Prof. Dr. Eckhard Keßler
Dokument erstellt: 2003-07-04
Letzte Änderung: 2003-07-04
WWW-Redaktion: Helga Pirner-Pareschi
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257. Georgios Gemistos Plethon: Traité des lois, a.a.O. (Nr.304) p. 20 ff.:
Da nun eine solche Widersprüchlichkeit und Verwirrung über das menschliche Leben besteht, ist es ganz und gar notwendig, wenn wir mit Sicherheit das beste Leben wählen und das gemeinsame und von allen verfolgte Ziel, das Glück, nicht verfehlen wollen, nicht blindlings das erste beste zu wählen, sondern zuvor hinreichend zu prüfen, welches dieses beste Lebens ist und worin das Glücklich-Sein in Wahrheit besteht, um dann unsere Wahl zu treffen.
Dazu aber muß man zuvor betrachten, was der Mensch ist, was seine Natur und was seine Fähigkeit. Denn, wenn wir dies nicht vorher geklärt haben, können wir auch nicht erfahren, was wir vor allem zu tun haben, noch, wie wir unsere Fähigkeit uns selbst gemäß anwenden sollen. Denn so verhält es sich auch bei allen anderen Werkzeugen und Dingen aller Art: Wenn es einem nicht gelingt, ihre Natur und ihre Fähigkeiten zu kennen, ist man auch nicht in der Lage, sie in rechter Weise zu gebrauchen.
Es ist aber wiederum unmöglich, zu erforschen, was der Mensch ist, wenn man nicht zuvor wiederum von der Natur des Ganzen betrachtet und geklärt hat, welches das Älteste von allen Seienden ist, welches die zweiten und dritten Naturen sind, welches die letzten und welches die Fähigkeiten einer jeden. Denn wenn man dies zuvor erkannt hat, kann man auch den Menschen richtig in ihrem Zusammenhang betrachten: welchen von den Seienden er auf welche Weise in Gemeinsamkeit verbunden ist, von welchen er wieweit entfernt ist, aus welchen er zusammengesetzt ist und als was er darum welche Fähigkeiten besitzt.
Wenn man dies hinreichend untersucht und erkannt hat, wird es auch leicht und durchaus nicht mehr schwer sein, zu erkennen, wie der Mensch leben soll und was er wie tun muß, um am besten und vollkommensten zu werden.
258. Georgios Gemistos Plethon: Traité des lois, a.a.O. (Nr.304) p. 30 ff.:
Was mich betrifft, so nehme ich zum Führer meiner Argumentation den einen unter den Gesetzgebern und Weisen und zugleich ältesten, von dem wir vom Hörensagen wissen, den Zoroaster, der den Medern und Persern und den meisten anderen Völkern, die einst über Asien hin lebten, in den göttlichen Dingen und den meisten anderen erhabenen Dingen zum sichersten Führer geworden ist. Nach ihm aber andere, den Eumolpos, der den Athenern die eleusinischen Mysterien zur Sicherung der Unsterblichkeit unserer Seele stiftete und Minos, der zum Gesetzgeber der Kreter und Lykurg, der zum Gesetzgeber der Spartaner wurde, und Iphitos und Numa, von denen der erste gemeinsam mit Lykurg die Olympischen Spiele zu Ehren des Zeus, des größten der Götter, einrichtete, letzterer aber den Römern zahlreiche Gesetze gab, vor allem über das Göttliche und über deren Verehrung... Zu diesen aber füge hinzu Pythagoras und Platon und die in ihrer Nachfolge in großer Zahl zu guten Philosophen geworden sind, unter denen die bekanntesten sind Parmenides, Timaios, Plutarch, Plotin, Porphyrios, Jamblich. Denn diese alle stimmen in den meisten und größten Fragen überein und sie scheinen die stärksten Lehren den jeweils besten Denkenden unter den Menschen überliefert zu haben...
(p.252 [Schluß]): Alle diese Lehren wurden von den Nachfolgern des Pythagoras und des Platon vor allem vertreten... Ebenso auch von Zoroaster und den nach ihm. Auf ihn als den ältesten Mann, von dem wir wissen, führen wir diese Lehren zurück; nicht daß wir meinten, sie wären von ihm auch erfunden worden. Denn gleichewig dem ganzen Kosmos sind diese wahren Lehren seit Beginn der Zeiten in den Menschen, auch wenn sie manchmal in mehr, manchmal in weniger von ihnen mächtig sind, in denen nämlich, die gut und richtig ihren Ausgang nehmen von den allgemeinen Vorstellungen (koinaì énnoiai), die die Götter in unsere Seelen gesenkt haben. Weil er jedoch der älteste uns mit Namen bekannte Ausleger (exhegétes) dieser richtigen Lehren ist, beziehen wir uns auf ihn.
259. Hermès Trismegiste: Corpus Hermeticum, ed. A.D. Nock, frnz. Übers. v. A.J. Festugière, 4 Bde., Paris 1938
260. Corpus Hermeticum, übers. u. komm. v. Jens Holthausen, 2 Bde., Stuttgart 1996
261. Hermetica. The Greek Corpus Hermeticum and the Latin Asclepius in a new English translation with notes and introduction by B. Copenhaver, Cambridge 1992
262. A.J. Festugière: La Révélation d'Hermès Trismègiste, 4 Bde., Paris 1950-54
263. P.O. Kristeller: "Marsilio Ficino e Lodovico Lazzarelli: Contributo alla diffusione delle idee ermetiche nel Rinascimento", in: P.O.K.: Studies in Renaissance Thought and Letters, Rom 1969, 221-249
264. Frances Amelia Yates: Giordano Bruno and the Hermetic Tradition, London 1964
265. Marsilio Ficino (1433-1499): Praefatio zur Übersetzung des Pimander, in: Opera, Basel 1576, Repr. Turin 1962, Bd. II, fol. 1836:
Zur Zeit der Geburt des Moses lebte Atlas, der Astrologe, der Bruder des Physikers Prometheus war und von mütterlicher Seite Großvater des älteren Merkur, dessen Enkel der Merkur Trismegistos war. Dies schreibt Augustinus über ihn (De civ. Dei XVIII,39), während Cicero und Laktanz meinen, daß dieser Merkur der fünfte war und daß es der fünfte Merkur gewesen sei, der von den Ägyptern Theut, von den Griechen Trismegistos genannt worden sei. Dieser soll Argos getötet, über die Ägypter geherrscht und ihnen Gesetze und Buchstaben gegeben haben. Die Formen aber der Buchstaben habe er nach den Gestalten von Pflanzen und Lebewesen festgelegt. Dieser Merkur soll solche Verehrung bei seinen Mitmenschen genossen haben, daß man ihn in die Reihe der Götter erhoben habe. Und eine große Zahl von Tempeln wurde zu seinen Ehren errichtet. Seinen eigentlichen Namen durfte man aus Verehrung nicht im täglichen Leben und ohne Grund aussprechen. Der erste Monat des Jahres wurde bei den Ägyptern nach seinem Namen benannt, eine Stadt wurde von ihm gegründet, die heute noch auf Griechisch Hermopolis heißt, das ist Stadt des Merkur.
Trismegistos aber, d.h. dreimal größter, nennt man ihn, weil er der größte Philosoph, der größte Prieseter und der größte König war. Denn es bestand die Sitte unter den Ägyptern, wie Platon schreibt, aus der Zahl der Philosophen die Priester und aus der Gemeinschaft der Priester den König zu erwählen. Jener also überragte alle Philosophen an Scharfsinn und Gelehrsamkeit und wurde daher zum Priester gemacht. Als Priester aber war er der gesamten Priesterschaft an Heiligkeit des Lebens und Verehrung der Götter überlegen, so daß er schließlich die Königswürde erhielt, und als König stellte er durch gesetzliche Regelung und militärische Taten den Ruhm der früheren Könige in den Schatten, so daß er zurecht als dreimal größter bezeichnet wurde.
Er wandte sich als erster Philosoph von den natürlichen und mathematischen Dingen ab und der Betrachtung des Göttlichen zu. Als erster erörterte er die Majestät Gottes, die Ordnung der Geister und die Veränderungen der Seele mit großer Weisheit. Er wurde der erste Urheber der Theologie genannt. Ihm folgte Orpheus, der den zweiten Rang unter den alten Theologen erhielt. In die orphischen Mysterien wurde Agelaophemus eingeweiht, ihm folgte in der Theologie Pythagoras, diesem wiederum Philolaos, der der Lehrer unseres göttlichen Platon war. Daher gibt es eine einzige, in sich konsistente ursprüngliche Theologie (prisca theologia), aus sechs Theologen in wunderbarer Ordnung zusammengewachsen, die ihren Anfang von Merkur nimmt und ihre Vollendung in Platon findet.
Merkur schrieb eine große Zahl von Büchern über die Erkenntnis des Göttlichen, in denen, beim unsterblichen Gott!, was für geheime Mysterien und was für staunenswerte Orakel eröffnet werden. Oft spricht er nicht nur wie ein Philosoph, sondern wie ein Prophet. Er sieht den Zusammenbruch der alten Religion voraus, die Ankunft Christi, das zukünftige Gericht, die Auferstehung, den Ruhm der Seligen und die Bestrafung der Sünder. Daher zweifelt Augustinus, ob er vieles aus seiner Kenntnis der Sterne oder durch Offenbarung der Dämonen hervorbrachte. Laktanz aber zögert nicht, ihn unter die Sibyllen und Propheten zu rechnen.
266. Marsilio Ficino: Über die Liebe oder Platons Gastmahl III, (Kommentar zum Symposion Platos) dt.v. K.P. Hasse, Leipzig 1914, 2.Aufl., hg.v.P.R. Blum, Hamburg 1984, 79:
Eine dreifache Stufenfolge der Dinge findet sich in der Natur vor, nämlich von höheren. niederen und gleichstehenden. Die höheren sind die Ursachen der niederen; diese sind die Produkte der höheren. Die gleichstehenden Dinge haben miteinander eine Wesenheit gemein. Die Ursachen lieben ihre Produkte als ihre Teile und Abbilder. Die Produkte sehnen sich nach ihren Ursachen als ihren Erhaltern. Die gleichstehenden Dinge bringen einander Liebe entgegen als Glieder desselben Leibes. So leitet Gott mit Wohlgefallen die Engel, diese lenken gemeinsam mit Gott die Seelen und diese regieren zusammen mit jenen durch natürliche Liebe die Körper. Hieran ist die Liebe des Höheren zum Niederen deutlich erkennbar. Die Körper wiederum verbinden sich begierig mit ihren Seelen und trennen sich nur ungern von ihnen. Unsere Seelen ersehnen die Seligkeit der überirdischen Wesen; deren Dasein ist selige Verehrung der göttlichen Herrlichkeit: hierin äußert sich die Regung der Liebe des Niederen zum Höheren.
267. Marsilio Ficino: De felicitate, in: Opera, a.a.O. (Nr.303) I,662 ff. (dt. in: Briefe des Mediceerkreises aus Marsilio Ficinos Epistolario, dt. v. Karl Markgraf von Montoriola (d.i. K.P. Hasse) Berlin 1926, 236 ff.;: jetzt auch in: Marssilio Ficino: Traktate zur Platonischen Philosophie, lt. / dt. übers.v. E. und P.R. Blum / Th. Leinkauf, Berlin 1993, 222 ff., bes. 236 ff.):
Der Intellekt erfaßt das Objekt durch einen Akt der Einbildungskraft [modo quodam imaginario]; der Wille hingegen strebt in einem wesentlichen Triebe [essentiali instinctu], sich in das Objekt zu übertragen [transferre]...
Indem wir also Gott erkennen, ziehen wir seine Größe zur Fassungskraft [capacitatem] und zum Vorstellungsbegriff [conceptum] unserer Vernunft zusammen [contrahimus]; hingegen während wir ihn lieben, erweitern [amplificamus] wir unseren Geist zur unermeßlichen Weite der göttlichen Güte. Dort ziehen wir Gott sozusagen zu uns hinab; hier aber erheben wir uns zu Gott.
268. Giovanni Pico della Mirandola (1463-1494): De hominis dignitate, lt./dt. ed. H. Reich, Bad Homburg 1968, 37 ff., (jetzt auch, lt. / dt. hg. von N. Baumgarten, Hamburg, Meiner, 1990):
Also müssen auch wir, wenn wir auf Erden das Leben der Cherubim erstreben, unsere Seelen reinigen, und zwar indem wir durch die Ethik unsere Affekte bändigen, durch die Dialektik die Finsternis unseres Verstandes zerstreuen lernen, und so gewissermaßen den ganzen Müll von Laster und Unwissenheit ausräumen, damit nicht weiter unsere Affekte darauflos toben oder unser Verstand unversehens irre geht. Dann sollte sich das Licht der Naturphilosophie in unsere schon beruhigte und geläuterte Seele ergießen, so daß sie schließlich durch die Erkenntnis der göttlichen Dinge zur Vollkommenheit gelangen kann.
p. 43: (Diesen Frieden) wollen wir ...unserer eigenen Seele wünschen, daß sie durch ihn zum Haus Gottes werde: daß der König der Herrlichkeit herabsteige, wenn sie mit Hilfe der Ethik und Dialektik allen Schmutz entfernt, sich mit der Philosophie in ihren vielfältigen Ausprägungen wie mit höfischem Ornat geschmückt und die Giebel ihrer Tore mit den Kränzen der Theologie gekrönt hat, und mit dem Vater zu ihr komme und Wohnung mache bei ihr. Wenn sie sich dieses hohen Gastes, seiner unermeßlichen Güte würdig zeigt, dann mag sie den glänzenden Gast in Gold gekleidet wie in einer Hochzeitstoga, angetan mit der Mannigfaltigkeit der Erkenntnisse empfangen, doch nicht mehr wie einen Gast, sondern wie einen Bräutigam; und um sich niemals von ihm trennen zu müssen, wird sie sich von ihrem Volke trennen wollen, ihres Vaters Haus, ja sich selbst vergessen, wird sie in sich selber sterben wollen, um in dem Bräutigam zu leben, in dessen Augen der Tod seiner Heiligen ein kostbares Opfer ist - der Tod, wenn man die Fülle des Lebens überhaupt so nennen darf, über den nachzudenken den Weisen zufolge den Inhalt der Philosophie ausmacht.
269. Sabrina Ebbersmeyer: Sinnlichkeit und Vernunft. Studien zur Rezeption und Transformation der Liebestheorie Platons in de Renaissance, voraussichtlich München, Fink Verlag, 2001
270. Marsilio Ficino: Argumentum in Dialogum septimum de re publica, in: Opera, a.a.O. (Nr.303) 1411:
Das Göttliche scheint so zu sagen in drei Wassern gegenwärtig zu sein: zuerst, sei es auch recht unklar, in den Prinzipien der Physik; zweitens, klarer in den mathematischen Prinzipien, drittens am klarsten in den völlig abgelösten metaphysischen... Die göttlichen Formen hält er (Platon) für völlig immateriell und die wahren Dinge, deren Abbilder die mathematischen Formen, deren Schatten aber die natürlichen Dinge sind... So schloß er zurecht, teils aus Vernunft, teils aus Erfahrung, daß das neugierige Studium der natürlichen Dinge allzu häufig die Seele den göttlichen Dinge entfremdet... Und Sokrates verurteilt im Phaidon jene, die die Ursachen natürlicher Wirkungen allzu neugierig auf irgendwelche elementaren Qualitäten zurückführen, sich mit einem derartigen Prinzip und Ziel zufrieden geben und das höchste Prinzip und Ende des Universums nicht untersuchen.
271. Giovanni Pico della Mirandola: De hominis dignitate, lt./dt. ed. H. Reich, Bad Homburg 1968, 75, (jetzt auch, lt. / dt. hg. von N. Baumgarten, Hamburg, Meiner, 1990):
Diese (natürliche) Magie faßt in der Fülle ihrer Mysterien die tiefsinnige Kontemplation verborgener Dinge und schließlich die Erkenntnis der gesamten Natur. Sie läßt sozusagen einzelne der von Gottes Güte als Samen in die Welt gestreuten Kräfte aus dem Verborgenen ans Licht treten und insofern wirkt sie nicht selber Wunder, sondern will der wirkenden Natur voller Eifer dienstbar sein... Und das setzt sie in die Lage, die in den Welttiefen, im Schoß der Natur, in Gottes geheimen Tresoren latent vorhandenen Wunder, als wäre sie selbst ihre Urheberin, vor aller Augen sichtbar werden zu lassen. Und wie der Bauer die Ulme mit den Reben verbindet, so der Magier die Erde mit dem Himmel, will heißen: die untere Welt mit den Gaben und Kräften der höheren.
272. Marsilio Ficino: De vita libri tres, Venedig 1498, [Prooemium an Lorenzo dei Medici]; vgl. auch Ficino: Three Books on Life. A critical edition and translation with introduction and notes by C.V. Kaske and J.R. Clark, Binghamton, N.Y. 1989
Ich habe zwei Väter gehabt. Den Mediziner Ficinus und den Cosimo dei Medici, durch den ersten bin ich geboren, durch den zweiten wiedergeboren. Jener machte mich mit Galen, dem Arzt und Platoniker, bekannt, dieser aber weihte mich dem göttlichen Platon. Und einer wie der andere bestimmte mich, Marsilius, zum Arzt: Galen zum Arzt der Körper, Platon aber zum Arzt der Seelen.
Schon lange habe ich unter Platon die heilsame Medizin der Seelen ausgeübt, als ich nach der Übersetzung aller seiner Bücher 18 Bücher über die Unsterblichkeit der Seelen und ihre ewige Glückseligkeit verfaßte und so nach meinen Kräften meinem ersten Medici Genüge tat. Da ich aber meinte, auch meinem Mediziner-Vater Genüge tun zu sollen, schrieb ich ein Buch über die Gesundheit der Wissenschaftler [De literatorum valitudine curanda]. Es wollten aber dann die Wissenschaftler darüber hinaus nicht nur für eine gewisse Zeit gesund sein, sondern auch in guter Gesundheit lange leben. Ihnen habe ich darum anschließend das Buch über das lange Leben [De vita longa] gewidmet. Sie mißtrauten aber in einer so bedeutenden Sache den irdischen Ärzten und Heilmitteln. So habe ich ein Buch angefügt, wie man sich ein gesundes und langes Leben vom Himmel her bereiten kann [De vita tum valida tum longa coelitus comparanda], damit aus dem lebendigen Körper der Welt ein lebendiges Leben in unserem Körper als ein Glied dieser Welt wie aus einem Weinstock [ex vite] sich ausbreite.
273. D.P. Walker: Spiritual and Demonic Magic from Ficino to Campanella, London 1958
274. G. Zanier: La medicina astrologica e la sua teoria: Marsilio Ficino e i suoi critici contemporanei, Rom 1977
275. Eckhard Keßler: "The transformation of Aristotelianism during the Renaissance", in: J. Henry / S. Hutton (Hg.): New Perspectives on Renaissance Thought. Essays in the History of Science, Education and Philosophy, in memory of Charles B. Schmitt, London 1990, 137-147
276. Charles H. Lohr: Medieval Latin Aristotle Commentaries [bis 1500], in: Traditio 23-30 (1967-1974); Bulletin de philosophie médiévale 14-15 (1972-1973)
277. Charles H. Lohr: Renaissance Latin Aristotle Commentaries [1500-1650], in: Studies in the Renaissance 21 (1974); Renaissance Quaterly 28-33 (1975-1980), jetzt als: Latin Aristotle Commentaries II: Renaissance Authors, Florenz 1988
278. F.E. Cranz: A Bibliography of Aristotle Editions 1501 - 1600, Badan- Baden 1971
279. Aristoteles Latine, interpretibus variis, ed. Academia Regia Borussica Berlin 1831, Repr. hg. v. E. Keßler, München 1995
280. Charles B. Schmitt: Aristotle and the Renaissance, Cambridge, Mass., 1983 (it.: Problemi dell'aristotelismo rinascimentale, Neapel 1985 [mit erweiterter Bibliographie])
281. Aristotelismo Veneto e scienza moderna, ed. L. Olivieri, 2 Bde., Padua 1983
282. Scienza e filosofia all'Università di Padova nel Quattrocento, ed. A. Poppi, Sarmeola di Rubano 1983
283.W. Risse: Bibliographia logica. Verzeichnis der Druckschriften zur Logik mit Angabe ihrer Fundorte, Bd.I: 1472-1800, Hildesheim 1965
284. E.J. Ashworth: The Tradition of Medieval Logic and Speculative Grammar from Anselm to the End of the Seventeenth Century: A Bibliography from 1836 onwards, Toronto 1978
285. D.A. Di Liscia et al. (Hgg.): Method and Order in Renaissance Philosophy of Nature, Aldershot 1997
286. C: Blackwell / S. Kusukawa (Hgg.): Philosophy in the Sixteenth and Seventeenth Centuries. Conversations with Aristotle, Aldershot 1999
287. Eckhard Keßler: "Psychology: The intellective soul", in: The Cambridge History of Renaissance Philosophy, a.a.O. (Nr. 149), 486-534
288. John Herman Randall: "The development of scientific method in the school of Padua", in: Journal of the History of Ideas 1 (1940) 177-206, erweitert in: The School of Padua and the Emergence of Modern Science, Padua 1961
289. Giovanni Papulli: "La teoria del "regressus" come metodo scientifico negli autori della Scuola di Padova", in: Aristotelismo Veneto..., a.a.O (Nr. 334) 221-278
290. Marsilio Ficino: Expositio in interpretationem Prisciani Lydi super Theophrastum, Praefatio, in: Opera omnia, Opera, Basel 1576, Reprint Turin 1962, vol. II, fol. 1801:
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