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Seminar für Geistesgeschichte und Philosophie der Renaissance:

Lehrveranstaltungen Sommersemester 2015



Nota bene: Da sehr viele unserer Lehrveranstaltungen für mehr als einen Studiengang und mehr als ein (Teil-)Modul einschägig sind, haben wir sie hier nur nach ungefährer chronologischer Einordnung der Gegenstände und Dozent/inn/ennamen sowie Veranstaltungstitel geordnet. Nach den Erfahrungen der vergangenen Semester sollten Sie alles was folgt als bis zum faktischen Veranstaltungsbeginn vorläufig, provisorisch, bestenfalls teilgewiss betrachten. Konsultieren Sie — soweit möglich — auch die Angaben im LSF und ggf. auch die Person die die jeweiligen Lehrveranstaltungen abhält!

Dieses Dokument enthält:

Informationen zu:


Albertus Magnus

Allgemeines

Veranstaltungsart: BA Lektürekurs und Seminar (2stündig, NPh, PhA, GdP-M/R)
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • BA Studiengang Philosophie (Nebenfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)

Dozent: Dr. Christian Kaiser
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, E 206 / Dienstags 10-12h / ab: 14. April 2015

Beschreibung:

Näheres siehe LSF


Zum Beispiel Sokrates. Diogenes Laertios und die Philosophie der Renaissance.

Allgemeines

Veranstaltungsart: BA Lektürekurs und Seminar (2stündig, GkTPh(Renaissance))
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • BA Studiengang Philosophie (Nebenfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)

Dozent: Dr. Manuela Kahle
Ort / Zeit / Anfang: Theresienstr. 39 (B) - B 041 / Donnerstags, 16h s.t. -19h, 14tägig! / ab: 23. April 2015

Beschreibung:

Seit Ankunft des griechischen Textes der Philosophenviten des Autors Diogenes Laertios in Florenz und Venedig gegen 1416 haben diese Darstellungen griechischer Philosophen die Gelehrten bewegt. Als einzige einigermaßen vollständig überlieferte (spät-)antike Darstellung der Philosophiegeschichte ist der Text bis heute die wichtigste Quelle zu den verschiedenen Philosophenschulen Griechenlands.

Aufnahme, Rezeption und Bedeutung der Viten für Geistesgeschichte und Philosophie des 15. Jahrhunderts in Italien wird am Beispiel des Philosophen Sokrates in den Blick genommen.

Literatur:

Diogenes Laertios, Leben und Lehre der Philosophen, hrsg., übers. v. Fritz Jürß. Stuttgart: Reclam, 1998.


Die Moral der Humanisten: Leonardo Bruni, Matteo Palmieri, Leon Battista Alberti.

Allgemeines

Veranstaltungsart: Seminar und Essaykurs (2stündig, Eth, Pol, GkTPh(Renaissance))
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • MA Studiengang Philosophie (i.w.S.)
  • MA Studiengang Mittelalter- und Renaissancestudien

Dozent: Prof. Dr. Thomas Ricklin
Ort / Zeit / Anfang: hauptgebäude, A U117 / Mittwochs, 16-18h / ab: 15. April 2015Achtung: Diese Verantstaltung wird leider entfallen!

Beschreibung:

Als wesentliche philosophiehistorische Leistung des Florentiner Humanismus des 15. Jahrhunderts gilt eine neue Sensibilität für die Moralphilosophie. Mit Brunis "Einführung in die Moralphilosophie", Palmieris "Vom bürgerlichen Leben" und Albertis "Vom Hauswesen" stehen drei zentrale Texte dieses neuen Diskurses im Zentrum der Veranstaltung. Wir lesen diese drei Texte und stellen uns dabei die Frage, was sie im Florenz des 15. Jahrhunderts ermöglicht haben könnten und welche Möglichkeiten sie heute vielleicht noch eröffnen können.

Literatur:

  • Leonardo Bruni, Einführung in die Moralphilosophie (übersetzt von Eckhard Keßler), in: Ethik des Nützlichen, Texte zur Moralphilosophie des italienischen Humanismus, hrsg. v. Sabrina Ebbersmeyer, Eckhard Keßler und Martin Schmeisser, München, Fink, 2009, 112-145.
  • Matteo Palmieri, Vita civile, edizione critica a cura di Gino Belloni, Florenz, Sansoni, 1982.
  • Leon Battista Alberti, Vom Hauswesen, übersetzt von Walther Kraus, München, dtv. 1986.


Von "aisthesis" (Wahrnehmung) bei Aristoteles über Giovanni Pico della Mirandolas Schrift "Über die Würde des Menschen" (1496) und Alexander Gottliebs "Ästhetik" (1750-58) zu der Frage, warum Kant keine Ästhetik verfasst hat.

Allgemeines

Veranstaltungsart: BA Lektürekurs und Seminar (2stündig, E, NPh, Eth, PhA, Ae, GdP-A/M, GdP-M/R, GdP-NI,GdP-N II,)
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)

Dozent: Dr. Gabriele Sprigath
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, E 206 / Mittwochs 16-18h / ab: 15. April 2015

Beschreibung:

Wir gehen von der Bedeutung des Wortes "aisthesis" (Wahrnehmung) bei Aristoteles (4. Jh. V. u. Z.) aus und verfolgen in ausgewählten Texten aus der Philosophiegeschichte — u. a. in der Schrift "Über die Würde des Menschen" (1496) von Giovanni Pico della Mirandola — die Entwicklung, die zur Prägung des Begriffs "Ästhetik" bei Alexander Gottlieb Baumgarten (1735/50) führt. Dabei nehmen wir das Verhältnis von Wahrnehmen und Urteilen/Werten in den Blick und fragen, wie Urteile entstehen und worin sich Baumgartens und Kants Auffassungen von Ästhetik unterscheiden.

Bemerkungen:

Das Seminar führt ein in das systematische Arbeiten mit Texten.


Unheimliche Philosophen: gelehrte Figurationen verstörender Kompetenz im europäischen Mittelalter

Allgemeines

Veranstaltungsart: Spezialvorlesung (2stündig, GkTPh(Mittelalter & Renaissance))
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • BA Studiengang Philosophie (Nebenfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • MA Studiengang Philosophie (i.w.S.)
  • MA Studiengang Mittelalter- und Renaissancestudien
  • einschlägige Promotionsstudiengänge
  • Nicht-modularisierter M.A. Studiengang

Dozent: Prof. Dr. Thomas Ricklin
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, M010 / Montags 16-18h / ab: 13. April 2015Achtung: Diese Verantstaltung wird leider entfallen!

Beschreibung:

So sie die Figur des Philosophen überhaupt noch vorneuzeitlich legitimiert, beruft sich die europäische Philosophie primär auf dessen sapiential-antiken sowie, in minderem Maße, auf dessen scholastisch-mittelalterlichen Erscheinungsformen. Kaum präsent ist hingegen die Tatsache, dass das mediterrane Mittelalter über eine reich bestückte Galerie philosophischer Gestalten verfügt, die den Philosophen als Magier, Astronomen und Dichter vergegenwärtigen. Die Spezialvorlesung hat diese verdrängten verstörenden Dimensionen des Philosophen zum Gegenstand. Ausgehend von Gerbert von Aurillac (Silvester II) und den mittelalterlichen Vergil-Imaginationen versucht sie in einem ersten Schritt eine Entwicklung nachzuzeichnen, die die radikale Fremdheit des Philosophen deutlich hervortreten lässt. In einem zweiten Schritt sind dann anhand epochaler Neuschöpfungen von Philosophen-Bildern, wie Wilhelm von Tocco und Boccaccio sie im 14. Jahrhundert für Thomas von Aquino respektive Dante Alighieri erarbeiten, die Strategien zu eruieren, die es erlauben, die verstörenden Kompetenzen des Philosophen zusehends zu neutralisieren, so dass der Philosophen in der Epoche Ficinos und Polizianos schließlich primär als Interpret kanonischer Texte wahrgenommen werden kann.

Literatur:

Literatur wird im Laufe der Veranstaltung bekannt gegeben, unerlässlich zur Einführung ist allerdings:

  • Jacques LeGoff, Die Intellektuellen im Mittelalter, Aus dem Französischen übersetzt von Christiane Kayser (franz. original 1957), Stuttgart, Klett-Cotta 1986.


De varietate und mehr: Über den Umgang mit der Vielfältigkeit von Gegenständen der Naturphilosophie

Allgemeines

Veranstaltungsart: Seminar und Essaykurs (2stündig, WT, E, NPh, GdP-A/M, GdP-M/R)
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • BA Studiengang Philosophie (Nebenfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • MA Studiengang Philosophie (i.w.S.)
  • MA Studiengang Mittelalter- und Renaissancestudien

Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31, 028 / Dienstags 10-12h / ab: 14. April 2015

Beschreibung:

Die Vielfältigkeit der Gegenstände der Naturphilosophie findet sich als problematisch spätestens im Corpus aristotelicum. Die Weisen des Umgangs damit sind ebenfalls vielfältig, und bleiben vielfältig solange keine Einigkeit über Ziele und Methoden des (wissenschaftlichen) Umgangs mit Naturdingen/Naturphänomenen/Naturprozessen besteht. Insbesondere aus dem 16. und 17. Jahrhundert haben wir eine Fülle von Texten (u.a. von Fracastoro, dalla Porta, Cardano, Bacon) die unterschiedliche Lösungen für den Umgang mit der Vielfältigkeit solcher Dinge, Phänomene, Prozesse bieten.

Einschlägigen Texten von der Antike bis ins 17. Jahrhundert (und ihrer Analyse und Diskussion) soll dieses Seminar, dieser Essaykurs gewidmet sein.


Alte Texte von toten Philosophen mit absurden Argumenten in fremden Sprachen: Wofür eigentlich Geistesgeschichte?

Allgemeines

Veranstaltungsart: BA Lektürekurs und Seminar (2stündig, GdP-M/R, GPh, E)
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • BA Studiengang Philosophie (Nebenfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)

Dozent: Andreas Fischer, M.A.
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, E 206 / Donnerstags, 18-20h / ab: 16. April 2015Achtung: Diese Verantstaltung wird leider entfallen!

Beschreibung:

Warum sollte man sich noch mit Texten beschäftigen, die langweilig, kompliziert und alles andere als aktuell sind, uns heute und hier nicht helfen, nichts sagen, wehrlosen Studenten von böswilligen Dozenten nur zur Prüfungsvorbereitung aufgezwungen und daher zurecht im dunklen Elfenbeinturm eingeschlossen werden, wo sie nicht noch mehr Schaden anzurichten? Oder gibt es doch alte Texte, die uns immer noch Wahrheiten vermitteln, uns über die Zeiten hinweg in gleicher Weise herausfordern und Orientierung verschaffen, weil sie die menschliche Natur treffend beschreiben? Vielleicht sind wir uns aber auch gar nicht so sicher, was die menschliche Natur überhaupt sei, und sehen ihren derzeitigen Zustand als Resultat komplexer gesellschaftlicher Prozesse, deren Geschichte wir möglicherweise nur über die Archive längst vergangener Diskussionen schreiben könnten? Sie mögen sagen, dass Sie nichts von alledem überzeugt und Sie die unzähligen Seiten verstaubter Folianten für völlig unbedeutend im Jetzt halten, sich jedoch an ihren unterhaltsamen und verwirrenden Qualitäten trotzdem erfreuen – müssten Sie sich in diesem Fall nicht fragen, wie Sie Ihre Studien dieser Texte angesichts viel dringlicherer Fragen legitimieren? Wir wollen in diesem Seminar versuchen, einige Antworten auf die vorgestellten Fragen zu finden, oder auch erst einmal einen Zugang zu diesen Art des Befragens alter Texte gewinnen und noch mehr Fragen generieren, indem wir Schriften von Foucault, Rorty, Hegel, Bloch, Geertz und anderen zu Rate ziehen.

Teilnahmevoraussetzungen:

Schon erfolgter (spannender oder vollkommene Langeweile auslösender) Kontakt mit philosophischen Texten, die nicht aus diesem oder dem letzten Jahrhundert stammen.

Literatur:

Literatur wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.


Foucault, Archäologie des Wissens / L’archéologie du savoir

Allgemeines

Veranstaltungsart: Fortgeschrittenenseminar (2stündig, E, GPh, GdP-N II)
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • BA Studiengang Philosophie (Nebenfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • MA Studiengang Philosophie (i.w.S.)
  • einschlägige Promotionsstudiengänge
  • Nicht-modularisierter M.A. Studiengang

Dozent: Prof. Dr. Thomas Ricklin
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude M 203 / Dienstags, 12-14h / ab: 14. April 2015Achtung: Diese Verantstaltung wird leider entfallen!

Beschreibung:

Foucaults Archäologie des Wissens / L’archéologie du savoir ist einer der Schlüsseltexte der modernen Theoriebildung zur Arbeit mit und in der Geschichte. Im Rahmen einer integralen Lektüre des Werkes in deutscher Übersetzung und möglichst auch im französischen Original soll das Verständnis seiner Schlüsselbegriffe erarbeitet werden, wobei durchgehend die Frage im Zentrum stehen soll, was für spezifische Möglichkeiten Foucaults Modell im Umgang mit der Vergangenheit der Philosophie eröffnet.

Literatur:

  • Michel Foucault, Archäologie des Wissens, übersetzt von Ulrich Köppen, Frankfurt a. M., Suhrkamp 1973, stw. 356.
  • Michel Foucault, L’archéologie du savoir, Paris, Gallimard 1969.
  • Paul Veyne, Foucault: Die Revolutionierung der Geschichte, aus dem Französischen von Gustav Rößler, Frankfurt a. M., Suhrkamp 1992, edition suhrkamp 1702.
  • Paul Veyne, Foucault, Der Philosoph als Samurai, Aus dem Französischen übersetzt von Ursula Blank-Sangmeister unter Mitarbeit von Anna Raupach, Stuttgart, Reclam 2009.
  • James Miller, Die Leidenschaft des Michel Foucault, Eine Biographie, Aus dem Amerikanischen von Michael Büsges unter Mitwirkung von Hubert Winkels, Köln, Kiepenheuer & Witsch, 1995.


Begleitübung zum Forschungskolloquium: Philosophie der Renaissance, Politische Philosophie vor ca. 1700, Arbeiten unter Verwendung von "Digital Humanities"-Methoden

Allgemeines

Veranstaltungsart: Übung (2stündig, GdP-M/R, GdP-A/M, P, E)
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • MA Studiengang Mittelalter- und Renaissancestudien

Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstraße 31, 028 / Montags 14-16h / ab: 20. April 2015

Beschreibung:

Begleitübung zum Forschungskolloquium; dient der Hilfe zur Vorbereitung von Abschlussarbeiten und zur Besprechung von Exposés.


Abschlusskolloquium: Philosophie der Renaissance, Politische Philosophie vor ca. 1700, Arbeiten unter Verwendung von "Digital Humanities"-Methoden

Allgemeines

Veranstaltungsart: Forschungskolloquium (2stündig, GkTPh(Renaissance))
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • MA Studiengang Mittelalter- und Renaissancestudien

Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31, 028 / Montags 10-12h / ab: 13. April 2015

Beschreibung:

Für BA-Kandidat/inn/en mit Hauptfach Philosophie, und für Studierende des Masterstudiengangs "Mittelalter- und Renaissancestudien".

tudierende die Betreuung zu / Teilnahme mit einem Thema zur Politischen Philosophie wünschen: mögen bitte beachten, dass ich nur für Arbeiten mit mindestens auch historischem Fokus zur Verfügung stehe. Im Kolloquium: Vorstellung und Diskussion von Entwürfen und Texten (vornehmlich oder ausschließlich) der Teilnehmer/innen zur Geschichte der Philosophie zwischen ca. 1350 bis ca.1650, und zu Themen der Politischen Philosophie von der Antike bis zum 17. Jahrhundert. Ebenfalls willkommen sind Studierende die die von ihnen gewählten Themen ganz oder teilweise mit "Digital Humanities"-Methoden bearbeiten. Zudem Gelegenheit zur gemeinsamen Erörterung (und Lösung) von bei der Beschäftigung mit derlei Themen auftretenden Problemen, verwendbaren Methoden, etc..

In der Begleitübung: Betreuung von in Vorbereitung und/oder im Werden begriffener Arbeiten der Teilnehmer/innen zur Geschichte der Philosophie zwischen ca. 1350 bis ca.1650 (aber ohne Descartes) und zu Themen der Politischen Philosophie von der Antike bis zum 17. Jahrhundert, und zu Projekten/Arbeiten die Digital Humanities Methoden nutzen. Zudem Gelegenheit zur Erörterung (und Lösung) von bei der Beschäftigung mit derlei Themen auftretenden Problemen im kleinen und kleinsten Kreise.

Bemerkungen:

Anmeldung per eMail an hck@lrz.uni-muenchen bis 12. April 2015 ist erbeten.


Übung + Praktikum: Erwerb und Anwendung von "Digital Humanities"-Methoden

Allgemeines

Veranstaltungsart: Sonstige Veranstaltung (8stündig, GkTPh(Renaissance))
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • MA Studiengang Philosophie (i.w.S.)
  • MA Studiengang Mittelalter- und Renaissancestudien

Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31, 028 / Donnerstags 10h s.t. - 16h / ab: 16. April 2015

Beschreibung:

Es geht um die Anwendung von rechnergestützten Recherche-, Analyse-, Aufbereitungs- und Verbreitungsmethoden auf Gegenstände/Themen der Mittelalter- und Renaissancestudien.

Die Teilnehmenden bearbeiten dabei dabei je ein eigenes Projekt und erstellen ein Produkt, das in einem Protokoll zu beschreiben ist.

Einige Beispiele: Optische Manipulationen zur Untersuchung von Marginalnoten in digitalisierten Handschriften und Drucken, Vergleichende Analysen von Wortschatz und Grammatik, Untersuchung von Briefwechselnetzwerken, Rezeptionsanalysen auf Basis von Volltextdatenbanken und bibliographischen Datenbanken, Web 2.0-Einsatz zur Erarbeitung, Verbreitung und Diskussion von Forschungsergebnisssen, computergestützte Inhaltsanalyse von Texten, … .

Teilnahmevoraussetzungen:

Vorstellung zu Fragestellungen/Themen die mithilfe von Digital Humanities Methoden bearbeitet werden sollen.

Dies ist eine Veranstaltung primär für Master Mittelalter- und Renaissancestudien. "Restplatzeinnahme" für Studierende anderer Studiengänge ist möglich wenn (wie zu erwarten) Restplätze verfügbar sind. (Auch geeignet für die "Zusatzqualifikationen"-Module des MA Philosophie und des BA240 Philosophie.)

Bemerkungen:

Stundenzahl: 2+6 (2 SWS Präsenzunterricht, 6 SWS Zugänglichkeit des Raumes für Studierende und Verfügbarkeit des Dozenten zur Diskussion und Lösung anfallender Probleme).


Kolloquium für Absolventinnen und Absolventen

Allgemeines

Veranstaltungsart: Colloquium (2stündig, GkTPh(Renaissance))
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • MA Studiengang Philosophie (i.w.S.)
  • MA Studiengang Mittelalter- und Renaissancestudien
  • einschlägige Promotionsstudiengänge
  • Nicht-modularisierter M.A. Studiengang

Dozent: Prof. Dr. Thomas Ricklin
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, A020 / Donnerstags, 12-14h / ab: 16. April 2015Achtung: Diese Verantstaltung wird leider entfallen!

Beschreibung:

Näheres ggf. via LSF


Die Philosophie des Marsilio Ficino

Allgemeines

Veranstaltungsart: Fortgeschrittenenseminar (2stündig, GkTPh(Renaissance))
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • MA Studiengang Philosophie (i.w.S.)
  • MA Studiengang Mittelalter- und Renaissancestudien
  • einschlägige Promotionsstudiengänge
  • Nicht-modularisierter M.A. Studiengang

Dozentin: PD Dr. phil. habil. Michaela Boenke
Ort / Zeit / Anfang: Montag 20. – Do 23. Juli, 10-16h (Blockseminar!

Beschreibung:

Das Seminar behandelt Ficinos Metaphysik, Hermetismus und Heilkunde. Texte: Auszüge aus: Theologia Platonica; Traktate über die platonische Philosophie; Über die Liebe oder Platons Gastmahl; Drei Bücher vom Leben. Teilnahmevoraussetzungen sind Anwesenheit, Mitarbeit und Übernahme eines Referats und Protokolls. Lateinkenntnisse sind vorteilhaft, aber nicht Bedingung. Anmeldung per Mail mit Betreff „Ficino-Seminar“ bis 13. April, voraussichtlicher Termin für Vorbesprechung und Referatvergabe Fr, 22. Mai gegen 17h. Raum M207.

Näheres siehe auch via LSF: → siehe LSF



Ansprechpartner (Contact): Dr. Heinrich C. Kuhn (hck@lrz.uni-muenchen.de)
Dokument erstellt (Created): 2015-02-09
Dokument geändert (Last update): 2015-04-02