Vivat GGREN!

Warum es sich lohnt am Seminar für Geistesgeschichte und Philosophie der Renaissance zu studieren


Inhalt

Willkommen! Falls Sie darüber nachdenken, am Seminar für Geistesgeschichte und Philosophie der Renaissance zu studieren, könnten die Antworten auf folgende Fragen von Interesse für Sie sein:



Worum geht es?

Unsere eigene Zeit ist weit mehr als andere Zeiten eine Zeit raschen Wandels, tiefgreifender Veränderungen und zahlreicher Neuorientierungen.

Den Wandel zu steuern, die Veränderungen zu gestalten, den Neuorientierungen sinnvolle Fruchtbarkeit zu geben setzt Verständnis dieses Wandels, dieser Veränderungen, dieser Neuorientierungen voraus.

Das Verständnis der gegenwärtigen Wandlungen, Veränderungen, Neuorientierungen inmitten eben dieser Wandlungen, Veränderungen, Neuorientierungen ist nicht leicht, und dennoch nötig. Etwas Abstand ist nützlich; ein Modell für eine Zeit raschen Wandels, tiefgreifender Veränderungen und zahlreicher Neuorientierungen, das "stillhält" während man es betrachtet ist hilfreich; durchdachte Züge und Teile eines solchen Modells sind idealer Gegenstand von Untersuchungen, die das Verständnis unserer eigenen Zeit ermöglichen: Das Studium der Geistesgeschichte und Philosophie der Renaissance lohnt sich!

Denn wohl mehr als alle anderen historischen Perioden vor unserer eigenen war die Zeit von ca. 1348 bis ca. 1648 eine Zeit raschen Wandels, tiefgreifender Veränderungen und zahlreicher Neuorientierungen (wirtschaftlich, künstlerisch, politisch, technisch, naturwissenschaftlich, geisteswissenschaftlich, theologisch, sozial, philosophisch): kaum etwas ist am Ende dieser Zeit noch so wie es am Anfang war.

Die (wenigen) Denkerinnen und (vielen) Denker, (wenigen) Philosophinnen und (vielen) Philosophen, (wenigen) Autorinnen und (vielen) Autoren der Renaissance beschreiben, reflektieren, diskutieren und gestalten diese Prozesse, und treiben sie voran. Dem Studium ihrer Texte und ihres Kontexts widmen sich Lehre und Forschung am Seminar für Geistesgeschichte und Philosophie der Renaissance .

Solches Studium ist ein Studium jenseits der ausgetretenen Pfade, ermöglicht die Arbeit mit selten gelesenen Texten, gestattet das Entdecken noch nicht breit diskutierter Autoren, desgleichen das Kennenlernen von Philosophen, die noch nicht allen bekannt sind, und Nähe zur fordersten Linie aktueller Forschung. Ein Studium an einer Institution mit solchem Schwerpunkt ist im deutschen Sprachraum nur am Seminar für Geistesgeschichte und Philosophie der Renaissance möglich.



Wie geht es?

Es gibt mehrere formale Rahmen, in denen Sie die Geistesgeschichte und Philosophie der Renaissance studieren können:

Wir bieten Ihnen folgende Unterrichtsformen an:



Welche Vorteile hat es?



Was wird unterrichtet? Was lernt man?

Was unterrichtet wird:

Gegenstand der Veranstaltungen ist die ganze Breite der Philosophie der Renaissance:

Zudem wird durch die Einbeziehung von Positionen und Texten "am Rande der Philosophie" (z.B. aus Medzin, Naturwissenschaften, Belletristik …) ein breit angelegtes Studium und Verständnis der Geistesgeschichte der Renaissance gefördert.

Spezielle Kurse zum wissenschaftlichen Informationswesen insbesondere am Beispiel der Geistesgeschichte der Renaissance ermöglichen bzw. erleichtern den Studierenden das Auffinden von und den Umgang mit gedruckten wie ungedruckten Texten und anderen Informationsmitteln sowie erfolgreiches eigenes wissenschaftliches Arbeiten.

Ausführliche Beschreibungen zu unsere derzeitigen, zukünftigen und vergangenen Lehrveranstaltungen finden Sie im Verzeichnis der Lehrveranstaltungen.


Was man lernt:

Man lernt:

Es gibt auf unserem WWW-Server auch Texte unserer aktuelleren Einführungsvorlesungen zur Geistesgeschichte der Renaissance … .



Wer unterrichtet?

Die Zahl der Dozierenden ist groß genug um Vielfalt der unterrichteten Themen zu ermöglichen, und klein genug um effiziente Koordination leicht zu machen.

Im Sommersemester 2006 und im Wintersemester 2006/2007 unterrichteten bzw. unterrichten die folgenden Personen an unserem Seminar:

Zudem stehen Ihnen - auch wenn sie nicht lehren - verschiedene Gastwissenschaftler/innen und/bzw. Stipendiatinnen und Stipendiaten des Seminars als Ansprechpartner zur Themen ihrer jeweiligen Schwerpunkte zur Verfügung (derzeit z.B. zur Plutarch-Rezeption in der Renaissance, zu Dialektik in der Renaissance).

Besuchen Sie u.U. auch die Inoffiziellen Seiten von Personen aus der "Familie" unseres Seminars.



Wie gut sind die Chancen nach einem solchen Studium einen Arbeitsplatz zu finden? Wo kann man nach einem solchen Studium einen Arbeitsplatz finden?

Versprechen können wir Ihnen nichts. Aber: gemäß den Aussagen der Bundesanstalt für Arbeit zur Arbeitsmarktsituation für universitär ausgebildete Personen sind die Chancen nicht schlecht:

Unser Seminar bietet zudem Kurse zum wissenschaftlichen Informationswesen an, die Ihnen nützliche Zusatzqualifikationen auf einem derzeit sehr "attraktiven" Feld vermitteln können - und dies in enger Verbindung mit dem Studium von Themen und Texten der Geistesgeschichte und Philosophie der Renaissance - auch solches ist etwas, das Ihnen so nur bei uns geboten wird.
Mit dem Institut Student und Arbeitsmarkt e.V. (Institut an der Ludwig-Maximilians-Universität ) steht Ihnen eine Institution zur Verfügung, die wesentlich dazu beitragen kann, Ihnen zu helfen nach einem geisteswissenschaftlichen Studium eine adäquate Stelle zu finden.

Arbeitslose Absolventinnen oder Absolventen unseres Seminars sind uns derzeit nicht bekannt. Absolventinnen und Absolventen haben Arbeitsplätze und/oder freibefrufliche Beschäftigung unter anderem in folgenden Bereichen gefunden:



Wen kann man fragen um weitere Informationen zu erhalten?

Für allgemeine Auskünfte können Sie sich an unser Sekretariat wenden.

Für speziellere und weniger speziellere Studienberatungen im weiteren Sinne steht Ihnen als Ansprechpartner zur Verfügung:

Sie können Informationen erhalten durch:

Sie sind herzlich eingeladen, dieses Informationsangebot zu nutzen!



Verantwortlich: Dr. Heinrich C. Kuhn (hck@lrz.uni-muenchen.de )
Dokument erstellt: 1999-05-11
Dokument geändert:2006-09-25