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Seminar für Geistesgeschichte und Philosophie der Renaissance:

Lehrveranstaltungen Sommersemester 2016



Nota bene: Da sehr viele unserer Lehrveranstaltungen für mehr als einen Studiengang und mehr als ein (Teil-)Modul einschägig sind, haben wir sie hier nur nach ungefährer chronologischer Einordnung der Gegenstände und Dozent/inn/ennamen sowie Veranstaltungstitel geordnet. Nach den Erfahrungen der vergangenen Semester sollten Sie alles was folgt als bis zum faktischen Veranstaltungsbeginn vorläufig, provisorisch, bestenfalls teilgewiss betrachten. Konsultieren Sie — soweit möglich — auch die Angaben im LSF und ggf. auch die Person die die jeweiligen Lehrveranstaltungen abhält!

Dieses Dokument enthält:

Informationen zu:

Dantes dreizehn Briefe

Allgemeines

Veranstaltungsart: Seminar und Essaykurs (2stündig, GkTPh(Renaissance))
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • BA Studiengang Philosophie (Nebenfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • MA Studiengang Philosophie (i.w.S.)
  • MA Studiengang Mittelalter- und Renaissancestudien
  • einschlägige Promotionsstudiengänge
  • Nicht-modularisierter M.A. Studiengang

Dozent: Prof. Dr. Thomas Ricklin
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, Raum E 210 / Dienstags, 10-12h / ab: 12. April 2016

Beschreibung:

Der Zufall der Überlieferung hat dreizehn Briefe aus Dantes Feder erhalten (sowie verstreute Hinweise auf wenige verlorene Schreiben). Diese Briefe, von denen einige als persönliche Episteln gelten können (2, 3, 4, 12, 13), während andere als Dantes politische Briefe bezeichnet werden (1, 5, 6, 7, 11) und eine dritte bescheidene Gruppe (8, 9, 10) die Auftragsschreiben umfasst, stellen offenkundig kein organisiertes Ensemble dar. Dies wird allein schon aus der uneinheitlichen handschriftlichen Überlieferungssituation deutlich. Allerdings erlaubt dieses zusammengewürfelte Corpus einen einmaligen Zugang zu Dante im Horizont seiner Wirkungsfelder. Über die minuziöse Arbeit am Text der Briefe wollen wir versuchen, diesem Leben, seinen Hoffnungen und Nöten, seinen Erwartungen und Enttäuschungen ein wenig näher zu kommen.

Literatur:

Kritische Ausgabe in:

Dante Alighieri, Epistole, Ecloge, Questio de situ et forma aque et terre, a cura di M. Pastore Stocchi, Roma/Padova, Antenore, 2012.

Deutsche Übersetzung in:

Dante Alighieri’s prosaische Schriften mit Ausnahme der Vita nuova, Übersetzt von Karl Ludwig Kannegießer, zweiter Theil, Leipzig, Brockhaus 1845.

Dante Alighieri, Das Schreiben an Cangrande della Scala, Übersetzt, eingeleitet und kommentiert von Thomas Ricklin, mit einer Vorrede von Ruedi Imbach, lateinisch-deutsch (Dante Alighieri, Philosophische Werke, I), Hamburg: Meiner (Philosophische Bibliothek 463), 1993.

Erste Literaturhinweise :

S. Maspoli Genetelli, « Filosofia politica in forma di lettera. Le epistole V, VI e VII de Dante Alighieri », Freiburger Zeitschrift für Philosophie und Theologie, 53, 2006, p. 367-385.

E. Brilli, « Reminiscenze scritturali (e non) nelle epistole politiche dantesche », La cultura, 45, 2007, p. 439-455.

Indagine su un disguido epistolare: l’Epistola a Cangrande fra Verona e Padova, in: Medieval Letters Between Fiction and Document, edited by Christian Hogel and Elisabetta Bartoli (Utrecht Studies in Medieval Literacy 33), Turnhout, Brepols, 2015, 369-379.


Humanismus in der Renaissance - Konzepte und ihre Relevanz

Allgemeines

Veranstaltungsart: Seminar und Lektürekurs (2stündig, GkTPh(Renaissance))
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • BA Studiengang Philosophie (Nebenfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)

Dozent: Dr. Manuela Kahle
Ort / Zeit / Anfang: Raum wird noch bekanntgegeben. / Blockveranstaltung: Einführungsveranstaltung: 05.07.2016 16 h ct., Seminar: 20.-22. Juli 2016 / ab: s.o.: 2016-07-05 bzw. 2016-07-20 Achtung: Diese Verantstaltung wird leider entfallen!

Beschreibung:

Der Begriff des "Humanismus" (humanitas) ist fester Bestandteil der Forschung zur Geistesgeschichte und Philosophie der Renaissance. Die "Humanisten" selbst nutzen diesen Begriffe für sich nicht, lediglich ihr Bildungskonzept, die "studia humanitatis", verwendet diesen. Im angebotenen Seminar werden verschiedene Konzepte des oft als "Bewegung" bezeichneten Humanismus, die in der Renaissanceforschung fest etabliert sind, dennoch immer wieder neu diskutiert werden, vorgestellt. Sich ihnen zu nähern und sie zu hinterfragen wird Ziel der Veranstaltung sein.

Nota bene:

Anmeldung via eMail an manuela.kahle@lrz.uni-muenchen.de bis spätestens 30. April 2016!


Naturphilosophie und Theologie in der epikureischen Tradition

Allgemeines

Veranstaltungsart: Seminar und Lektürekurs (2stündig, MO, NPh, GdP-A/M, GkTPh(Renaissance))
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • BA Studiengang Philosophie (Nebenfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)

Dozent: Dr. Christian Kaiser
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, Raum E 206 / Mittwoch 8-10h / ab: 13. April 2016

Beschreibung:

Für ihre Vorstellungen über die Götter und die menschliche Seele wurden Epikur und seine Anhänger von der Antike bis zur Neuzeit durchgehend angefeindet. Den größten Anstoß nahmen die philosophischen Konkurrenten an der Konzeption der Seele, die gemäß der epikureischen Lehre genau wie der Körper nach dem Tod in ihre atomaren Bestandteile zerfällt, sowie an der Leugnung der göttlichen Vorsehung und Erklärung des gesamten Weltgeschehens ausschließlich aus physikalischen Prozessen und Zufällen. Durch diesen Ansatz soll es dem Menschen möglich werden, seine Angst vor dem Tod und vor göttlichen Strafen zu eliminieren, damit das höchste Ziel der Philosophie, die Seelenruhe (Ataraxie), verwirklicht werden kann. 

Im Seminar werden zunächst die einschlägigen Quellen zur epikureischen Theologie und zu deren naturphilosophischen Grundlagen behandelt:

Epikur: Briefe an Herodot, Pythokles und Menoikeus (überliefert im 10. Buch in Diogenes Laertios' Leben und Lehrmeinungen der Philosophen); Philodem: Über die Götter;  Lukrez: Über die Natur der Dinge; Cicero: Über das Wesen der Götter.

Anschließend werden die kreativen Einflüsse auf die Philosophie der Renaissance thematisiert, hatten doch die epikureischen Texte nach ihrem weitgehenden Verschwinden während der Spätantike erst seit dem 15. Jahrhundert wieder eine größere Verbreitung erfahren. Besprochen werden u. a.: Lorenzo Valla: Von der Lust oder Vom wahren Guten; Nikolaus von Kues: Über die Jagd nach der Weisheit; Francis Bacon: Über Atheismus; Pierre Gassendi: Zusammenfassung der Philosophie Epikurs.

Literatur:

Weitere Literaturangaben im Seminar.


Philosophie des späten Mittelalters und der Renaissance

Allgemeines

Veranstaltungsart: Überblicks-Vorlesung (2stündig, GkTPh(Renaissance))
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • BA Studiengang Philosophie (Nebenfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)

Dozent: PD Dr. phil. habil. Michaela Boenke
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, Raum M 218 / Montag 16-18h / ab: 11. April 2016

Beschreibung:

Näheres wird noch bekanntgegeben


Aristoteles' zoologische Schriften, mit einem Blick auf neuere Biologie

Allgemeines

Veranstaltungsart: Seminar und Lektürekurs (2stündig, GkTPh(Renaissance), GdP-AM, GdP-N II, NPh, E)
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • BA Studiengang Philosophie (Nebenfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)

Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, Raum A 021 / Dienstag, 14-16h / ab: 12. April 2016

Beschreibung:

Aristoteles' biologische Schriften (hist an: Beobachtungen und Einordnungen von Tieren, part.an.: Tieranatomie, gen.an.: Fortpflanzung von Tieren, mot.an. & inc.an.: Fortbewegung von Tieren) sind nicht nur Gründungsdokumente wissenschaftlicher Zoologie und tierbetreffender Naturphilosophie, sondern auch was Vielfalt und Forschungsaufwand betrifft der beeindruckendste Teil des Corpus Aristotelicum.

In/zu dieser Veranstaltung sollen diese Texte (in Anbetracht des Umfangs: in Übersetzung) gele-sen werden, diskutiert werden, und in Bezug zu neuereren Biologien (vornehmlich 21. Jahrhun-dert, aber auch 16.-19. Jahrhundert) gesetzt und betrachtet werden.

Wie und wie weit naturphilosophiesche Theorien, und Verfügbarkeit von Geräten und Methoden, fachliche Moden beeinflussen wie Tiere erforscht, gesehen und beschrieben werden: wird eben-falls durchgehend Gegenstand der Veranstaltung sein.

Bemerkungen:

Altgriechischkennnisse schaden nicht, sind aber nicht erforderlich. Das gleiche gilt für Lateinkenntnisse. Englischkenntnisse sind zur Lektüre der meisten biologischen Texte des 21. Jahrhunderts unerlässlich.


Moderata Fonte, Das Verdienst der Frauen.

Allgemeines

Veranstaltungsart: Seminar und Lektürekurs (2stündig, GkTPh(Renaissance))
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • BA Studiengang Philosophie (Nebenfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)

Dozent: Prof. Dr. Thomas Ricklin
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, Raum E 206 / Mittwoch 12-14h / ab: 13. April 2016

Beschreibung:

Der Untertitel des im Jahre 1600 auf Italienisch publizierten Werkes benennt deutlich, was Sache ist: "In diesem Buch wird eindeutig aufgedeckt, um wieviel die Frauen edler und vollkommener sind als die Männer." Wir lesen das integral in deutscher Übersetzung vorliegende Werk und werden dabei vor allem in Erfahrung bringen, mit welchen sogenannten Gemeinplätzen und philosophischen Gewissheiten aufgeräumt werden muss, um den Frauen den Weg zu einem Leben in Würde und Selbstbestimmung zu eröffnen.

Literatur:

Fonte, Moderata: Das Verdienst der Frauen. Warum Frauen würdiger und vollkommener sind als Männer. Nach der italienischen Ausgabe von 1600 erstmals vollständig übersetzt, erläutert sowie herausgegeben von Daniela Hake, München, Beck 2001.

Fonte, Moderata: Il merito delle donne. Ove chiaramente si scopre quanto siano elle degne e più perfette de gli huomini, Venedig 1600. [Diese Ausgabe ist bei der STABI digital verfügbar.]


Academic Philosophy in the 16th and 17th Centuries

Allgemeines

Veranstaltungsart: Fortgeschrittenenseminar (2stündig, GkTPh(Renaissance))
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • BA Studiengang Philosophie (Nebenfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • MA Studiengang Philosophie (i.w.S.)
  • MA Studiengang Mittelalter- und Renaissancestudien
  • einschlägige Promotionsstudiengänge
  • Nicht-modularisierter M.A. Studiengang

Dozent: Prof. Dr. Joseph Freedman
Ort / Zeit / Anfang: Ursprünglich: Hauptgebäude, E 341. Ab KW21 2016: Ludwigstraße 31, 028 / Ursprünglich: Montags 10-12h Ab KW21 2016: Dienstags, 8-10h / ab: 9. Mai 2016

Beschreibung:

In this seminar, students will have the opportunity to work with texts falling within the very broad scope of what was taught – both “scholastic” and “humanistic” – in 16th and 17th schools and universities. Students can complete projects falling within the subject-areas of metaphysics, physics /natural philosophy, mathematics (arithmetic, geometry, astronomy/astrology, music, optics/perspective, etc.), ethics, family life (oeconomica), politics, rhetoric, grammar, poetics, (writings on) history, aesthetics, and physiognomy.

There will be an overview of the contents of this philosophy, including the contents of the subject areas listed above. The evolution of academic philosophy will be discussed, including how writings by Aristotle, Plato, Cicero, Melanchton, Ramus, and Descartes were utilized. The extent to which this philosophy was impacted by Lutheran, Reformed Protestant, and Roman Catholic (including Jesuit) institutional initiatives will be addressed.

Topics which link this philosophy with theology, medicine, jurisprudence, church history, history of science, literature, and art history are also possible. Latin is desirable but not required; 16th and 17th century texts in English, French, Italian, and German may be used. Individual projects extending into the first half of the 18th century could also be selected by interested students.

There will be an overview of the contents and evolution of this philosophy. The main course texts will be 1. a book in progress by the instructor, 2. a small selection of relevant article-length studies from which each student selects one article, 3. the writing(s) selected by students for their own research projects.

The instructor will endeavor to link the interests of the participating students to project topics that will be beneficial as well as interesting to them. Any students or faculty with questions concerning this seminar can contact the instructor directly at joseph-freedman@usa.net

Bemerkungen:

Achtung: die Veranstaltung findet vom 2. Mai bis inkl. 17. Juli 2016 statt!


Foucault: Archäologie des Wissens.

Allgemeines

Veranstaltungsart: Fortgeschrittenenseminar (2stündig, GkTPh(Renaissance))
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • BA Studiengang Philosophie (Nebenfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • MA Studiengang Philosophie (i.w.S.)
  • einschlägige Promotionsstudiengänge
  • Nicht-modularisierter M.A. Studiengang

Dozent: Prof. Dr. Thomas Ricklin
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, Raum M 203 / Montag 18-20 Uhr / ab: 11. April 2016

Beschreibung:

Michel Foucaults "Archäologie des Wissens" ist ein Klassiker. Soviel steht einigermaßen fest. Aber warum und vor allem für wen? Für Philosophinnen? Für Groß- und Kleintheoretiker? Für Studienabbrecherinnen? Für Philosophiehistorikerinnen? Für das Feuilleton? Für verkrachte Existenzen? Für Frankophile? Für Historiker? Wir werden die ca. 300 Seiten der deutschen Übersetzung lesen, ohne die 280 Seiten des französischen Originals aus den Augen zu verlieren. Leiten wird uns der Wunsch, den Herausforderungen habhaft zu werden, die die "Archäologie des Wissens" einst gebündelt und auf den Punkt gebracht hat.

Literatur:

Michel Foucault, Archäologie des Wissens, übersetzt von Ulrich Köppen, Frankfurt a. M., Suhrkamp 1973, stw. 356.

Michel Foucault, L’archéologie du savoir, Paris, Gallimard 1969.

Paul Veyne, Foucault: Die Revolutionierung der Geschichte, aus dem Französischen von Gustav Rößler, Frankfurt a. M., Suhrkamp 1992, edition suhrkamp 1702.

Paul Veyne, Foucault, Der Philosoph als Samurai, Aus dem Französischen übersetzt von Ursula Blank-Sangmeister unter Mitarbeit von Anna Raupach, Stuttgart, Reclam 2009.

James Miller, Die Leidenschaft des Michel Foucault, Eine Biographie, Aus dem Amerikanischen von Michael Büsges unter Mitwirkung von Hubert Winkels, Köln, Kiepenheuer & Witsch, 1995.


Philosophie und Geschichte: Philosophiegeschichte - wie und wozu

Allgemeines

Veranstaltungsart: Seminar und Lektürekurs (2stündig, WT, GPh, GdP-A/M, GdP-M/R, GdP-N II)
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • BA Studiengang Philosophie (Nebenfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)

Dozent: Dr. Gabriele Sprigath
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, Raum B 011 / Mittwoch 16-18h / ab: 13. April 2016

Beschreibung:

Wir lesen Texte von Kurt Flasch, zuerst seine Untersuchung "Zur Rehabilitierung der Relation" (1971 als Beispiel für seine "historische Philosophie" als Methode. Dazu kommen ausgewählte Texte aus seinen Büchern ""Historische Philosophie Beschreibung einer Denkungsart" (2003), "Philosophie hat Geschichte" (2005) und "Kampfplätze der Philosophie" (2008). In ihnen schlägt Kurt Flasch in seiner Lebenserfahrung als Philosophiehistoriker begründete Antworten auf die oben gestallten Fragen vor. Zudem setzen wir uns mit einigen Positionen seiner Kritiker auseinander, um im Sinne von Kands Aufforderung (1784) "sapoere aude" (wage zu denken) Ansätze für den eigenen Standpunkt zu finden.

Bemerkungen:

Das Seminar führt ein in das systematische Arbeiten mit Texten.


BA-Begleitübung zu "Forschungskolloquium/Abschusskolloquium: Philosophie der Renaissance, Politische Philosophie vor ca. 1700, Arbeiten unter Verwendung von "Digital Humanities"-Methoden"

Allgemeines

Veranstaltungsart: BA Forschungskolloquium mit Begleitübung (2stündig, GkTPh(Renaissance))
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)

Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstraße 31, 031 / nach Vereinbarung / ab: April 2016

Beschreibung:

Interessent/inn/en werden gebeten, sich per Mail an hck@lrz.uni-muenchen.de zu wenden.

Bemerkungen:

Bitte beachten Sie die Informationen zum zugeordneten Forschungskolloquium/Abschlusskolloquium


Forschungskolloquium/Abschusskolloquium: Philosophie der Renaissance, Politische Philosophie vor ca. 1700, Arbeiten unter Verwendung von "Digital Humanities"-Methoden

Allgemeines

Veranstaltungsart: Forschungskolloquium (2stündig, GkTPh(Renaissance), GdP-A/M, P, E)
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • MA Studiengang Philosophie (i.w.S.)
  • MA Studiengang Mittelalter- und Renaissancestudien

Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstraße 31, 028 / Montag, 14-16h / ab: 11 . April 2016

Beschreibung:

Studierende die Betreuung zu / Teilnahme mit einem Thema zur Politischen Philosophie wünschen: mögen bitte beachten, dass ich nur für Arbeiten mit mindestens auch historischem Fokus zur Verfügung stehe. Im Kolloquium: Vorstellung und Diskussion von Entwürfen und Texten (vornehmlich oder ausschließlich) der Teilnehmer/innen zur Geschichte der Philosophie zwischen ca. 1350 bis ca.1650, und zu Themen der Politischen Philosophie von der Antike bis zum 17. Jahrhundert. Ebenfalls willkommen sind Studierende die die von ihnen gewählten Themen ganz oder teilweise mit "Digital Humanities"-Methoden bearbeiten. Zudem Gelegenheit zur gemeinsamen Erörterung (und Lösung) von bei der Beschäftigung mit derlei Themen auftretenden Problemen, verwendbaren Methoden, etc..

Soweit Zeit verfügbar ist: Betreuung von in Vorbereitung und/oder im Werden begriffener Arbeiten der Teilnehmer/innen zur Geschichte der Philosophie zwischen ca. 1350 bis ca.1650 (aber ohne Descartes) und zu Themen der Politischen Philosophie von der Antike bis zum 17. Jahrhundert. Zudem Gelegenheit zur Erörterung (und Lösung) von bei der Beschäftigung mit derlei Themen auftretenden Problemen im kleinen und kleinsten Kreise.

Bemerkungen:

Studierende die Betreuung zu / Teilnahme mit einem Thema zur Politischen Philosophie wünschen: mögen bitte beachten, dass ich nur für Arbeiten mit mindestens auch historischem Fokus zur Verfügung stehe.


Erwerb und Anwendung von "Digital Humanities"-Methoden

Allgemeines

Veranstaltungsart: Kurs (Übung + Praktikum) (8stündig, GdP-M/R, E)
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • MA Studiengang Philosophie (i.w.S.)
  • MA Studiengang Mittelalter- und Renaissancestudien

Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstraße 31, Raum 028 / Donnerstag, 10-16h / ab: 14. April 2016

Beschreibung:

Es geht um die Anwendung von rechnergestützten Recherche-, Analyse-, Aufbereitungs- und Verbreitungsmethoden auf Gegenstände/Themen der Mittelalter- und Renaissancestudien.

Einige Beispiele: Optische Manipulationen zur Untersuchung von Marginalnoten in digitalisierten Handschriften und Drucken, Vergleichende Analysen von Wortschatz und Grammatik, Untersuchung von Briefwechselnetzwerken, Rezeptionsanalysen auf Basis von Volltextdatenbanken und bibliographischen Datenbanken, Web 2.0-Einsatz zur Erarbeitung, Verbreitung und Diskussion von Forschungsergebnisssen, computergestützte Inhaltsanalyse von Texten, … .

Bemerkungen:

Die Veranstaltung soll Fertigkeiten vermitteln und bei der Projektbearbeitung unterstützen. (Was Video- und Audio-Material betrifft sind die diesbezöglichen Fähigkeiten des Dozenten allerdings minimal.)

Die Veranstaltung besteht aus wöchentlich 2 Stunden gemeinsamer Sitzungen und wöchentlich 6 Stunden Zugänglichkeit des Raumes für Studierende und Verfügbarkeit des Dozenten zur Diskus-sion und Lösung anfallender Probleme.


BA/MA-Colloquium zu laufenden Qualifikationsarbeiten

Allgemeines

Veranstaltungsart: Forschungskolloquium (3stündig, GkTPh(Renaissance))
Veranstaltung geeignet für Studierende folgender Studiengänge:

  • BA Studiengang Philosophie (Hauptfach, alle Prüfungs- und Studienordnungen)
  • MA Studiengang Philosophie (i.w.S.)
  • MA Studiengang Mittelalter- und Renaissancestudien
  • einschlägige Promotionsstudiengänge
  • Nicht-modularisierter M.A. Studiengang

Dozent: Prof. Dr. Thomas Ricklin
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, Raum E 206 / Donnerstag 12-14h / ab: 14. April 2016

Beschreibung:

Näheres wird noch bekanntgegeben



Ansprechpartner (Contact): Dr. Heinrich C. Kuhn (hck@lrz.uni-muenchen.de)
Dokument erstellt (Created): 2016-01-11
Dokument geändert (Last update): 2016-06-27