Vivat GGREN!

Seminar für Geistesgeschichte und Philosophie der Renaissance:

Lehrveranstaltungen Winter-Semester 1999/2000


Informationen zu:

  1. Vorlesungen:

  2. Proseminaren:

  3. Hauptseminaren:

  4. Oberseminar/Colloquium:

  5. Kursen:





Geschichte des voluntaristischen Gottes


Allgemeines


Veranstaltungsart: Vorlesung (2stündig, M, RPh, NPh, Eth)
Dozent: Dr. Michaela Boenke
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude HS 116/ Mittwochs, 11-13 / ab: 3. 11. 1999

Beschreibung:

Voluntarismus ist die Lehre vom Primat des Willens über den Verstand. Sie wurde als metaphysischer, theologischer und psychologischer Voluntarismus formuliert. Im Zentrum der Vorlesung steht der theologische und metaphysische Voluntarismus von der frühen Neuzeit bis zum späten Schelling und Schopenhauer: die Geschichte des voluntaristischen Gottes ist die Geschichte der frühneuzeitlichen und neuzeitlichen Philosophie (Metaphysik, Religionsphilosophie, Naturphilosophie, Ethik) betrachtet aus der Perspektive ihrer metaphysischen bzw. theologischen Letztbegründung.


Aristoteles in der Renaissance


Allgemeines


Veranstaltungsart: Vorlesung (2stündig, GkTPh)
Dozent: Prof. Dr. Eckhard Keßler
Ort / Zeit / Anfang: Hauptgebäude, HS 129 / Freitags, 11 - 13 / ab: 5. 11. 1999

Beschreibung:

Für das Mittelalter war Aristoteles PHILOSOPHUS, der Philosoph schlechthin, die Philosophie identisch mit seinem Denken und alles, was zurecht als Philosophie bezeichnet werden konnte, konnte Aristoteles zum Autor haben.

Das Ende der mittelalterlichen Philosophie kündet sich daher an mit der Propagierung Platons als PRINCEPS PHILOSOPHORUM, als Fürst der Philosophen, durch die Humanisten im 14., und mit der Wiederentdeckung und Übersetzung seiner Werke durch den Florentiner Neuplatonismus im 15. Jahrhundert. Aber es ist nicht identisch, wie die meisten Philosophiegeschichten nahezulegen scheinen, mit der einfachen Ersetzung der Aristotelischen durch die Platonischen Texte. Tatsächlich beherrschte jedoch die Tradition der aristotelisch-scholastischen Philosophie weiterhin bis weit ins 17. Jahrhundert hinein den Philosophie-Unterricht in Schulen und Universitäten, und ein Neuanfang in der Philosophie wurde nur möglich durch einen langen Prozesses der Transformation, in dessen Verlauf die traditionelle an Aristoteles orientierte Philosophie in Auseinandersetzung mit neuen Ansätzen, Informationen und Erfahrungen sich schließlich selbst aufhob.

Dieser Prozess, in dem die als steril verschrieene scholastische Philosophie sich als fruchtbarer Humus und zuverlässiger Geburtshelfer der neuzeitlichen Philosophie bewährte, soll im Verlauf der Vorlesung nachgezeichnet und verständlich gemacht werden.

Literatur:

Charles B. Schmitt: Aristotle and the Renaissance, Cambridge, Mass., 1983 (it.: Problemi dell'aristotelismo rinascimentale, Neapel 1985 [mit erweiterter Bibliographie])
Weitere Literatur im Verlauf der Vorlesung


Philosophie der Liebe in der Renaissance: Spiritualität und Physiologie


Allgemeines


Veranstaltungsart: Proseminar (2stündig, PhA, GkTPh)
Dozent: Dr. Sabrina Ebbersmeyer
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31/IV, Bibliothek / Dienstags, 10-12 / ab: 2. 11. 1999

Beschreibung:

Während im Mittelalter eine strikte Trennung zwischen sinnlicher und geistiger Liebe vorherrschte, wird in der Renaissance nach einer neuen Verbingung von zwischenmenschlicher und göttlicher Liebe gesucht. Dabei spielt die Rezeption der dem Mittelalter weitgehend unbekannt gebliebenen platonischen Dialoge über die Liebe (Symposion u. Phaidros) eine entscheidende Rolle. An ausgewählten Textbeispielen wollen wir die unterschiedlichen Positionen der Renaissancephilosophen zur Liebe herausarbeiten und dabei vor allem der Frage nachgehen, wie sich eine notwendige Verbindung von sinnlicher und göttlicher Liebe und damit die Bedeutung der zwischenmenschlichen Liebe für das Philosophieren begründen läßt.

Literatur:

wird noch bekanntgegeben.


Wer herrscht? Medizin über Philosophie? Körper über Seele? Antike Kunst über rinascimentales Denken? - Cremoninis Antwort auf Galen


Allgemeines


Veranstaltungsart: Proseminar (2stündig, PhA, GkTPh)
Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31/IV, Bibliothek / Mittwochs, 17-19 / ab: 3. 11. 1999

Beschreibung:

Wenn Galen, der Hofarzt des Philosophenkaisers Mark Aurel, recht hat, so ist die Freiheit des Willens eine Illusion, ist die Unsterblichkeit der Seele unmöglich, sind es vor allem aber nicht die Philosophen sondern die Mediziner, die dafür zuständig sind ob Menschen tugend- oder lasterhaft, klug oder dumm sind; denn, wenn Galen recht hat (und Galen versucht zu beweisen, daß er recht hat ...), so folgen alle menschlichen Tätigkeiten und Möglichkeiten allein aus der temperamentalen Konstitution des Körpers.

Cesare Cremonini (1550-1631), dem Datum des zugrundeliegenden Ereignisses nach der erste "Philosoph des Jahres" des Jahres 2000, gesteht Galen die empirischen Belege (wie z.B. eingeschränktes Denkvermögen bei Schnupfen) und auch sonst einiges zu, ist aber dennoch nicht einverstanden, und versucht trotz Anerkenntnis von Galens Belegen dessen Hauptthese zu widerlegen, versucht die Menschen als nicht nur durch seine körperliche Materie bestimmte Lebewesen zu retten, und zugleich die Zuständigkeit der Philosophen als Lehrer der Menschen zu Tugend und Klugheit.

Teilnahmevoraussetzungen:

Bereitschaft zu regelmäßiger aktiver Teilnahme an den Diskussionen und Bereitschaft zur Übernahme eines Kurzreferats.

Voraussetzungen für Scheinerwerb:

Proseminararbeit und/oder Übernahme eines Hauptreferats; regelmäßige aktive Teilnahme.

Literatur:

Sowohl Galens Schrift "Daß die Kräfte der Seele den Mischungen des Körpers folgen" bzw. "Daß die Vermögen der Seele eine Folge der Mischungen des Körpers sind" (Quod animi mores corporis temperamenta sequuntur (Hoti ta täs psychäs äthä tais toy somatos krasesin hepetai)), als auch Cremoninis Entgegnung "Untersuchung ob die Verhaltensweisen der Seele dem Temperament des Körpers folgen" (Quæstio utrum animi mores sequantur corporis temperamentum) werden zusätzlich zum griechischen bzw. lateinischen Text in deutschen Übersetzungen zur Verfügung gestellt; die Lektüre im Seminar wird soweit als irgend möglich diese Übersetzungen zugrunde legen.

Galens Thesen und vor allem Cremoninis Antworten darauf werden knapp behandelt in: Heinrich C. Kuhn: "Venetischer Aristotelismus im Ende der aristotelischen Welt: Aspekte der Welt und des Denkens des Cesare Cremonini" Frankfurt a.M. [Peter Lang] 1996, pp. 244-263.

Texte, Übersetzungen und weitere Literatur werden im Semesterapparat zur Verfügung gestellt werden.

Eine Rohübersetzung von Cremoninis Quæstio utrum animi mores sequantur corporis temperamentum ins's Deutsche steht ab sofort zur Verfügung unter http://www.phil-hum-ren.uni-muenchen.de/Versiones/CrAiiMores.htm .

Bemerkungen:

Die Veranstaltung ist geeignet als Begleitseminar zur Wahlpflichtvorlesung "Philosophische Anthropologie" gemäß der überarbeiteten Studienordnung für das Hauptfach Philosophie.


Eine Geisttheorie der Renaissance: Carolus Bovillus, Liber de intellectu


Allgemeines


Veranstaltungsart: Proseminar (2stündig, O; E;PhA)
Dozent: Dr. Rudolf Schicker
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31/IV, Bibliothek / Dienstags, 15-17 / ab: 2. 11. 1999

Beschreibung:

In seinem Buch über den Geist aus dem frühen 16. Jahrhundert entwirft Bovillus eine Bewusstseins- und Erkenntnistheorie auf neuplatonisch-christlicher Grundlage.

Voraussetzungen für Scheinerwerb:

Ein benoteter Schein kann mit einer schriftlichen Hausarbeit erworben werden.

Bemerkungen:

Das Seminar wird in Form eines Lateinkurses abgehalten und hat den vorrangigen Zweck, anhand eines wichtigen philosophischen Textes in die lateinische Sprache der Hochscholastik und der Renaissance einzuführen.


Ein philosophisches Lehrbuch der Renaissance: G. Bruno, Summa terminorum metaphysicorum


Allgemeines


Veranstaltungsart: Proseminar (2stündig, M;O;GPh)
Dozent: Dr. Rudolf Schicker
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31/IV, Bibliothek / Dienstags, 13-15 / ab: 2. 11. 1999

Beschreibung:

Lange Zeit nach den pseudoplatonischen Definitiones und dem 5. Buch der Aristotelischen Metaphysik legt Giordano Bruno gegen Ende des 16. Jahrhunderts mit seiner Summa terminorum metaphysicorum eine Einführung in die Grundbegriffe der abendländischen Philosophie vor. Die Summa empfiehlt sich heute so gut wie damals besonders für Studienanfänger als gut lesbare Schrift, die die Lektüre Platons und Aristoteles' erleichtert und ein Schlüssel zum Verständnis der Werke Brunos ist.

Voraussetzungen für Scheinerwerb:

Ein benoteter Schein kann mit einer schriftlichen Hausarbeit erworben werden.

Literatur:

Der Text wird kapitelweise in deutscher Übersetzung gelesen und interpretiert.


Schellings "Bruno"


Allgemeines


Veranstaltungsart: Hauptseminar (2stündig, M, E, NPh)
Dozent: Dr. Michaela Boenke
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31/IV, Bibliothek / Montags, 14-16 / ab: 8. 11. 1999

Beschreibung:

Schellings Schrift "Bruno oder über das göttliche und das natürliche Prinzip der Dinge. Ein Gespräch" (1802), der identitätsphilosophischen Phase seines Denkens zugehörig, stellt die eigene Philosophie des Absoluten in Kontext mit der Philosophie Giordano Brunos. Das Jubiläumsjahr beider Philosophen (Schelling wurde 1775 geboren, Bruno starb 1600 auf dem Scheiterhaufen) wird zum Anlaß einer gründlichen Studie der in der Tat schwierigen Schrift Schellings genommen. Dabei wird zu fragen sein, warum Bruno bei Denkern der Goethezeit so hoch im Kurs stand, was "Spinozismus" hieß, was "Philosophie des Absoluten" sein soll, ob Schellings Kritik am subjektiven Idealismus Fichtes tragfähig ist, ob Schellings "Bruno" dem originalen Bruno gerecht wird.

Teilnahmevoraussetzungen:

Teilnahmebedingungen sind die Bereitschaft zur intensiven Mitarbeit und Übernahme von Referaten sowie die vorbereitende Lektüre von Brunos Schrift "Von der Ursache, dem Prinzip und dem Einen" (Meiner, Hamburg) sowie von Jacobis Schrift "Über die Lehre des Spinoza, in Briefen an Herrn Moses Mendelssohn" mit den Auszügen aus G. Bruno in der 2. Auflage 1789.

Literatur:

Literatur wird vor Semesterbeginn im Handapparat in der Institutsbibiothek bereitgestellt.


Modelle humanistischer Moralbegründung im Ausgang des Mittelalters


Allgemeines


Veranstaltungsart: Hauptseminar (3stündig, Eth)
Dozent: Prof. Dr. Eckhard Keßler
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31/IV, Bibliothek / Donnerstags, 18-19:30 / ab: 4. 11. 1999

Beschreibung:

Als Ergebnis der spätscholastischen Philosophie hat die Renaissance den Voluntarismus des Scotus und, in seiner Konsequenz, den Nominalismus Ockhams geerbt, welche die Grundlagen der traditionellen theoretischen wie der traditionellen praktischen Philosophie in Frage stellen und einen Neuansatz in der Philosophie fordern.

Getragen von den unmittelbaren Bedürfnissen der neuen bürgerlichen Laienkultur versucht die Renaissance im Italien des 14. und 15. Jahrhunderts zunächst unter Führung der sog. Humanisten eine Antwort im Bereich der praktischen Philosophie zu geben. Unter Verzicht auf eine nicht mehr mögliche transzendente, theologische oder metaphysische Letztbegründung, versucht sie neue Modelle moralischer Handlungsorientierung zu propagieren, die gleichermaßen dem Glück und der irdischen Wohlfahrt des Einzelnen wie der Allgemeinheit dienen sollen. Dabei werden zum ersten Mal in der Geschichte der Philosophie Strategien und Modelle einer immanent-pragmatischen Normenbegründung entwickelt.

Im Seminar, das als Forschungsseminar konzipiert ist und in den kommenden Semestern fortgesetzt werden wird, sollen einige solcher Modelle in ihrer Argumentations- und Begründungsstruktur untersucht und auf ihre Leistungsfähigkeit hin untersucht werden.

Literatur:

· Paul Oskar Kristeller: "Das moralische Denken des Renaissance-Humanismus" (1961), in: Ders.: Humanismus und Renaissance II: Philosophie, Bildung und Kunst, München 1976, 30-84
· Charles Trinkaus: "In Our Image and Likeness". Humanity and Divinity in Italian Humanist Thought, Chicago 1970, vol. I, 103-170
· Jill Kraye: "Moral philosophy", in: Charles B. Schmitt e.a. (Hgg.): The Cambridge History of Renaissance Philosophy, Cambridge 1988, 303-386


Psycho-Physischer Materialismus am Beginn der Renaissance: Blasius von Parma über die Abtrennbarkeit der erkennenden Seele vom Körper


Allgemeines


Veranstaltungsart: Hauptseminar (3stündig, NPh)
Dozent: Prof. Dr. Eckhard Keßler
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31/IV, Bibliothek / Donnerstags, 10-12:30 / ab: 4. 11. 1999

Beschreibung:

Biagio Pelacani da Parma oder Blasius von Parma (1365-1416) ist der bedeutendste Naturphilosoph, Mathematiker und Astrologe in Italien am Übergang vom 13. zum 14. Jahrhundert. Als Professor in Bologna, Florenz und Padua vereinigt er die philosophischen Tendenzen seiner Zeit in sich: er ist einer der ersten Italiener, welcher die nominalistischen Methoden der Calculatoren aufnimmt und hat gleichzeitig enge Beziehungen zur beginnenden humanistischen Bewegung.

Seine 1385 in Padua diskutierte Quästio über die Abtrennbarkeit der intellektuellen Seele vom Körper - Utrum anima intellectiva possit a corpore separari - erörtert die für die Renaissance-Philosophie zentrale und an der Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert dramatisch sich zuspitzende Frage nach der Unsterblichkeit der Seele, die nicht nur theologische, sondern auch und vor allem erkenntnistheoretische, naturphilosophische und ethische Implikationen hat und partiell jene Problematik vorwegnimmt, die in der neuzeitlichen Philosophie als Leib-Seele-Problem tradiert wird. In der für eine scholastische Disputation charakteristischen Sorgfalt entfaltet Biagio eine Argumentation, die es ihm erlaubt, im späten Mittelalter einen psychischen Materialismus zu vertreten, und die in exemplarischer Weise die Voraussetzungen entwickelt, unter denen ein materialistischer Monismus vertreten werden kann.

Pelacanis Quästio ist daher gleichermaßen als Zeugnis der spätscholastischen Philosophie, als Einführung in ein zentrales Problem der Renaissance-Philosophie und als Beitrag zur fortdauernden Leib-Seele-Diskussion zu lesen.

Literatur:

Text:
· G. Federici Vescovini: Le Quaestiones de anima di Biagio Pelacani da Parma, Florenz 1974, p. 53-85 [Teilnehmer können ab 1. Oktober 1999 eine Kopie des Textes mit dt. Rohübersetzung im Institut gegen Entgelt erwerben]

Literatur:
· G. Federici Vescovini: Astrologie e scienza. La crisi dell'aristotelismo sul cadere del Trecento e Biagio Pelacani da Parma, Florenz 1979
· Ch.B. Schmitt u.a. (Hgg.): The Cambridge History of Renaissance Philosophy, Cambridge 1988, 486 ff.


Renaissance-Philosophisches Kolloquium für Magistranden und Doktoranden


Allgemeines


Veranstaltungsart: Magistranden- und Doktoranden-Seminar (2stündig)
Dozent: Prof. Dr. Eckhard Keßler
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31/IV, Bibliothek / 14tägig, Zeit nach Vereinbarung / ab: 1. Sitzung: Di. 9. 11. 1999, 17 - 19

Beschreibung:

Das Kolloquium soll allen im Kontext der Renaissance-Philosophie im weitesten Sinne Forschenden Gelegenheit geben, ihre Projekte und Arbeiten vor einer interessierten und sachkundigen Zuhörerschaft vorzustellen und zu diskutieren und neue Möglichkeiten der Kooperation eröffnen.

Teilnahmevoraussetzungen:

Interessenten werden gebeten, sich bis zum 8. November im Sekretariat persönlich, schriftlich oder telephonisch - Tel. 2180-2266 - anzumelden.


Einführung in das wissenschaftliche Informationswesen, insbesondere am Beispiel der Geistesgeschichte der Renaissance


Allgemeines


Veranstaltungsart: Kurs: Theoretischer Teil (2stündig)
Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31/IV, Bibliothek / Donnerstags, 13-15 / ab: 4. 11. 1999

Beschreibung:

Ziel des Kurses ist es, den Teilnehmenden zum einen verbesserte eigene Literatursuchen und Literaturverwendung zu ermöglichen, und ihnen zum anderen auch außeruniversitär nutzbare und gesuchte Zusatzqualifikationen zu vermitteln.

Was für relevante Informationen gibt es? Wo findet man sie? Wie findet man sie? Wer hilft einem dabei? Wie setzt man sie für eigene Veröffentlichungen ein? Wie erzeugt man Ressourcen die für andere nützlich sind?

Die Veranstaltung soll Kenntnisse über Bedingungen, Techniken und Praktiken wissenschaftlicher Kommunikation vermitteln. Die Beispiele und Schwerpunkte werden - soweit tunlich - aus der Geistesgeschichte der Renaissance gewählt. Die im einzelnen behandelten Themen sind zum guten Teil abhängig von den Interessen und Vorkenntnissen der Teilnehmenden.

Zu den Themen, die behandelt werden, können gehören:

Teilnahmevoraussetzungen:

Rechtzeitige Anmeldung (Anmeldeformulare liegen ab spätestens Anfang der Semesterferien im Sekretariat des Instituts [Ludwigstr. 31/IV, Zimmer 402] aus, Anmeldung bitte soweit möglich vor 20. Oktober). Die Teilnahme am "theoretischen Teil" ist auch ohne Teilnahme an den beiden anderen Kursteilen möglich, erscheint aber nur begrenzt sinnvoll. Bitte halten Sie mit mir Rücksprache, falls Sie nur am "theoretischen Teil" teilnehmen wollen.

Voraussetzungen für Scheinerwerb:

Eine (auf Wunsch auch benotete) Bescheinigung über erfolgreiche Kursteilnahme wird aufgrund regelmäßiger aktiver Teilnahme an allen drei Teilen des Kurses und ausreichender Bearbeitung der Praktikumsaufgaben erteilt.

Literatur:

Verweise auf gedruckte Literatur scheinen wegen der Weite der Gegenstände, und erfahrungsgemäß vor allem wegen der sehr raschen Veränderungen im wissenschaftlichen Informationswesen wenig sinnvoll. Zu einzelnen Themen werden Merkblätter und spezielle Internet-Resourcen zur Verfügung gestellt.
Leitseite für den Kurs ist: http://www.phil-hum-ren.uni-muenchen.de/LV/hckKurs99w/default.htm

Bemerkungen:

ACHTUNG: Wegen der erfahrungsgemäß erforderlichen sehr hohen Betreuungsintensität und wegen der beschränkten Zahl der zur Verfügung stehenden Praktikums-PCs ist die Teilnehmerzahl begrenzt.
"Letztes-Kuchenstück-Hinweis": Voraussichtlich wird dieser Kurs in dieser Form im kommenden Sommersemester 2000 nicht angeboten werden (sondern statt dessen eine Veranstaltung für Fortgeschrittene).


Einführung in das wissenschaftliche Informationswesen, insbesondere am Beispiel der Geistesgeschichte der Renaissance


Allgemeines


Veranstaltungsart: Kurs: Praktikum (10stündig)
Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31/IV, Bibliothek / Donnerstags, 15-19, Freitags 9-13 / ab: 4. 11. 1999

Beschreibung:

Zu den Zielen und für die behandelten Themen siehe die Informationen zum "theoretischen Teil".

In diesem zweiten Kursteil werden auf Basis des im "theoretischen Teil" besprochenen verschiedene Aufgaben durch die Teilnehmer/innen eigenständig bearbeitet, wobei der Dozent jederzeit für Hilfestellungen, Rat, etc. etc. pp. zur Verfügung steht.

Zur Illustration eines Teils dessen was in der entsprechenden Veranstaltung des vergangenen Semesters (Sommersemester 1999) behandelt wurde siehe URL: http://www.phil-hum-ren.uni-muenchen.de/LV/hckKurs99s/default.htm.

Teilnahmevoraussetzungen:

Rechtzeitige Anmeldung (Anmeldeformulare liegen ab spätestens Anfang der Semesterferien im Sekretariat des Instituts [Ludwigstr. 31/IV, Zimmer 402] aus, Anmeldung bitte soweit irgend möglich vor 20. Oktober). Bereitschaft zur regelmäßigen und aktiven Teilnahme an allen drei Kursteilen.

Voraussetzungen für Scheinerwerb:

Eine (auf Wunsch auch benotete) Bescheinigung über erfolgreiche Kursteilnahme wird aufgrund regelmäßiger aktiver Teilnahme an allen drei Teilen des Kurses und ausreichender Bearbeitung der Praktikumsaufgaben erteilt.

Literatur:

siehe die Informationen zum "theoretischen Teil".
Im Laufe des Semesters ergänzt werden wird die Website zum Kurs: http://www.phil-hum-ren.uni-muenchen.de/LV/hckKurs99w/default.htm

Bemerkungen:

ACHTUNG: Wegen der erfahrungsgemäß erforderlichen sehr hohen Betreuungsintensität und wegen der beschränkten Zahl der zur Verfügung stehenden Praktikums-PCs ist die Teilnehmerzahl begrenzt.
"Letztes-Kuchenstück-Hinweis": Voraussichtlich wird dieser Kurs in dieser Form im kommenden Sommersemester 2000 nicht angeboten werden (sondern statt dessen eine Veranstaltung für Fortgeschrittene).


Einführung in das wissenschaftliche Informationswesen, insbesondere am Beispiel der Geistesgeschichte der Renaissance


Allgemeines


Veranstaltungsart: Kurs: Vorstellung und Besprechung von Arbeiten (2stündig)
Dozent: Dr. Heinrich C. Kuhn
Ort / Zeit / Anfang: Ludwigstr. 31/IV, Bibliothek / Donnerstags, 10-12 / ab: 11. 11. 1999

Beschreibung:

Colloquium. Zu den Zielen und für die behandelten Themen siehe die Informationen zum "theoretischen Teil".

In diesem dritten Kursteil wird das vorgestellt und diskutiert, was die Teilnehmenden im Praktikum erarbeitet haben. Zudem besteht von Fall zu Fall die Gelegenheit zur Diskussion einschlägiger neuerer Literatur und zu sonstigen neueren Entwicklungen im wissenschaftlichen Informationswesen, zudem Gelegenheit zu vertiefenden Diskussionen zu Themen, die im "theoretischen Teil" behandelt wurden.

Teilnahmevoraussetzungen:

Rechtzeitige Anmeldung (Anmeldeformulare liegen ab spätestens Anfang der Semesterferien im Sekretariat des Instituts [Ludwigstr. 31/IV, Zimmer 402] aus, Anmeldung bitte soweit möglich vor 20. Oktober). Bereitschaft zur regelmäßigen und aktiven Teilnahme an allen drei Kursteilen.

Voraussetzungen für Scheinerwerb:

Eine (auf Wunsch auch benotete) Bescheinigung über erfolgreiche Kursteilnahme wird aufgrund regelmäßiger aktiver Teilnahme an allen drei Teilen des Kurses und ausreichender Bearbeitung der Praktikumsaufgaben erteilt.

Literatur:

siehe die Informationen zum "theoretischen Teil".

Bemerkungen:

ACHTUNG: Wegen der erfahrungsgemäß erforderlichen sehr hohen Betreuungsintensität und wegen der beschränkten Zahl der zur Verfügung stehenden Praktikums-PCs ist die Teilnehmerzahl begrenzt.
"Letztes-Kuchenstück-Hinweis": Voraussichtlich wird dieser Kurs in dieser Form im kommenden Sommersemester 2000 nicht angeboten werden (sondern statt dessen eine Veranstaltung für Fortgeschrittene).






Verantwortlich: Dr. Heinrich C. Kuhn (ua212ac@mail.lrz-muenchen.de)
Dokument erstellt: 1999-04-29
Dokument geändert:1999-12-07