen Mittelalter

Allgemeines

Veranstaltungsart: Spezialvorlesung (2stündig, GkTPh(Mittelalter & Renaissance))
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • BA Studiengang Philosophie (Nebenfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • MA Studiengang Philosophie (i.w.S.)
  • MA Studiengang Mittelalter- und Renaissancestudien
  • einschlägige Promotionsstudiengänge
  • Nicht-modularisierter M.A. Studiengang

Dozent: Prof. Dr. Thomas Ricklin
Diese Veranstaltung muss leider entfallen!
Ort / Zeit / Anfang: Raum wird noch bekanntgegeben. / voraussichtlich Montags 16-18h / ab: 6. Oktober 2014

Beschreibung:

So sie die Figur des Philosophen überhaupt noch vorneuzeitlich legitimiert, beruft sich die europäische Philosophie primär auf dessen sapiential-antiken sowie, in minderem Maße, auf dessen scholastisch-mittelalterlichen Erscheinungsformen. Kaum präsent ist hingegen die Tatsache, dass das mediterrane Mittelalter über eine reich bestückte Galerie philosophischer Gestalten verfügt, die den Philosophen als Magier, Astronomen und Dichter vergegenwärtigen. Die Spezialvorlesung hat diese verdrängten verstörenden Dimensionen des Philosophen zum Gegenstand. Ausgehend von Gerbert von Aurillac (Silvester II) und den mittelalterlichen Vergil-Imaginationen versucht sie in einem ersten Schritt eine Entwicklung nachzuzeichnen, die die radikale Fremdheit des Philosophen deutlich hervortreten lässt. In einem zweiten Schritt sind dann anhand epochaler Neuschöpfungen von Philosophen-Bildern, wie Wilhelm von Tocco und Boccaccio sie im 14. Jahrhundert für Thomas von Aquino respektive Dante Alighieri erarbeiten, die Strategien zu eruieren, die es erlauben, die verstörenden Kompetenzen des Philosophen zusehends zu neutralisieren, so dass der Philosophen in der Epoche Ficinos und Polizianos schließlich primär als Interpret kanonischer Texte wahrgenommen werden kann.

Literatur:

Literatur wird im Laufe der Veranstaltung bekannt gegeben, unerlässlich zur Einführung ist allerdings:

  • Jacques LeGoff, Die Intellektuellen im Mittelalter, Aus dem Französischen übersetzt von Christiane Kayser (franz. original 1957), Stuttgart, Klett-Cotta 1986.


Die Philosophie des Spätmittelalters und der Renaissance von einem logisch-mathematischen Standpunkt: Die Calculatores.

Allgemeines

Veranstaltungsart: Fortgeschrittenenseminar (2stündig, GdP-M/R, WT, NPh)
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • BA Studiengang Philosophie (Nebenfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • MA Studiengang Philosophie (i.w.S.)
  • MA Studiengang Mittelalter- und Renaissancestudien
  • einschlägige Promotionsstudiengänge
  • Nicht-modularisierter M.A. Studiengang

Dozent: Dr. Daniel Di Liscia
Ort / Zeit / Anfang: Raum wird noch bekanntgegeben. / voraussichtlich Mittwochs 10-12h / ab: 8. Oktober 2014

Beschreibung:

Mit dem Begriff "Calculatores" ("Rechner") bezeichnet man heute eine bestimmte Denkrichtung, die etwa in der dritten Dekade des 14. Jahrhunderts an der Universität Oxford entstand und sich rasch auf zahlreiche andere europäische Universitäten ausweitete, und zwar bis zur frühen Neuzeit (noch immer Leibniz spricht mit Begeisterung davon). Einige der wichtigsten Autoren sind: Thomas Bradwardine (ca. 1290 – 1349), Walter Burley (ca. 1275–1344), Richard Kilvington (ca. 1302-1361), William Heytesbury (ca. 1313–1373) und Richard Swineshead (tätig um 1344-1355). Charakteristisch für diese Denkrichtung ist die Anwendung und Entwicklung der neuen "analytical languages" – wie man in der Literatur sagt –, in denen die neuen Techniken der Logik und der Sprachphilosophie mit einem stark mathematisierenden Ansatz kombiniert und auf verschiedene Probleme vor allem im Bereich der Physik angewandt werden. Ab dem späten 14. Jahrhundert bilden sich die folgenden selbständigen Bereiche, die typisch für die Calculatores sind: 1) de primo et ultimo instanti (über den ersten und letzten Augenblick eines zeitlichen Kontinuums); 2) de maximo et minimo (über die Bestimmung von maximalen und minimalen Grenzen für physikalische Kräfte und Widerstände), 3) de intensione et remissione formarum (über die Zu- und Abnahme von Qualitäten), 4) De proportionibus velocitatum (über die Proportionen der Geschwindigkeiten), 5) de actione et reactione (über die Wirkung und Rückwirkung der Qualitäten). In all diesen Bereichen, bei denen die Problematik des Unendlichen und der Zusammensetzung des Kontinuums im Hintergrund steht, versuchen die Calculatores, quantitative Ansätze innerhalb jedoch einer qualitativen Physik (der aristotelischen Physik) zu entwickeln. Im Seminar werden wir Textabschnitte von Abhandlungen über diese Bereiche lesen und Fachliteratur dazu analysieren. Darüber hinaus werden wir uns im Kontext der mittelalterlichen Logik mit der Lehre der consequentiae (Konsequenzenlehre) d.h. mit der Lehre der Implikation beschäftigen und schließlich auf die vernichtende Kritik des Humanisten Juan Luis Vives (1492-1540) gegen die Calculatores eingehen, eine Kritik, die in vielen Aspekten an manche zeitgenössische Kritik an der analytischen Philosophie erinnert.

Teilnahmevoraussetzungen:

  • Englisch (Lektüre)
  • Lateinkenntnisse sind erwünscht aber nicht erforderlich (die ausgewählten Texte liegen entweder in gut brauchbaren englischen Übersetzungen vor, oder werden vom Dozent ins Deutsche übersetzt).
  • Aktive Arbeitseinstellung und regelmäßige Lektüre der Texte sind wichtige Voraussetzungen für eine erfolgsreiche Teilnahme.

Literatur:

Ausgewählte Literatur:

  • Hallamaa, O., 2005, Science in Theology. Studies in the Interaction Between Late Medieval Natur Philosophy, Logic and Theology, Helsinki.
  • Maier, A., 1952, An der Grenze von Scholastik und Naturwissenschaft, Roma.?
  • Maier, A.,1955, Metaphysische Hintergründe der spätscholastischen Naturphilosophie, Roma.?
  • Maier, A., 1968, Zwei Grundprobleme der scholastischen Naturphilosophie. Das Problem der intensiven Grösse. Die Impetustheorie, Roma.
  • Murdoch, J. E., 1982: "The Analytical Character of Later Medieval Learning. Natural Philosophy without Nature",in: Roberts, L.D. (Hrsg.), Approaches to Nature in the Middle Ages, New York, S. 171-213.?
  • Murdoch, J. E./ Sylla, E. D., 1976: "Swineshead, Richard", in: Gillispie (Hsg.). Dictionary of Scientific Biography, New York, 1970-1980 (16 Bde.); Bd. 13, S. 184-213.
  • Sylla, E,D., 1973, “Medieval Concepts of the Latitude of Forms: The Oxford Calculators”, in: Archives d’Histoire Doctrinale et Littéraire du Moyen Âge 40, S. 223-283.
  • ?Sylla, E, D., 1982, "The Oxford Calculators", in: Kretzmann, N./ Kenny, A./ Pinborg, J. (Hrsg.), The Cambridge History of Later Medieval Philosophy, Cambridge, S. 540-563
  • Wilson, C., 1960, Wiliam Heytesbury. Medieval Logic and the Rise of Mathematical Physics. Madison.


Buridans Sophismata

Allgemeines

Veranstaltungsart: Essaykurs (2stündig, L, S, GkTPh(Renaissance))
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • MA Studiengang Philosophie (i.w.S.)
  • MA Studiengang Mittelalter- und Renaissancestudien

Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Raum wird noch bekanntgegeben. / voraussichtlich Dienstags 10-12h / ab: 7. Oktober 2014

Beschreibung:

Logische Probleme mit Humor und ihre Diskussion und Lösung: das bieten des Johannes Buridanus um die Mitte des 14. Jahrhunderts entstandene "Sophismata".

In dieser Veranstaltung sollen diese "Sophismata" gelesen und diskutiert werden. Ebenfalls untersucht werden sollen ihre Bezüge zu anderen Texten, und ihre Rezeption in der Renaissance, und ihre Unterschiede zu anderen Texten der Renaissance die die selben oder ähnliche Probleme behandeln wie Buridans "Sophismata".

Literatur:

Lateinischer Text:
Ioannes Buridanus (ed. Fabienne Pironet):Summulae de practica sophismatum , Turnhout : Brepols [2004]
Französische Übersetzung:
Jean Buridan (trans. Joël Biard):Sophismes , Paris : Vrin 1993
Englische Übersetzung:
John Buridan (trans. Gyula Klima):Summulae de Dialectica , New Haven : Yale university press 2001, pp. 821-997
Autoren ergänzender Texte:
Aristoteles, Petrus Hispanus, Ioannes Buridanus, Augustinus Niphus, Philipp Melanchthon, Antonius Rubius. (Personen die die Texte von Petrus Hispanus, Niphus, Melanchthon, Rubius zum Gegenstand eigener Arbeiten machen wollen sollten über mindestens rudimentäre Lateinkenntnisse verfügen.)

Bemerkungen:

Lateinkenntnisse sind nützlich, aber nicht erforderlich.


Tutorium zum Essaykurs zu Buridans Sophismata

Allgemeines

Veranstaltungsart: Tutorium/Übung (2stündig, L, S, GkTPh(Renaissance))
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • MA Studiengang Philosophie (i.w.S.)
  • MA Studiengang Mittelalter- und Renaissancestudien

Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Raum wird noch bekanntgegeben. / voraussichtlich Donnetrstags, 10-12h / ab: 16. Oktober 2014

Beschreibung:

Siehe Kommentar zum zugehörigen Essaykurs.

Bemerkungen:

Achtung: Beginnt erst in der zweiten Semesterwoche!


Tyrannenmord

Allgemeines

Veranstaltungsart: BA Lektürekurs und Seminar (2stündig, P, Eth, Ae, GdP-A/M, GdP-M/R)
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • BA Studiengang Philosophie (Nebenfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)

Dozent: Dr. Christian Kaiser
Ort / Zeit / Anfang: Voraussichtlich Theresienstraße 39 (Raum wird noch bekanntgegeben.) / voraussichtlich Freitags 14-16h / ab: . Oktober 2014

Beschreibung:

In der abendländischen Tradition der politischen Philosophie steht die Tyrannis für die schlechteste Regierungsform überhaupt. Doch wie lässt sie sich überwinden? Darf man einen Tyrannen töten, wenn er nicht freiwillig auf seine Macht verzichtet? Oder wird durch die legitimierte Selbstjustiz der Bürger jegliche Grundlage für Regierungs- und damit auch Friedensfähigkeit zerstört? Auch jüngere und jüngste Entwicklungen in diversen so genannten Diktaturen zeigen, dass zur Bewältigung des Problems der mutmaßlich ungerechten Herrschaft eines Einzelnen auf Kosten seiner Mitbürger oder Untertanen die gewaltsame Beseitigung des unliebsamen Regenten regel-mäßig als attraktive Option wahrgenommen wird, trotz eines prinzipiellen Tötungsverbots.

Im Seminar wird es um diese Frage nach der Legitimität des Tyrannenmordes gehen. Dreh- und Angelpunkt der Veranstaltung wird dabei die "Commedia" Dante Alighieris sein. In seinem Umgang mit den historischen Figuren des Julius Caesar, dem „Tyrannen“, der die römi-sche Republik beendet hatte, und dessen Mördern Brutus und Cassius verdichtet sich der politi-sche Diskurs um Recht und Gerechtigkeit von misslingender, sozialschädlicher Alleinherrschaft und deren gewaltsame Beendigung durch interessierte Betroffene. Wir lesen und diskutieren zunächst die theoretischen Grundlagen vor Dante (in erster Linie die Tyrannen(mord)konzepte von Aristoteles, Cicero, Johannes von Salisbury, Thomas von Aquin, Aegidius Romanus). Dantes politisches Denken, niedergeschrieben vor allem in der "Monarchia" und im "Convivio", soll uns dann helfen, seine Verdammung der Tyrannenmörder zumindest zu verstehen. Anschließend verschaffen wir uns einen Überblick über die nachfolgende Diskussion, wie sie vor allem in den italienischen Stadtrepubliken der Renaissance meist mit explizitem Bezug auf Dante auflebte, u. a. bei den Florentiner Kanzlern Coluccio Salutati, Leonardo Bruni, Bartolomeo Scala und Niccolò Macchiavelli, darüber hinaus auch bei Bartolus von Sassoferrato, Donato Gianotti und Michelangelo.

Literatur:

Nähere Literaturangaben folgen im Seminar.


Die Moral der Humanisten: Leonardo Bruni, Matteo Palmieri, Leon Battista Alberti.

Allgemeines

Veranstaltungsart: Seminar und Essaykurs (2stündig, Eth, Pol, GkTPh(Renaissance))
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • MA Studiengang Philosophie (i.w.S.)
  • MA Studiengang Mittelalter- und Renaissancestudien

Dozent: Prof. Dr. Thomas Ricklin
Diese Veranstaltung muss leider entfallen!
Ort / Zeit / Anfang: Raum wird noch bekanntgegeben. / voraussichtlich Mittwochs, 16-18h / ab: . Oktober 2014

Beschreibung:

Als wesentliche philosophiehistorische Leistung des Florentiner Humanismus des 15. Jahrhunderts gilt eine neue Sensibilität für die Moralphilosophie. Mit Brunis "Einführung in die Moralphilosophie", Palmieris "Vom bürgerlichen Leben" und Albertis "Vom Hauswesen" stehen drei zentrale Texte dieses neuen Diskurses im Zentrum der Veranstaltung. Wir lesen diese drei Texte und stellen uns dabei die Frage, was sie im Florenz des 15. Jahrhunderts ermöglicht haben könnten und welche Möglichkeiten sie heute vielleicht noch eröffnen können.

Literatur:

  • Leonardo Bruni, Einführung in die Moralphilosophie (übersetzt von Eckhard Keßler), in: Ethik des Nützlichen, Texte zur Moralphilosophie des italienischen Humanismus, hrsg. v. Sabrina Ebbersmeyer, Eckhard Keßler und Martin Schmeisser, München, Fink, 2009, 112-145.
  • Matteo Palmieri, Vita civile, edizione critica a cura di Gino Belloni, Florenz, Sansoni, 1982.
  • Leon Battista Alberti, Vom Hauswesen, übersetzt von Walther Kraus, München, dtv. 1986.


Mind the gap: Theorien zu Körper und Seele im 17. Jahrhundert

Allgemeines

Veranstaltungsart: BA Lektürekurs und Seminar (2stündig, GkTPh(Renaissance))
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • BA Studiengang Philosophie (Nebenfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)

Dozent: Dr. Kathrin Schlierkamp
Ort / Zeit / Anfang: Raum wird noch bekanntgegeben. / voraussichtlich Mittwochs 16-18h / ab: 8. Oktober 2014

Beschreibung:

Gegenstand des Lektürekurses sind unterschiedliche Theorien zu Körper und Seele von vorwiegend weiblichen Denkerinnen im 17. Jahrhundert. Dazu wollen wir uns gemeinsam mit ausgewählten Primärtexten von Marie le Jars de Gournay, Elisabeth von der Pfalz, Anne Conway und Mary Astell beschäftigen. Aufgrund der besonderen Lage von weiblichen Denkerinnen werden wir auch andere Dokumente, wie Briefe oder biographische Texte gemeinsam untersuchen. Zusätzlich werden wir die entsprechenden Lebensumstände näher beleuchten, um deutlich zu machen, unter welchen Begebenheiten in dieser Zeit Philosophie betrieben wurde. Entsprechend werden wir dazu auch die philosophischen Modelle von männlichen Denkern, wie etwa Descartes, näher untersuchen und mit den Ansätzen der weiblichen Denkerinnen vergleichen.

Teilnahmevoraussetzungen:

Für die Teilnahme sind keinerlei Vorkenntnisse notwendig. Einzige Voraussetzung ist die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit, d.h. die zu Semesterbeginn bekanntgegebenen Texte sollten gelesen und für die gemeinsame Diskussion vorbereitet werden.

Voraussetzungen für Scheinerwerb:

Es besteht die Möglichkeit, für diesen Lektürekurs einen Leistungsnachweis zu erhalten. Dafür sollte ein Referat zu einem der ausgewählten Texte gehalten werden und zusätzlich, nach Absprache mit der Dozentin, ein Essay (5-7 Seiten) verfasst werden.

Bemerkungen:

Die notwendigen Texte werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.


Philosophie/Geschichte (Kant-Benjamin)

Allgemeines

Veranstaltungsart: BA Lektürekurs und Seminar (2stündig, GkTPh(Renaissance))
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • BA Studiengang Philosophie (Nebenfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)

Dozent: Dr. Gabriele Sprigath
Ort / Zeit / Anfang: Raum wird noch bekanntgegeben. / voraussichtlich Mittwochs 16-18h / ab: 8. Oktober 2014

Beschreibung:

Näheres wird noch bekanntgegeben, voraussichtlich im LSF.


Foucault, Archäologie des Wissens / L’archéologie du savoir

Allgemeines

Veranstaltungsart: Fortgeschrittenenseminar (2stündig, E, GPh, GdP-N II)
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • BA Studiengang Philosophie (Nebenfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • MA Studiengang Philosophie (i.w.S.)
  • einschlägige Promotionsstudiengänge
  • Nicht-modularisierter M.A. Studiengang

Dozent: Prof. Dr. Thomas Ricklin
Diese Veranstaltung muss leider entfallen!
Ort / Zeit / Anfang: Raum wird noch bekanntgegeben. / voraussichtlich Dienstags, 12-14h / ab: 7. Oktober 2014

Beschreibung:

Foucaults Archäologie des Wissens / L’archéologie du savoir ist einer der Schlüsseltexte der modernen Theoriebildung zur Arbeit mit und in der Geschichte. Im Rahmen einer integralen Lektüre des Werkes in deutscher Übersetzung und möglichst auch im französischen Original soll das Verständnis seiner Schlüsselbegriffe erarbeitet werden, wobei durchgehend die Frage im Zentrum stehen soll, was für spezifische Möglichkeiten Foucaults Modell im Umgang mit der Vergangenheit der Philosophie eröffnet.

Literatur:

  • Michel Foucault, Archäologie des Wissens, übersetzt von Ulrich Köppen, Frankfurt a. M., Suhrkamp 1973, stw. 356.
  • Michel Foucault, L’archéologie du savoir, Paris, Gallimard 1969.
  • Paul Veyne, Foucault: Die Revolutionierung der Geschichte, aus dem Französischen von Gustav Rößler, Frankfurt a. M., Suhrkamp 1992, edition suhrkamp 1702.
  • Paul Veyne, Foucault, Der Philosoph als Samurai, Aus dem Französischen übersetzt von Ursula Blank-Sangmeister unter Mitarbeit von Anna Raupach, Stuttgart, Reclam 2009.
  • James Miller, Die Leidenschaft des Michel Foucault, Eine Biographie, Aus dem Amerikanischen von Michael Büsges unter Mitwirkung von Hubert Winkels, Köln, Kiepenheuer & Witsch, 1995.


Methoden und Werkzeuge der Mittelalter- und Renaissancestudien

Allgemeines

Veranstaltungsart: Übung (2stündig, E, WT, GkTPh(Renaissance))
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • MA Studiengang Mittelalter- und Renaissancestudien

Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31, 028 / voraussichtlich Montags, 14-16h / ab: 6. Oktober 2014

Beschreibung:

Methoden und Werkzeuge:

U.a. mögliche Gegenstände:

  • fachliche Zugangsweisen (und ihre Unterschiede)
  • principium caritatis für Fortgeschrittene
  • Lateinische und volkssprachliche Paläographie
  • historische Buchkunde
  • einschlägige Datenbanken
  • Editionskunde
  • Latein lesen lernen
  • Kommunikationswerkzeuge
  • Kurzeinführung Digital Humanities Methoden
  • u.U. Kurzexkursionen
  • etc. etc. pp.
  • (Was wir behandeln werden richtet sich nach den Vorkenntnissen und Interessen der Teilnehmer/innen.)

    Zudem dient diese Veranstaltung zur Orientierung im Masterstudiengang, zur Hilfe bei der Lehrveranstaltungsauswahl, etc..

    Bemerkungen:

    Pflichtveranstaltrung für die Teilnehmer/innen am Masterstudiengang "Mittelalter- und Renaissancestudien" im ersten Semester.

    Um die Möglichkeit für Vertiefungen, weitere Übungen, Problemlösungshilfen zu geben: wird zu dieser Veranstaltung auch ein Tutorium angeboten.


Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten im Fach Philosophie

Allgemeines

Veranstaltungsart: Propädeutikum (2stündig, E, WT, AEth)
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)

Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Raum wird noch bekanntgegeben. / voraussichtlich Dienstags 14-16h / ab: 7. Oktober 2014

Beschreibung:

Überzeugend argumentieren. Schreiben. Vortragen. Literatur suchen, finden, verwenden, verzeichnen. Philosophische Texte gründlich und oberflächlich lesen. Zeitmanagement. Strukturen, Stellen, Stipendien. Und manches mehr:

Die Veranstaltung versucht einen Überblick über das zum Studium der Philosophie nützliche Handwerkszeug, nützliche Fähigkeiten, sowie Wissen um Kontexte, Bedingungen und Möglichkeiten zu vermitteln.

Literatur:

Ab spätestens einige Wochen vor Semesterbeginn wird es auch Informationen zur Veranstaltung unter http://www.phil-hum-ren.uni-muenchen.de/LV/hckProp14w/ geben.

Bemerkungen:

Zu den Sitzungen dieser Veranstaltung werden (im Normalfall: wöchentlich) Übungsaufgaben gestellt. Zur Hilfe zur Überwindung etwaig auftretender Bearbeitungsprobleme und ggf. auch zur ausführlicheren Diskussion weiterführender Fragen wird eine Übung/Tutorium zu dieser Veranstaltung angeboten (deren/dessen Besuch fakultativ ist).


Tutorium/Übung zu den Veranstaltungen von Heinrich C. Kuhn "Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten im Fach Philosophie (Propädeutikum)" und "Methoden und Werkzeuge der Mittelalter- und Renaissancestudien"

Allgemeines

Veranstaltungsart: Tutorium/Übung (2stündig, E, WT, AEth, GkTPh(Renaissance))
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • MA Studiengang Mittelalter- und Renaissancestudien

Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstraße 31, 028 / voraussichtlich Mittwochs, 14-16h / ab: 8. Oktober 2014

Beschreibung:

Gelegenheit für unterstützte praktische Umsetzung des in der Übung behandelten, Gelegenheit zur Besprechung und (hoffentlich) gemeinsamen Lösung aufgetretener Probleme, Hilfrestellung bei der Bearbeitung von Aufgaben, etc..

Teilnahmevoraussetzungen:

Teilnahme an einer der beiden Übungen zu denen dies hier eine Begleitveranstaltung ist.

Bemerkungen:

Der Besuch dieser Veranstaltung ist fakultativ, und die wenigsten Teilnehmer/innen werden wohl an allen Sitzungen teilnehmen. Die Formate sind wechselnd (von 1-zu-1 oder 1-zu-2 Tutoriensitzungen zu praktischen und angeleiteten Übungen in Kleingruppen).


Kolloquium für Absolventinnen und Absolventen

Allgemeines

Veranstaltungsart: Colloquium (2stündig, GkTPh(Renaissance))
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • MA Studiengang Philosophie (i.w.S.)
  • MA Studiengang Mittelalter- und Renaissancestudien
  • einschlägige Promotionsstudiengänge
  • Nicht-modularisierter M.A. Studiengang

Dozent: Prof. Dr. Thomas Ricklin
Diese Veranstaltung muss leider entfallen!
Ort / Zeit / Anfang: Raum wird noch bekanntgegeben. / voraussichtlich Donnerstags, 12-14h / ab: 9. Oktober 2014

Beschreibung:

Näheres ggf. via LSF



Ansprechpartner (Contact): Dr. Heinrich C. Kuhn (hck@lrz.uni-muenchen.de)
Dokument erstellt (Created): 2014-06-20
Dokument geändert (Last update): 2014-09-29